Jugend trainiert für Olympia – Tennismannschaften knapp gescheitert

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Während unmittelbar vor den Pfingstferien die U14 Jungenmannschaft mit Tom, Mattis, Samuel und Frederik in der zweiten Runde auf den letztjährigen Gegner, das Schiller-Gymnasium Pforzheim, traf, spielten die Mädchen im Wettkampf 1 Mitte Juni ihr Heimspiel gegen das Bach-Gymnasium Mannheim.
Hierbei kam es in Königsbach zu einer besonderen Kuriosität, wodurch am Ende eine Nuance, in diesem Fall die Ausschreibung, den Unterschied machte. Während die LMG-Damen die vorderen beiden Partien eindeutig gewannen, bot sich bei den hinteren beiden Einzeln ein umgekehrtes Bild, die Mannheimerinnen dominierten dort ihre Partien gegen Lena und Annabell, welche ihrerseits die ersten offiziellen Wettbewerbsspiele bestritten, was zu Besonderheiten des Schulwettbewerbs im Generellen gehört, sportliche Erfahrungen zu sammeln. So waren nach den Einzeln die Matchpunkte, die Sätze sowie die Spiele gleich. Trotz mehrerer taktischen Optionen entschieden wir uns dazu, das erste Doppel stark zu machen, um möglichst deutlich zu gewinnen. Die Mannheimerinnen wählten eine andere Variante und gewannen ihrerseits ebenso eindeutig das zweite Doppel, sodass es am Ende 3:3 stand, jede Schule sechs Sätze sowie 41 Spiele hatte und gemäß der Ausschreibung für den Schulwettbewerb der Gewinner des zweiten Doppels, das Bach-Gymnasium Mannheim, weiterkam. Auf Verbandsebene wären wir nun im RB-Finale, die Nuance eines erfolgreichen Ballwechsels hätte gereicht.
Ganz so eng ging es bei den U14 Jungen nicht zu, auch wenn es ebenfalls nach den Einzelsiegen Samuels und Frederiks ausgeglichen war, der Gegner hatte bereits einen Satz und mehrere Spiele mehr. Während die Jungs vom Schiller-Gymnasium ihre Doppel „von oben runter“ aufstellten, mischten wir, gemäß den Vorgaben, dass der an Position eins spielende Tom im ersten Doppel zum Einsatz kam. Beide Partien waren von jeweiligen Läufen gekennzeichnet und kippten zu den falschen Zeitpunkten für den Gegner. Das Zweierdoppel mit Samuel und Frederik hatte im Tiebreak des ersten Satzes eine kleine Führung, konnte diese jedoch nicht zum Satzgewinn nutzen, was den Pforzheimern größeren Rückenwind für den zweiten Satz einbrachte, den diesen klar mit 6:2 gewannen. Ein nahezu umgekehrtes Bild bei Tom und Mattis. Nach dem Verlust des ersten Satzes kämpften sie sich zurück, gewannen den zweiten mit 7:5 und gingen in den Match-Tiebreak, in welchem bereits mit zwei Minibreaks geführt wurde, bevor die beiden jungen Herren aus Pforzheim ihr bestes Tennis aufboten und dann doch noch 10:6 gewannen. Somit schieden auch die U14 Jungen aus, zeigten im Vergleich zum Vorjahr jedoch einen deutlichen Entwicklungszuwachs und werden im kommenden Schuljahr auf eine weitere Verbesserung hinarbeiten.

Th. Kustos