Jugend trainiert für Olympia – Tischtennisspieler stark vertreten

Mit einer Rekordzahl von vier Mannschaften in verschiedenen Altersklassen war unsere Schule beim Finale auf Regierungspräsidiumsebene am 6. Februar in Walldorf am Start.
Die Mädchenmannschaft im Wettkampf 2 Bundesebene mit Tina, Amelie, Thea, Stina, Emely und Malena scheiterte ganz knapp am Einzug ins Landesfinale. Die Partie gegen den Walter-Hohmann-Schulverbund Hardheim war bis zum letzten Punkt hart umkämpft, am Ende hieß es dann jedoch leider 4:5. Durchaus hätte es auch anders ausgehen können, so wurde man knapp geschlagen Zweiter.
Die älteren Jungen im WK 2 Bundesebene gewannen ihr erstes Match gegen das Gymnasium Hohenbaden mit 6:3. Für Luka, Neven, Raoul, Elias, Ruben und Lukas war danach jedoch gegen das Thomas-Mann-Gymnasium Stutensee das Turnier beendet. Zu stark war der Gegner, sodass man im Gesamtklassement den dritten Platz belegte.
Auch im WK 3 Bundesebene bot sich ein ähnliches Bild. Nils, Max, Tom, Johann, Jakob und der kurzfristig eingesprungene Linus gewannen gegen die Lothar-von-Kübel-Realschule Sinzheim deutlich mit 5:0, fanden dann im Gymnasium Karlsbad aber ihren Meister. Linus konnte seinen Gegner mit 3:0 Sätzen besiegen, insgesamt waren die Karlsbader am Ende klar mit 5:1 gegen uns erfolgreich, wodurch ebenfalls der dritte Platz erreicht wurde.
Aller guten Dinge sind drei! Fabian, Linus, Luca und Jakob ereilte das gleiche Schicksal wie die anderen beiden Jungenmannschaften. Gegen das Burghard-Gymnasium Buchen gewann man mit 5:1, wobei durch einen abwesenden Spieler allein zwei Siegpunkte kampflos zu uns fielen. Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule Weinheim demonstrierte dann jedoch ihre Stärke. Luca gelang mit einem guten Fünf-Satz-Sieg ein Ehrenpunkt, die 1:5 Niederlage spiegelte die Leistungsverhältnisse aber klar wider, wodurch der dritte dritte Platz heraussprang.
Im kommenden Schuljahr versuchen die Tischtennisspieler erneut ihr Bestes, jüngere Spieler rücken nach. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden Oberstufenschüler Finn Aydt und Jannes Kuschel, welche die Mannschaften mit betreuten und somit nach Jahren der eigenen Teilnahme dem Schulsportwettbewerb auch in einer weiteren Funktion erhalten blieben.
Th. Kustos

Theo Berger in der dritten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade 2024

Leistungskurs Chemie der K2 (Theo Berger vorne rechts)

Am Mittag des 29. Januar hatte das bange Warten endlich ein Ende: Uns erreichte die freudige Nachricht, dass Theo Berger (K2) es in die dritte Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO) 2024 geschafft hatte.
Die zweite Runde bestand aus einer sehr anspruchsvollen Klausur über die Themen Polymere, Säure-Base-Chemie und industrielle Prozesse an der Universität Stuttgart. Die vielen Stunden Vorbereitung haben sich für Theo nun ausgezahlt. Er zieht in die Bundesrunde ein und zählt damit zu den besten 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland. Die dritte Runde besteht aus einem einwöchigen Auswahlseminar Anfang März in Göttingen, in welchem theoretische Chemie im Vordergrund steht. Das erworbene Wissen wird anschließend in zwei Klausuren abgeprüft.
Der Chemieleistungskurs der K2 und die Fachschaft Chemie gratulieren Theo zu dieser außerordentlichen Leistung und drücken ihm für die dritte Runde alle Daumen!
Go for it, Theo!
Fabian Kreutel

