Das Leben geht seinen gewohnten Gang in der Wüstenstadt Tandahira. Händler bieten ihre Waren an, Kinder spielen am Brunnen, Düfte feiner Gewürze liegen in der Luft. Hier entdecken drei Freunde zufällig eine seltsame Botschaft, die sie auf die Spur einer mysteriösen Flasche bringt. Werden sie es schaffen, das Geheimnis der Flasche zu lüften und die Stadt vor großem Unheil zu bewahren?
Herzliche Einladung zur Aufführung der Theater-AG am Dienstag, 7.7.2026 um 18.30 Uhr in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums.
„Wo kommst du eigentlich her?“ – „Hast du heute wieder Reis dabei?“ – „Ihr seid doch alle so gute Sportler!“
Solche oder ähnliche Aussagen begegnen vielen Menschen im Alltag – auf dem Schulhof, im Freundeskreis oder in der Öffentlichkeit. Oft sind sie nicht böse gemeint, können aber dennoch verletzend sein. Doch was ist noch tolerabel und wo beginnt Alltagsrassismus?
Mit genau diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in den Wochen vor den Pfingstferien intensiv auseinander. In zahlreichen Gesprächen und Diskussionen tauschten sie unterschiedliche Perspektiven aus: Während die Neuntklässlerin Mira die eingangs genannten Aussagen klar als rassistisch einordnet, betont ihr Mitschüler Tim, dass auch der jeweilige Kontext eine Rolle spiele. Schnell wurde deutlich, dass es auf diese Fragen keine einfachen Antworten gibt – umso wichtiger ist der offene Austausch darüber.
Anlass der Aktion war das Ziel der SMV, das Lise-Meitner-Gymnasium in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR) aufzunehmen. Federführend engagierten sich dabei die Schülersprecherinnen und Schülersprecher Aielle Güler, Cedric Walch und Anamarija Bilic (alle K1). Ihr Anliegen ist es, das Bewusstsein für Alltagsrassismus und Diskriminierung zu schärfen. Dabei geht es nicht nur um Benachteiligungen aufgrund von Hautfarbe, Aussehen oder Herkunft, sondern ebenso um Ausgrenzung aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der religiösen Zugehörigkeit.
Den Dreien ist bewusst, dass es eine Schule ohne Rassismus im wörtlichen Sinne nicht geben kann. Vielmehr steht der Beitritt zum Netzwerk für eine gemeinsame Haltung: Alle am Schulleben Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, das Sekretariat, das Hausmeisterteam, die Reinigungskräfte und weitere Mitarbeitende – verpflichten sich, respektvoll und tolerant miteinander umzugehen und Diskriminierung couragiert entgegenzutreten. weiterlesen Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt: Das LMG wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“→
Erneut haben sich beide Schulen des Bildungszentrums Königsbach-Stein beim Deutschen Roten Kreuz für den „ausgezeichneten Schulsanitätsdienst“ qualifiziert!
Gemeinsam stellen wir täglich bis zu fünf ausgebildete „Sanis“, die per Funk vom Sekretariat informiert werden, wenn Erste Hilfe geleistet werden muss. Dabei reichen die Einsätze vom Tränen trocknen und Beruhigen bis hin zum Versorgen größerer Verletzungen. Die insgesamt 19 aktiven Sanitäter*innen bilden sich regelmäßig in den Schulsanitäts-AGs beider Schulen fort und leisten einen sehr wertvollen Beitrag für die Schulgemeinschaft.
Neben der wöchentlichen Vertiefung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, sind auch die Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit anderen Sanitätsgruppen wichtig für das Erhalten der Auszeichnung.
Außer den Sanis, gibt es in der Willy-Brandt-Realschule noch zwölf weitere in Erste Hilfe ausgebildete Schüler*innen, die in den nächsten Jahren in den aktiven Schichtdienst hineinwachsen werden. Auf Seiten des Lise-Meitner-Gymnasiums sind es im Moment sieben Kinder und Jugendliche, die zukünftig die Großen unterstützen werden. Die Grundlage für die Aufnahme in die Schulsanitäts-AG ist ein gültiger Erste-Hilfe-Schein, der an beiden Schulen bei den dafür ausgebildeten Lehrkräften (Frau Bonfert -WBRS, Frau Kurtz, Frau Schröder, Frau Astor – LMG) erworben werden kann.
