14 PreisträgerInnen erfolgreich beim 68. Europäischen Wettbewerb

Das Lise-Meitner-Gymnasium hat zum vierten Mal in Folge erfolgreich am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Das Schuljahr 2020/21 war ein Schuljahr im Ausnahmezustand – auch für den Europäischen Wettbewerb. Doch trotz Schulschließungen und Distanzunterricht fand der älteste Schülerwettbewerb auch in diesem Jahr wieder statt, allerdings neu organisiert: die Einreichung der Kunstwerke wurde digital ermöglicht und die Jurierungen wurden auf Landkreis-, Landes- und Bundesebene online durchgeführt.
Das Thema des 68. Europäischen Wettbewerbs „Digital EU – and YOU?!“ gab den Kindern die Möglichkeit, ihre pandemiebedingt überwiegend digitale Lebenswelt kreativ und kritisch zu reflektieren.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d haben sich im Kunstunterricht mit den Themen „Fake News“, „Schreiben und Lesen – früher, heute, morgen“ und „Mona Lisa 2.0 trifft auf Beethoven 3.0“ kreativ beschäftigt und diese bildnerisch umgesetzt. Die gelungensten Arbeiten wurden schließlich beim Wettbewerb eingereicht und von einer Jury auf Orts-, Landes- und Bundesebene beurteilt. Nach dem Auswahlverfahren durften dann am 1. Juli die Preisträgerinnen und Preisträger sichtlich stolz ihre Urkunden und Buchgutscheine mit einem großen Lob von Herrn Westje-Bachmann entgegennehmen.
Einen Bundespreis erhielt:
Sven Strickerodt
Landespreise erhielten:
Sven Strickerodt und Jannika Loth
Ortspreise erhielten:
Eva Gramms, Eva-Marie Prokosch, Emilia Hüttinger, Amelie Schäfer, Carla Schüssler, Felix Fischer, Lukas Gromer, Max Koch, Elisa Krust, Mathilda Rexroth, Florian Scheider, Finya-Lyn Schuler

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!
(Patrizia Steinhoff)

Sieg beim JUNIOR – Landeswettbewerb 2021


Foto: Schülerfirma zu Beginn des Schuljahres im Sept. 2020

Wie im letzten Jahr musste auch der diesjährige Landeswettbewerb der JUNIOR-Firmen online stattfinden. Sehr zum Bedauern unserer Firma Kill D’Bazill, da die Mitarbeiter nicht wie üblich nach Stuttgart fahren konnten, um das richtige Flair einer Präsenzveranstaltung im Haus der Wirtschaft zu erleben. Allerdings kam das Wettbewerbsgefühl dann doch schneller als erwartet auf, als wir nach den Grußworten führender Namen aus Wirtschaft und Politik endlich einen Blick auf die mit uns konkurrierenden Firmen werfen konnten. Auf der virtuellen Plattform wonder.me gab es sechs Stände der einzelnen Firmen, die man besuchen konnte, um mit den jeweiligen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Schnell wurde uns klar, dass jede Firma einen anderen Aspekt berücksichtigte. Das Teilnehmerfeld bildete ein breites Spektrum ab. Von der Deko-Glühbirne über selbst hergestellte Zitronenlimonade bis hin zur Aufbewahrungstasche für Schutzmasken, waren kreative Ideen zu sehen. Nach dieser gegenseitigen Vorstellungsrunde und den Jury-Interviews wurde dann endlich am Nachmittag die spannende Entscheidung verkündet, die unsere insgeheim leise gehegte Hoffnung dann endgültig bestätigte. Kill D’Bazill ist Sieger des JUNIOR- Landeswettbewerbs 2021 in Baden-Württemberg! Nach einer kleinen Laudatio unseres Vorstandsvorsitzenden Jan Zimmermann konnte die Firma dann endlich ihren wohlverdienten Sieg feiern. Auch die Presse (Pforzheimer Zeitung, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus) würdigte unsere Leistung mit unterschiedlichen Artikeln entsprechend. Voller Elan werden wir uns nun in die Vorbereitungen zum Bundeswettbewerb stürzen, bei dem wir uns ebenfalls wieder eine sehr gute Platzierung erhoffen. Unser Produkt, eine vollautomatische Desinfektionsbox für kleine Alltagsgegenstände (z.B. Smartphones), können nach wie vor auf unserer Homepage www.killdbazill.de bestellt werden.