Mit Hirnschmalz zum Pokal

So sehen Sieger aus: Die Achtklässler des Pforzheimer Hector-Seminars haben vor kurzem mit ihren selbst konstruierten und programmierten Robotern einen Wettbewerb im Mannheimer Technoseum gewonnen. (rol)

Ein halbes Jahr haben sie getüftelt und gebaut, konzipiert und programmiert. Eine Menge Hirnschmalz und Arbeit haben die 16 Achtklässler in die Entwicklung und den Bau ihrer eigenen Roboter gesteckt – und sind dafür letztlich belohnt worden: Vor kurzem haben die Schüler im Mannheimer Technoseum den Robotik-Wettbewerb des renommierten Hector-Seminars gewonnen. Die Truppe ist bunt gemischt: Die Teilnehmer kommen von Gymnasien in Pforzheim, dem Enzkreis und dem Landkreis Calw. Weil sie in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit Abstand die Besten ihres Jahrgangs sind, dürfen sie am Hector-Seminar teilnehmen. Jeder von ihnen hat zu Beginn der sechsten Klasse einen Test absolviert, der zentral ausgewertet wurde. Anschließend erhielten nur die 22 besten Schüler aus Pforzheim, dem Enzkreis und dem Landkreis Calw eine Einladung, in das Hector-Seminar aufgenommen zu werden, das sich über ganz Nordbaden erstreckt. „Alle sind sehr motiviert und engagiert“, sagt Jürgen Zachmann „Wenn man keine intrinsische Motivation hat, dann hält man das nicht durch.“ Der Lehrer arbeitet am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium und betreut die Achtklässler des Hector-Seminars zusammen mit seinem Kollegen Viktor Kromar vom Pforzheimer Hilda-Gymnasium. weiterlesen Mit Hirnschmalz zum Pokal

Mehr als zwei Drittel machen mit

Die Erst- und Zweitplatzierten des Wettbewerbs „Informatik-Biber“ haben neben einer Urkunde auch eine Tasche erhalten. (rol)

In Königsbach nehmen 600 Schüler am Wettbewerb „Informatik-Biber“ teil. Damit gehört das Gymnasium landesweit zu den Schulen mit den höchsten Teilnehmerzahlen.

40 Minuten hatten sie Zeit, um die Aufgaben des „Informatik-Biber“ zu lösen, um sich unter anderem mit der Funktionsweise eines Navigationsgeräts, mit verschiedenen Sortierverfahren, Logik-Rätseln, einfachen Computerprogrammen und Algorithmen zu beschäftigen: Mehr als 600 Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums haben an dem bundesweit ausgetragenen Wettbewerb teilgenommen – und damit so viele wie noch nie zuvor. Bei einer Gesamtschülerzahl von rund 880 entspricht das einer Quote von mehr als zwei Drittel. Landesweit liegt das Königsbacher Gymnasium bei den Teilnehmerzahlen auf Platz acht, bundesweit auf Platz 74. „Das ist ein sehr guter Schnitt“, sagt Direktor Hartmut Westje-Bachmann. Er erklärt sich die außergewöhnlich hohe Teilnehmerzahl in erster Linie durch das große Engagement des Lehrerkollegiums, das die Schüler motiviert habe. Denn viele von ihnen hätten grundsätzlich Interesse, bräuchten aber für die Teilnahme „einen kleinen Anschub“. Der Direktor sagt, alle Lehrer würden mitziehen, insbesondere diejenigen, die Informatik und das Fach „Informatik Mathematik Physik“ (IMP) unterrichten. Er denkt dabei ganz besonders an Miriam Klein, die den Wettbewerb am Königsbacher Gymnasium schon seit vielen Jahren federführend organisiert und betreut. weiterlesen Mehr als zwei Drittel machen mit

Mit Konzentration zum Sieg

An diesem Tisch sitzen sich zwei Mannschaften des Königsbacher Gymnasiums gegenüber. Die Schüler spielen auf hohem Niveau und denken vor jedem Zug genau nach.

Mehr als 130 Schüler aus Pforzheim und dem Enzkreis haben sich beim Schulschachturnier in Königsbach gemessen. Warum ist Schach bei Kindern und Jugendlichen so beliebt?