Die Schulsanitäter*innen am Bildungszentrum Königsbach sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch schon junge Menschen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Ein großes Dankeschön geht deshalb an alle unsere Schulsanis, die mit ihrer Arbeit eine wichtige Stütze im Schulalltag sind und aufzeigen, wie soziales Engagement funktioniert.
Der Kursstufe eins zeigt eine Modenschau mit experimentell gestalteten Kleidern, die die Charakteristika von Künstlerpersönlichkeiten widerspiegeln. (rol)
Die Kultur steht am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium hoch im Kurs. Bei einem eigens dafür entwickelten Format zeigt die Schule die ganze Vielfalt ihrer Angebote.
Bunt ist das Wort, das die Sache wohl am ehesten trifft. Bunt und abwechslungsreich. Der Gang durch das Schulhaus beschert vielfältige Eindrücke: klassische Musik, bildende Kunst und experimentelles Improvisationstheater. Alles fügt sich harmonisch zusammen, zu einem großen Ganzen, das zeigen soll, wie breit das Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium im kulturellen Bereich aufgestellt ist, welchen Stellenwert die Kunst im Schulalltag einnimmt. Hunderte Besucher kommen zum Kulturcafé, das wie eine Art Schaufenster kurzweilig und niederschwellig einen Einblick in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften gewährt. „Die Veranstaltung ist immer weitergewachsen“, erklärt Lehrerin Stefanie Koesling, die sich mit ihren Kolleginnen Ilka Lampl, Jessika Bogs und Lena Kunzmann federführend um die Organisation gekümmert hat. Für sie steht fest: „Wir wollen verschiedene Aspekte der Kunst zusammenbringen.“ weiterlesen Ein Fest für die Kultur→
Lebendig und authentisch erzählt Stefanie Wally von Freundschaft und Hoffnung, an eben jener Stelle, an der sie früher als Lehrerin mit der Theater-AG zahlreiche Stücke inszeniert hat. (rol)
Mit ihrer persönlichen Geschichte über die deutsche Teilung ist Stefanie Wally bundesweit unterwegs. Früher hat sie am Königsbacher Gymnasium unterrichtet. Vor kurzem ist sie an ihre ehemalige Schule zurückgekehrt – mit einer wichtigen Botschaft.
Mit einer Hand hält Stefanie Wally den gelben, mit Gas gefüllten Ballon in der Hand. Genauso wie damals, im März 1977, als sie sechs Jahre alt war und beim Sommertagsumzug in ihrer Stadt dem Verkäufer selbstbewusst mitteilte, welche Farbe sie haben will. Wallly weiß noch genau, wie „ehrfurchtsvoll und glücklich“ sie war, als der Ballon anschließend immer höher in den Himmel stieg. In diesem Moment ahnte sie noch nicht, dass er mit der angehängten Grußkarte in drei Tagen mehr als 500 Kilometer zurücklegen und hinter dem Eisernen Vorhang landen würde: in der sogenannten DDR, in der ihn ein älterer Herr fand und seiner ebenfalls sechs Jahre alten Enkelin brachte. Bis zum Mauerfall haben sich die beiden Mädchen anschließend geschrieben, drei- bis viermal pro Jahr, immer zu wichtigen Anlässen wie Weihnachten, Geburtstagen und Urlauben. Gespannt hören die Zehntklässler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums zu, als Wally ihnen davon erzählt. In der Aula der Schule auf der Bühne zu stehen und aus ihrem Buch zu lesen, ist für sie „ein ganz besonderer Moment“. Denn sie war selbst 15 Jahre Lehrerin am Königsbacher Gymnasium, unter anderem für Deutsch, Geschichte und Wirtschaft. Als Leiterin der Theater-Arbeitsgemeinschaft inszenierte sie mit den Schülern zahlreiche Stücke – genau an der Stelle, an der sie auch bei ihrer Lesung steht. weiterlesen Der gelbe Luftballon kehrt zurück→
Laurin Nikolaizik (rechts) leitet den Zukunftstag am Königsbacher Gymnasium, in enger Abstimmung mit Direktor Hartmut Westje-Bachmann (Dritter von links) und den Referenten. (rol)
Gedichte interpretieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Reaktionsschemen zeichnen: Kein Problem für die Abiturienten des Königsbacher Gymnasiums. Doch wie sieht es mit der Steuererklärung oder der Wohnungssuche aus? Darauf hat sie ein Kurs vorbereitet.