Lilian Metzger

 

Das Lise-Meitner-Gymnasium gratuliert der Schülerfirma Kill D’Bazill, allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und dem betreuenden Lehrer, Herrn Klose, ganz herzlich. Das ist ein großartiger Erfolg und wir sind stolz auf Euch!

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

Eine etwas andere Preisverleihung

Im November haben trotz erschwerter Bedingungen einige Klassen am Informatik-Biber Wettbewerb teilgenommen. Mit einem schönen Erfolg: Unter den 215 Teilnehmern gab es 6 erste Preise und 12 zweite Preise. Herzlichen Glückwunsch !

Die Preisübergabe der Erstplazierten fand online statt – nachdem die Preise und Urkunden vorher auf dem Postweg verschickt wurden. Die übrigen Urkunden und Preise werden von den Fachlehrern verteilt, sobald wieder Präsenzunterricht stattfindet.

Der Informatik-Biber ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informatik. Der Wettbewerb fördert das digitale Denken mit lebensnahen und alltagsbezogenen Fragestellungen. Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine Vorkenntnisse und erleben, wie spannend und vielseitig das digitale Denken der Informatik ist.

Ein erster Preis geht an:
Anelle Reiling (10a)
Nathalie Schaich (10a)
Jannes Kuschel (10a)
Leonhard Harsch (10a)
Finn Aydt (10a)
Tim Goldmann (10a)

Einen zweiten Preis erhalten:
Jule Mayer (7d)
Chantal Richert (7d)
Leon Schulmeister (8c)
Clemens Bischoff (8c)
Jonathan Mayer (9c)
Jule Stobitzer (9b)
Isabelle Schaich (9b)
Kimi Kraus (10c)
Henry Helm (10c)
Eric Föll (K1)
Florian Gecaj (K1)
Max Pörner (K1)

(Miriam Klein)

Wer liest, lebt länger…

Quod esset demonstrandum; was zu beweisen wäre … (aber vermutlich Blödsinn ist).
In jedem Fall aber gilt nicht nur „Wer lesen kann, ist im Vorteil“, sondern auch „Wer liest, gewinnt – immer!“ Und einen ganz besonderen Wert kommt dabei dem lauten Lesen, dem VORlesen zu. Das war freilich auch schon so, lange bevor dem geneigten Leser Bernhard Schlink seinen Roman „Der Vorleser“ hat zukommen lassen.
Als der traditionsreichste und größte Lesewettstreit Deutschlands gilt der Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels, der seit 1959 jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt wird. Kein Geringerer als der Bundespräsident höchstselbst hat die Schirmherrschaft dieses lesevergnüglichen Wettbewerbs einst übernommen.
Lesen ist vielmehr als bloßes Dechiffrieren aneinandergereihter Buchstaben. Lesen ist Verstehen. Lesen ist das Erschaffen eigener Bilder im Geiste. Lesen ist Grundlage aller Bildung.
Eine gute Botschaft in schwierigen Zeiten: Lesen und Lesestoff lassen sich auch durch ein kleines, fieses, genopptes Virus, das ansonsten die Welt durchaus in Atem und im Schwitzkasten hält, nicht beeindrucken oder aufhalten. Allerdings übt das neuartige Virusnoppenkügelchen Druck auf sämtliche Veranstaltungsformen auf, sodass der Rahmen der diesjährigen Kürung des Schulsiegers aller sechsten Klassen für den 62. Vorlesewettbewerb leider deutlich weniger feierlich als dem Anlass angemessen ausfallen musste. Diesen bedauerlichen Widrigkeiten zum Trotz, gelang es der dafür seit langem zuständigen, fürsorglichen und kreativen Organisatorin und Deutsch-Lehrerin am LMG, Angelika Simmel, aber dennoch, dem stark verkleinerten Rahmen der Wettbewerbs-Veranstaltung ein passendes Ambiente mit stimmungsvoller Deko und ebensolcher musikalischen Untermalung zukommen zu lassen. ‚
Aus den vorangehenden Klassenentscheiden haben die folgenden, ermittelten Klassensieger der Klassen 6a – 6d vorgelesen: Hanna Schwarzkopf, Camilla Kuraksin, Anna Wendel, Jannes Lamprecht.
Die Jury, der neben einigen erfahrenen Deutsch-LehrerInnen auch der Schulleiter, Herr Westje-Bachmann, angehörte, hatte es wie immer nicht ganz leicht, unter den Guten den oder die Beste/n auszuwählen. Und so war auch schon das Zuhören bei allen Vieren eine wahre Freude. Am Ende traf die Jury eine Entscheidung, für die es gute Gründe gab. Gewonnen haben natürlich alle, wobei nicht nur passende Buchpreise für den Gewinn stehen. Auf dem Siegertreppchen des Schulgewinners, der sein Können auf der nächsten Ebene zum Besten geben darf, ist aber nur Platz für einen, und der heißt in diesem Jahr Jannes Lamprecht aus der 6d (anbei sei angemerkt, dass auf diesem Treppchen auch schon sein Bruder Matthis stand). Gratulation an alle! Lesen lohnt sich – immer!