Früher, als die Uhren noch mechanisch funktioniert haben, war ihr leises, monotones Ticken das einzige, was man in den Klassenzimmern gehört hat. Doch seitdem sie rein elektronisch laufen und die Zeit digital anzeigen, ist es komplett still, wenn sich die Schüler immer zu zweit gegenüber sitzen: die Augen auf die Figuren und die Bretter gerichtet, die vor ihnen auf dem Tisch stehen. Bei der Schulschachmeisterschaft am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) herrscht höchste Konzentration. 29 Mannschaften sind dieses Mal dabei gewesen, jede mit mindestens vier Spielern. Macht unterm Strich mehr als 130 Kinder und Jugendliche – und damit deutlich mehr als im Vorjahr. „Wir knüpfen wieder an die Zeit vor Corona an“, sagt Michael Ruf, der als Lehrer am Königsbacher Gymnasium unter anderem Mathematik unterrichtet und das Schulschachturnier mit tatkräftiger Unterstützung des Ersinger Schachclubs federführend organisiert hat.

Er freut sich über das große Interesse über nahezu alle Schularten und Altersklassen hinweg: Die jüngsten Teilnehmer gehen in die erste Klasse, die Ältesten machen bald ihr Abitur. Sie kommen von Schulen aus Pforzheim und dem gesamten Enzkreis. Nachdem sie im Vorjahr nur sehr schwach vertreten waren, haben sich dieses Mal auch wieder viele Grundschulen angemeldet. Ruf hat den Eindruck, dass Schach unter Kinder und Jugendlichen sehr beliebt ist, dass es gewissermaßen im Trend liegt. Der Lehrer berichtet, dass er am Königsbacher Gymnasium in den Pausen immer wieder von Schülern gefragt wird, ob sie bei ihm ein Schachbrett und Figuren ausleihen können. Auch an der Schach-Arbeitsgemeinschaft, die er in Königsbach zusammen mit einigen Oberstufenschülern leitet, besteht ein großes Interesse: Aktuell sind rund 35 Kinder und Jugendliche dabei, davon allein rund 20 Fünftklässler, die zu Beginn des Schuljahres im Herbst von sich aus neu dazugekommen sind. weiterlesen Mit Konzentration zum Sieg

Jugend trainiert für Olympia – Basketballer am Start

Foto Kustos © – Die Korbjäger im WK 1ml. (Niklas Nassal, Dorian Rentschler, Frederik Schnell, Samuel Hartmann, Erik Felps, Nelio Hartl (alle K1), Luis Pöschel (11c) sowie Luka und Neven Galic (10c)

Wie im vergangenen Jahr meldeten wir erneut in der offenen Wettkampfklasse eine Mannschaft, welche überwiegend aus Schülern der Kursstufe 1 bestand. Für den diesjährigen Kreisentscheid wurde am vergangenen Freitag nach Pforzheim ans Hilda-Gymnasium gefahren, um dort gegen den Gastgeber, das Theodor-Heuss- sowie das Reuchlin-Gymnasium anzutreten.
Ohne gemeinsame Vorbereitung und nur mit wenigen aktiven Vereinsspielern stellte man sich der Herausforderung, steigerte die Leistung von Spiel zu Spiel, blieb am Ende jedoch sieglos und erreichte somit den vierten Platz. Allen Schülern machte das Turnier trotzdem enormen Spaß, die neuen Schultrikots wurden eingeweiht und die Fragen nach einer Basketball-AG kamen erneut auf. Vielleicht im nächsten Jahr?
Th. Kustos

Neues Leben für alte Flaschen

Hochmotiviert sind die 14 Schülerinnen, die am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium ihre eigene Juniorfirma gegründet haben. (rol)