Das Bild ist in allen vier Klassenzimmern ähnlich. Ein Experte steht vor der Tafel, erklärt und beantwortet Fragen, während die Schüler in mehreren Reihen hintereinander sitzen und zuhören. Ganz normaler Unterricht, könnte man meinen. Nur: Bei den Vortragenden handelt es sich nicht um Lehrer, sondern um externe Referenten: von einer Bank, aus der Immobilienbranche, aus der Steuerberatung und aus der Personalabteilung eines großen Unternehmens. Bei einem Format namens „Zukunftstag“ geben sie ihr Wissen weiter: verständlich, anschaulich und praxisorientiert. Vor ihnen sitzen die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, die in ein paar Wochen die Schule verlassen und in die Selbstständigkeit starten. Die schriftlichen Prüfungen haben sie bereits hinter sich, die mündlichen folgen noch. Das von der gemeinnützigen Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung ausgerichtete und von der Baden-Württemberg Stiftung geförderte Format will gezielt Themen vermitteln, die im Unterricht nicht vorkommen. Etwa das Erstellen einer Steuererklärung, das Abschließen eines Mietvertrags und die private Altersvorsorge. „Das ist der ideale Zeitpunkt“, sagt Hartmut Westje-Bachmann. Der Direktor weiß, dass es einen Riesenunterschied macht, ob Lehrer über die Themen sprechen oder Experten von außerhalb, die in der beruflichen Praxis täglich damit zu tun haben. In Königsbach gibt es das Format bereits zum dritten Mal. „Wir haben bisher nur positives Feedback erhalten“, sagt Westje-Bachmann, der allein schon deshalb von einem „wunderbaren Angebot“ spricht, weil es für die Schule mit größtem Aufwand verbunden wäre, die Referenten selbst zu akquirieren. weiterlesen Mit Praxiswissen ins Berufsleben→
Am Rand des Pausenhofs zeigt die Rettungshundestaffel der Johanniter Württemberg um Andre Lindner (Dritter von rechts) auch das Training auf einem Schwingbrett. Die Lehrer und Konrektor Marc Rudolf (Vierter von rechts) schauen interessiert zu. (rol)
Wie man sich im Notfall richtig verhält, haben 120 Schüler des Königsbacher Gymnasiums aus erster Hand erfahren: von Experten der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Doch bei der Theorie bleibt es nicht: Die Jugendlichen müssen selbst anpacken.
Zum Zielen müssen die Schüler das Strahlrohr gut festhalten. Denn das Wasser schießt mit großer Wucht aus der Öffnung, genauer gesagt mit einem Druck von fünf Bar, den die Feuerwehr oft bei Einsätzen nutzt. Treffen wollen die Schüler mit dem Wasserstrahl einen Tennisball, der etwa 20 Meter entfernt auf einem Hütchen liegt. Fällt er herunter, darf der nächste in der Reihe sein Glück versuchen, immer unter fachkundiger Anleitung eines erfahrenen Feuerwehrkameraden. „Die Kinder sind im wahrsten Sinn des Wortes Feuer und Flamme“, sagt Thorsten Krause. Der Gerätewart der Königsbach-Steiner Wehr lobt ihre Neugierde und ihr Interesse, ihre Motivation und Tatkraft. Auch sonst zieht er ein durchweg positives Fazit zu dem Katastrophenschutztag, der den rund 120 Sechstklässlern des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums in mehreren praktischen Einheiten zeigt, was im Ernstfall zu tun wäre und wie man sich darauf vorbereitet. weiterlesen Lebensretter an der Schule→
Mit erneut fünf Mannschaften tritt das Lise-Meitner-Gymnasium in diesem Schuljahr im Tenniswettkampf JtfO an. Bis auf die WK 1 der Mädchen mussten alle Teams in den vergangenen beiden Wochen bereits die ersten Bälle aufschlagen. Die WK 1 mixed Mannschaft um unseren Tennismentor Max Koch spielte hierbei in Bretten bei strahlendem Sonnenschein gegen das Melanchthon-Gymnasium Bretten. Zwar wurde die Partie mit 2:4 verloren, viele Aufschlagspiele gingen jedoch über Einstand und es konnten starke Ballwechsel gezeigt werden. Neben Amelies Einzelsieg wurde auch das gemischte Zweierdoppel gewonnen und alle waren mit ihren gezeigten Leistungen zufrieden.