Den Computer zum Denken gebracht


Großer Erfolg: Die Königsbacher Gymnasiastin Annika Nassal hat den Publikumspreis im Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz gewonnen, Direktor Hartmut Westje-Bachmann (hinten) gratuliert. (Foto: Nico Roller) Komplexe Zusammenhänge allgemeinverständlich erklären: Für Annika Nassal ist das kein Problem. Egal, wie kompliziert das Thema ist: Die Königsbacher Schülerin schafft es, die richtigen Worte zu finden. Am Wochenende stand sie unter mehr als150 Teilnehmern als eine der zehn besten im Finale des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz – und räumte dort den Publikumspreis ab: Mehr als 20 Prozent der Zuschauer haben für sie gestimmt. „Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt Annika, die derzeit das Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium besucht. Dort freut man sich über ihren Erfolg: „Annika ist eine tolle Botschafterin für unsere Schule“, sagt Direktor Hartmut Westje-Bachmann: „Wir begleiten und unterstützen sie schon lange bei ihren Interessen.“

Die Teilnahme am Wettbewerb hat Annika großen Spaß gemacht. Als sie sich am Samstag im Finale der hochkarätig besetzten Jury stellte, war sie zunächst etwas aufgeregt. „Aber die Jury war so nett, dass das gleich verflogen war.“ Die Schülerin präsentierte ihren Wettbewerbsbeitrag: einen Algorithmus, mit dem Grundrisspläne automatisch analysiert werden können. Eine hochkomplexe Anwendung, an der Annika etwa ein Jahr lang gearbeitet hat, unterstützt von ihrer Familie und vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern. Sie sorgt dafür, dass Computer etwas können, das sie sonst nicht können: Gibt man ihnen eine Grafik, dann erkennen sie darauf zwar verschiedenfarbige Pixel. Aber sie wissen nicht, was sie darstellen. Deswegen hat Annika mit einem neuronalen Netz gearbeitet, bei dem mit mathematischen Verkettungen eine Art Nervensystem simuliert wird. Ihm hat Annika beigebracht, Möbelsymbole auf Grundrissplänen zu erkennen. Für Menschen ist das eine leichte Übung, aber für Computer nicht, denn Möbelsymbole sehen auf jedem Plan ein bisschen anders aus. „Menschen können Ähnlichkeiten erkennen, aber Computer nur, ob etwas gleich oder nicht gleich ist“, erklärt Annika.