Sie tragen Namen wie „White Glow“, „Garden Flame“ oder „Ecobowl“, bestehen aus Glas und sind vielseitig einsetzbar: Mit nachhaltig hergestellten Produkten will die Juniorfirma des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums das Recycling in den Mittelpunkt rücken, etwas Praktisches und zugleich Dekoratives bieten: etwas, das schön anzusehen und gleichzeitig nützlich ist. „Wir sind sehr motiviert“, sagt Elin Gillinger, die von ihren Mitschülerinnen zur Vorstandsvorsitzenden der Juniorfirma gewählt wurde. Alle besuchen die Kursstufe des Königsbacher Gymnasiums, alle absolvieren einen einjährigen Seminarkurs, der ein gesellschaftswissenschaftliches Fach ersetzt. Mit ihrer Juniorfirma nehmen die insgesamt 14 beteiligten Schülerinnen an einem Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft teil, bei dem sie wirtschaftliche Zusammenhänge aus erster Hand kennenlernen. Von Anfang an war für sie klar, dass sie das Thema Recycling in den Mittelpunkt rücken wollen. Deswegen verwenden sie für ihre Produkte als Ausgangsmaterial alte Glasflaschen, die ohnehin im Müll landen würden. Aus ihnen lassen sie in aufwendiger Arbeit etwas Neues entstehen.

So wird etwa ein mit Wachs gefüllter Flaschenboden zur dekorativen Kerze, eine seitlich aufgeschnittene Flasche können die Kunden entweder selbst befüllen oder bereits mit Erde und einer Pflanze kaufen. In einem leeren Flaschenboden können unter anderem Teelichter, Blumen oder Knabbereien stilvoll drapiert werden. Ein abgetrennter Flaschenhals bietet nicht nur Platz für Teelichter, sondern kann auf einem Holzstab mit einer Kerze auch zur Gartenfackel werden. Produziert wird bereits seit dem vergangenen Herbst. Das Schneiden von Glas haben sich die Schülerinnen selbst beigebracht, nachdem sie sich Rat bei einem Experten geholt hatten. Dabei nutzen sie nicht nur ein Werkzeug namens „Dremel“ in Verbindung mit einem Diamantaufsatz und eine in Feuerzeug-Benzin getränkte, brennende Naturschnur, sondern auch die Eigenschaften von heißem und kaltem Wasser. „Wir finden immer wieder neue Wege“, sagt Gillinger, die inzwischen genau weiß, auf was man beim Schneiden von Glas achten muss: Vorsicht sei wichtig, aber auch Schnelligkeit, damit sich die auseinandergeschnittenen Stellen nicht wieder miteinander verbinden. weiterlesen Neues Leben für alte Flaschen

Junge Forscher ganz groß

Theo Berger (links) und Amin El Sayed stehen im Chemiesaal des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums. Beide machen im Sommer ihr Abitur und wollen danach ein Studium beginnen. (rol)

Schon mal etwas von der Plasmonen-Resonanz gehört? Von der Abkürzung „H-NMR“, von der Massenspektroskopie oder von der ionischen Polymerisation? Theo Berger und Amin El Sayed haben diese Begriffe nicht nur schon einmal gehört: Die beiden Schüler wissen auch genau, was sie bedeuten, welche Modelle und Methoden sich hinter ihnen verbergen. Beide besuchen die Oberstufe des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, beide nehmen aktuell äußerst erfolgreich an der internationalen Physik-Olympiade teil, Theo zusätzlich an der internationalen Chemie-Olympiade. Es handelt sich um zwei Wettbewerbe, die von den Schülern viel abverlangen, die inhaltlich weit über den Unterrichtsstoff hinausgehen. „Das Niveau ist wirklich sehr hoch“, sagt Chemie-Lehrer Fabian Kreutel, der sowohl Amin als auch Theo unterrichtet. Er weiß, wie anspruchsvoll und zeitaufwendig eine Teilnahme an den beiden weltweit ausgetragenen Wettbewerben ist – und wie hoch die Anforderungen sind. In der ersten Runde mussten die Schüler eine ganze Reihe von Aufgaben lösen: zu Hause, in ihrer Freizeit. Sechs Monate hatten sie dafür Zeit.