Gegen die gleiche Schule hatten unserer WK 4 Jungen Heimrecht und es entwickelten sich spannende Spiele, bei denen sowohl Tom Keller im Einser-Einzel den Match-Tiebreak zum wichtigen 3:1 Zwischenstand nach den Einzeln als auch das Doppel Samuel Göggerle und Frederik Binder ihren dritten Satz mit 10:5 gewinnen konnten, wodurch mit dem 4:2 Sieg der erstmalige Einzug in die nächste Runde geglückt war. weiterlesen Jugend trainiert für Olympia – Tennismannschaften starten in den Schulsportwettkampf→
Vorrunde
Am Freitag, den 24.04.26 fuhren 15 motivierte Fußballer der Jahrgänge 2012 bis 2014 zur Vorrunde auf Kreisebene nach Pforzheim zum Kunstrasenplatz des FSV Buckenberg. Dort stellten sich fünf weitere Mannschaften dem Team um Mannschaftskapitän Loris Guarnieri. Das Reuchlin-Gymnasium Pforzheim und die Insel WS Pforzheim wurden als Gegner in der Dreiergruppe zugelost. Im ersten Spiel gegen die Insel WS Pforzheim kamen die Jungs gleich voll auf Touren. Durch großartige Ballstafetten und schnelles Flügelspiel erzielte die Mannschaft 8, zum Teil schön herausgespielte, Tore. (Torschützen: Ben Manche 2, Tizian Zanco 2, Xaver Wenz, Frederik Binder, Kian Haas, Loris Guarnieri) Nach diesem guten Auftakt war das Halbfinale faktisch schon erreicht. Im Spiel um den Gruppensieg wurde das Reuchlin-Gymnasium Pforzheim ebenfalls souverän mit 3:1 geschlagen. Erneut Tizian Zanco und zweimal Loris Guarnieri erzielten die Tore. Im hart umkämpften Halbfinale gegen das OHG Nagold sorgte Loris Guarnieri mit einer sehenswerten Einzelleistung für das entscheidende Tor. Somit stand man im Finale gegen das THG Mühlacker. In einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe war erneut Loris Guarnieri mit zwei Treffern der spielentscheidende Mann und somit auch Spieler des Tages. Positiv zu erwähnen war an diesem Tag auch die Abwehr um den Abwehrchef Felix Ruppender und den Torwart Linus Geiß, die in vier Spielen nur ein Gegentor zuließ. weiterlesen Jugend trainiert für Olympia Fußball WK III→
„Ich stecke mir einen Knopf ins Ohr und mein Telefon übersetzt“ oder „Und dann kann er noch nicht mal ein Eis auf Französisch bestellen, wenn er in den Urlaub geht“ – mit diesen zugespitzten Bemerkungen wurde in der Vergangenheit wiederholt die Zukunft des Fremdsprachenlernens infrage gestellt. Wenn Technik Verständigung scheinbar mühelos ermöglicht, so die dahinterstehende These, verliere das aufwendige Erlernen einer zweiten Fremdsprache an Bedeutung.
Vor dem Hintergrund solcher Überlegungen gewinnt die Erfahrung eines Schüleraustauschs eine besondere Relevanz. Denn was geschieht, wenn Jugendliche nicht nur „verstehen“, was gesagt wird, sondern sich in einem anderen Land bewegen, in einer fremden Familie leben, ihren Alltag teilen und Beziehungen aufbauen?
Genau diese Erfahrung machten 20 Schüler*innen der 11. Klassen beim Austausch mit dem Lycée Hélène Boucher in Paris – zunächst Anfang Februar als Gastgeberinnen und Gastgeber hier bei uns in Königsbach, einige Wochen später, Ende März, als Gäste in der französischen Metropole.
Die gemeinsame Zeit war intensiv und vielfältig. Dazu zählten unter anderem die im Vorfeld sorgfältig geplanten Unternehmungen wie ein Spaziergang auf dem Baumwipfelpfad in Bad Wildbad, die Besichtigung des Porsche-Museums und der Staatsgalerie in Stuttgart sowie ein Besuch im ZKM in Karlsruhe.
Auch in Paris folgte ein Highlight dem nächsten:
„Während unseres fünftägigen Aufenthalts in Paris haben wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Notre-Dame, den Eiffelturm, den Louvre, das Musée d’Orsay sowie den Triumphbogen besichtigt. Uns hat vor allem der Louvre fasziniert, da selbst nach zwei Stunden noch unglaublich viel unentdeckt geblieben ist.“
Doch der Kern eines solchen Austauschs liegt vielleicht noch etwas tiefer – in den Erfahrungen, die Jugendliche machen, wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen und sich auf ein anderes Leben einlassen. weiterlesen Wenn Begegnung bildet – Gedanken zum diesjährigen Paris-Austausch 2026→