Deshalb hat sie den Computer mit unzähligen Möbelsymbolen gefüttert – aber nicht mit allen, die möglich sind. Ziel war es, dass das neuronale Netz von allein die Merkmale erkennt, die für ein bestimmtes Möbelstück charakteristisch sind. „Ich zeige ihm zum Beispiel ganz viele verschiedene Tische und irgendwann weiß das Netz, was Tische ausmacht.“ Mit Annikas Anwendung sollen Grundrisspläne in Zukunft einfacher digitalisiert werden können: Man macht ein Foto von ihnen und das neuronale Netz analysiert die Objektstrukturen und macht daraus nutzbare Daten. Denkt man das Ganze zu Ende, könnte man irgendwann auf der Basis von Grundrissen dreidimensionale Wohnungspläne erstellen. Oder man könnte bei öffentlichen Gebäuden auf Basis der Raumstruktur den Brandschutz optimieren. Denkbar wäre auch, dass Computer anhand von Möbeln planen, wo in einer Wohnung die Leitungen liegen sollen.

Derzeit besucht Annika das Königsbacher Gymnasium. Wenn sie dort 2022 ihr Abitur gemacht hat, will sie in Karlsruhe Informatik studieren. Anschließend könnte sie sich vorstellen, einen Master in Bioinformatik zu machen. Aktuell nimmt sie bereits an einem Schülerstudium teil und hört bei Vorlesungen des ersten Semesters zu. An der Informatik gefällt der Gymnasiastin, dass sie eine Kombination aus Analysieren und Verstehen auf der einen und dem Lösen von Problemen auf der anderen Seite bietet. Ihren ersten Kontakt mit dem Thema hatte sie im Grundschulalter: in Form eines aus Bauklötzen bestehenden Roboters. Seit der sechsten Klasse nimmt sie am Hector-Seminar teil, bei dem Schüler gefördert werden, die in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik begabt sind. Annika hat schon Roboter programmiert, Sinnestäuschungen analysiert und Bakterienkulturen angesetzt. Auch das Projekt für den Bundeswettbewerb KI hat sie im Rahmen des Hector-Seminars erstellt. „Ich finde es toll, dass der Wettbewerb das Thema für Jugendliche zugänglich macht“, sagt Annika, die ihre Teilnahme keine Sekunde bereut hat: „Ich glaube, ich habe selten anhand eines Projekts so viel gelernt wie bei diesem.“ – Text und Foto: Nico Roller

IMP-Schüler erfolgreich beim Jugendwettbewerb Informatik

Die Schülerinnen und Schüler des neuen Profilfachs IMP (Informatik-Mathematik-Physik) nahmen zwischen Februar und April 2020 erfolgreich am Jugendwettbewerb Informatik (JwInf) teil.
Beim JwInf lösen SchülerInnen einfache aber auch anspruchsvolle Programmieraufgaben. Die Programme werden mithilfe der Block-orientierten Programmierumgebung „Blockly“ durch das Zusammenschieben von Bausteinen geschrieben – ähnlich wie in „Scratch“. Konzepte von Programmiersprachen wie Anweisungen, Bedingungen, Schleifen können in Blockly verwendet werden, ohne dass die Feinheiten einer textuellen Programmiersprache beherrscht werden müssen.
Die ersten beiden Runden des Jugendwettbewerbs fanden kurz vor und während der Schulschließung statt. Trotz erschwerter Bedingungen erhielten fast alle IMP-Schülerinnen und Schüler Urkunden bzw. Preise. Durch ihre hohe Punktzahl in diesen beiden Runden konnten sich neun Schülerinnen und Schüler sogar für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifizieren. Die 3. Runde des JwInf startet zeitgleich mit dem Bundeswettbewerb Informatik am 1. September 2020.
In der 3. Runde sind: Finn Aydt (9b), Gabriel Bilić (9b), Tim Goldmann (9b), Henry Helm (9d), Jannes Kuschel (9b), Maximilian Pöhnl (9a), Georg Richert (9d), Nathalie Schaich (9b), Hannah Zettelmayer (9b).
Durch den versetzten Präsenzunterricht sind nur einige der Preisträger auf dem Foto.