Bei der Physik-Olympiade ging es unter anderem um Elektrizitätslehre und Akustik, um das Ermitteln von Schallgeschwindigkeit durch das Pusten in eine Flasche und um die Geschwindigkeit, mit der sich ein Rotor in der Mars-Atmosphäre drehen würde. Bei der Chemie-Olympiade musste Theo anhand vorgegebener Daten die Bindungslänge zwischen Sauerstoff und Deuterium untersuchen, ein ausgedachtes Molekül analysieren und in einem Modell beschreiben, wie man es nachbauen könnte. „Dieses Jahr war es sehr viel abstrakter als letztes Jahr“, sagt Theo, der vor allem in den Sommerferien recherchiert hat. Die Physik-Olympiade sei im Vergleich „etwas handfester“ gewesen, sagt Amin, der die meisten Aufgaben schon beim ersten Durchlesen so interessant fand, dass er sie unbedingt lösen wollte. Die erste Runde haben die Schüler mit Bravour bestanden: In der Physik-Olympiade erreichten beide 37 von 40 möglichen Punkten, in der Chemie-Olympiade schaffte Theo 178,5 von 193. Damit qualifizierten sie sich für die zweite Runde, die im Spätjahr über die Bühne ging – und zwar in Form einer dreistündigen Klausur auf Universitäts-Niveau. In Physik umfasste sie rund ein Dutzend, in Chemie mehr als 20 Seiten. „Da waren sehr viele Inhalte dabei, die in der Schule nicht vorkommen“, erklärt Amin. weiterlesen Junge Forscher ganz groß

Ein letztes Mal Vorlesewettbewerb á la Angelika Simmel

Auch in diesem Jahr wurde dem Vorlesen und Lesen wieder ein hoher Stellenwert zugesprochen. So bereiteten die Klassen 6a, 6b, 6c und 6d über Wochen hinweg in ihren Klassen den Vorlesewettbewerb vor, der dieses Jahr unter dem Motto „Lesen ist wie Träumen mit offenen Augen“ stand: Der Klassensieger bzw. die Klassensiegerin, der bzw. die die Klasse vertreten sollte, musste zunächst in den Klassen ausgewählt werden. Dazu lasen die Schüler und Schülerinnen ihren Klassenkameraden/Klassenkameradinnen aus den unterschiedlichsten Büchern vor. Im Anschluss daran mussten die drei Klassensiegerinnen und ein Klassensieger der 6. Klassen in der Aula vorlesen, damit dort der Schulsieger bzw. die Schulsiegerin gekürt werden konnte.
Bei dieser Veranstaltung, die am 29.11.2023 stattfand, stellte Angelika Simmel, die seit über 25 Jahren den Vorlesewettbewerb am Lise-Meitner-Gymnasium organisiert, die Wichtigkeit des Vorlesens in den Mittelpunkt. Vorlesen und Lesen sei, so betonte sie, nicht nur wichtig für den Bildungserfolg, sondern es fördere auch die Fantasie oder stärke die Eltern-Kind-Bindung. Das Vorlesen in den Klassen aber auch in der Aula fördere das Selbstbewusstsein der Kinder und deren Ausdrucksfähigkeit. Darüber hinaus würden sie ihr Konzentrationsvermögen und ihre Kommunikationsfähigkeit trainieren sowie ihren Wortschatz durchs Lesen erweitern. Denn wer liest, lernt immer neue Geschichten, Sätze und Wörter kennen. So gesehen kann man also beim Lesen nur gewinnen. Zum Abschluss ihrer Eingangsrede betonte Angelika Simmel, dass wenn man Spaß an dem, was man mache, habe und dass, wenn einem das, was man mache, gefalle, dieses beim Lesen transportiert werde und spürbar sei.
Dieses Jahr durften die Schüler/Schülerinnen der 6. Klassen und die Jury, die aus Herrn Westje-Bachmann, einigen Deutschkollegen und -kolleginnen, den Praktikanten im Schulpraxissemester sowie der Vorjahressiegerin Anouk Hasselberg aus der Klasse 7d bestand, wieder den vier Klassensiegern bzw. -siegerinnen zuhören, neue Geschichten kennenlernen und ihre Fantasie anregen lassen. weiterlesen Ein letztes Mal Vorlesewettbewerb á la Angelika Simmel