Miriam Klein

Jugend trainiert für Olympia- Volleyball

Jetzt mal schöne Nachrichten – aus einer Zeit als Mannschaftssport noch möglich war:
Am 06.02.20 war es endlich soweit, die Mädels des LMG (WK I) starteten in das RP-Finale im Volleyball bei Jugend trainiert für Olympia. Von der 10. Klasse bis zur Kursstufe 2 meldeten sich sieben Volleyballbegeisterte Mädels (Paula Rübenacker, Jule Bayer, Dunja Rück, Paula Scherrible, Vivian Rapp, Jana Wolfinger und Julia Bauer),welche am Turnier teilnehmen wollten. Dreimal haben die Mädels mit ihrem Coach Herrn Kolb trainiert. Als es dann am 6.2.20 losging, haben sich die Mädels um 8.00 Uhr in der Schule getroffen und sind dann in Begleitung von Herrn Kolb und Herrn Klose nach Blankenloch gefahren, wo das RP-Finale stattfand. Nach einem kurzen, intensiven Warm-Up ging das erste Spiel schon los. Leider mussten wir aufgrund von Schwierigkeiten in der Annahme das erste Spiel an die GSG Mannheim mit 1:2 abgeben. Durch starke Aufschlagserien konnten wir uns dennoch einen Satz sichern. Nach kurzem „mental-breakdown“ ging es für uns in der Vorrunde dann direkt zum nächsten Spiel, natürlich mit hohen Ansprüchen und viel Motivation. Plötzlich läuft es „wie am Schnürchen“, die Mädels konnten sich einen klaren 2:0 Sieg gegen MGG Horb sichern. Dank dem klaren Sieg und der knappen Niederlage hieß es dann für die Mädels vom LMG: Halbfinale! Beim letzten Spiel war das Motto laut Herr Kolb „einfach Spaß am Volleyball spielen haben“, denn im Halbfinale kam wohl der stärkste Gegner des Turniers auf uns zu. Dies merkten die Mädels vom LMG schnell. Durch sehr unsichere Annahmen und schwache Angriffe kam es leider zu einer deutlichen 0:2 Niederlage, der Sieg ging an LFG Mannheim. Dennoch können die Mädels sehr stolz auf sich sein, es bis ins Halbfinale geschafft zu haben. Man muss bedenken, dass nicht alle Spielerinnen unserer Mannschaft Volleyball im Verein spielen. Dennoch konnte unsere Mannschaft durch ihren Teamgeist und Zusammenhalt eine sehr ordentliche Leistung zeigen. Ein großes Dankeschön geht an unseren Coach Herrn Kolb, der uns stets motivierte und sehr hilfreiche Tipps gab. Ebenfalls wollen wir uns bei unserem treuen Fan Herrn Klose bedanken, welcher ebenfalls zum Unterstützen mit nach Blankenloch kam.
Paula Rübenacker

Informatik-Probleme gelöst

(Foto: N. Roller)

Wie findet man in einem Netz aus unzähligen Straßen den schnellsten Weg von einem Ort zum anderen? Eine von vielen Fragen, mit denen sich die rund 370 Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums beschäftigt haben, die am Wettbewerb „Informatik-Biber“ teilgenommen haben. 40 Minuten hatten sie Zeit, um alleine oder in Zweier-Teams die Aufgaben zu lösen, deren Anzahl und Schwierigkeitsgrad an die Klassenstufen und den Leistungsstand angepasst waren. Beim „Informatik-Biber“ gehe es darum, das Interesse der Schüler an informatischem und logischem Denken zu wecken, sagt Lehrerin Miriam Klein. Sie betreut den bundesweit ausgetragenen Wettbewerb am Königsbacher Gymnasium und freut sich, dass die Hälfte aller Schüler daran teilgenommen hat. Zwölf von ihnen gewannen einen ersten Preis, neun einen zweiten Preis. 139 Schüler bekamen einen dritten Preis. Klein sagt, Informatik betreffe jeden. Auch wenn man oft gar nichts davon merke, seien Informatik-Probleme überall im Alltag zu finden. Etwa bei Kreditkartennummern, bei Navigationsgeräten oder bei Passwörtern.
– Nico Roller

Mit Konzentration zum Sieg

(Foto: N. Roller)

Mehr als 100 Kinder und Jugendliche von elf Schulen treten in 25 Mannschaften mehr als vier Stunden lang in einem Spiel gegeneinander an, das höchste Konzentration verlangt: Jeder Zug muss genau überlegt sein beim Schulschachturnier, das am Samstag im Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium über die Bühne ging. Den teilnehmenden Schülern soll es Gelegenheit geben, sich mit Gegnern zu messen, die sie vorher nicht kannten. „Die Schüler müssen als Team funktionieren“, erklärt Michael Ruf: „Natürlich kommt es auf jeden Einzelnen an, aber letztlich siegt die Mannschaft.“ Ruf ist Lehrer am Königsbacher Gymnasium und organisiert das Turnier schon seit mehr als zehn Jahren zusammen mit seinem Neuenbürger Kollegen Jörg Hanisch. Dabei legen beide großen Wert auf einen fairen Umgang der Schüler untereinander: Ihre Ergebnisse tragen sie selbstständig in Listen ein, vor und nach jedem Spiel geben sie sich die Hand. Die Grundschüler spielen sieben Runden, die älteren Schüler neun. Aus Pforzheim und dem ganzen Enzkreis kommen die Teilnehmer. An langen Tischen sitzen sie sich gegenüber, die Augen auf das Brett und die Figuren vor ihnen gerichtet. Die leise tickende Uhr verrät, wie viel Bedenkzeit ihnen noch bleibt.

Arthur (12), Till, Yannick und Ben (11) lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Vier gehen aufs Königsbacher Gymnasium und bilden eines von sieben Teams, mit denen die Schule beim Turnier antritt. Auf was es beim Schach ankommt, wissen sie genau: Man müsse die Ruhe bewahren, ein Pokerface aufsetzen und jede Partie konzentriert bis zum Ende spielen, sagt Till: Auch wenn es mal schlecht aussehe, könne es immer noch passieren, dass der Gegner einen Fehler macht. Yannick sagt, strategisches Denken sei wichtig: „Ich muss mir die Züge vorher schon im Kopf ausdenken und überlegen, welchen Zug der Gegner machen könnte.“ Und Ben weiß: Auf keinen Fall sollte man unüberlegt nach Figuren greifen, denn wer eine berührt, muss auch mit ihr ziehen. Die Vier sind sich einig: Schach kann jeder lernen. Im Prinzip müsse man sich nur einprägen, welche Züge man mit welcher Figur machen darf – „und dann ganz viel üben“. Am Ende gewinnen Arthur, Till, Yannick und Ben in ihrer Altersklasse und ziehen damit nicht nur in die Nordbadische Meisterschaft im März ein, sondern erhalten auch einen von der Sparkasse gesponserten Pokal. – Nico Roller

Die Sieger:
Wettkampfklasse 1 (Jahrgang 2002 und älter): Lise-Meitner-Gymnasium Königsbach, Wettkampfklasse 2 (2003/2004): Lise-Meitner-Gymnasium Königsbach, Wettkampfklasse 3 (2005/2006): Lise-Meitner-Gymnasium Königsbach, Wettkampfklasse Mädchen: Hebel-Gymnasium Pforzheim, Wettkampfklasse Realschule: Mörike-Realschule Mühlacker, Wettkampfklasse 4 (2007/2008): Lise-Meitner-Gymnasium Königsbach, Wettkampfklasse 5: Hebel-Gymnasium Pforzheim, Wettkampfklasse Grundschule: Grundschule Kämpfelbach.