Aktionstag #IchStehAuf – Schulen für Demokratie und Vielfalt

Am 6. Juni 2024 beteiligte sich eine Gruppe von SchülerInnen aus den Klassen 11a und 11b mit einer kleinen Aktion an dem bundesweiten Aktionstag #IchStehAuf, eine Initiative der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung in Kooperation mit der ZEIT und der ARD.
Getreu dem Motto #IchStehAuf waren Schulen in ganz Deutschland dazu aufgerufen „aufzustehen“, um ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt zu setzen. Unsere Gemeinschaftskundestunden nutzten wir an dem Tag als Projektstunden. Die SchülerInnen nahmen die Grundrechte unseres Grundgesetzes genauer in den Blick und überlegten im Anschluss, was ihnen an unserer Demokratie besonders wichtig ist. Für bzw. gegen was möchten wir „aufstehen“? Für Menschenwürde, für Meinungsfreiheit, für Gleichberechtigung, für Glaubensfreiheit, für Vielfalt, für Toleranz! Gegen Gewalt, gegen Hass, gegen Unterdrückung, gegen Diskriminierung! Die Ergebnisse wurden auf bunten Plakaten festgehalten, um die Vielfalt, die unsere Demokratie ausmacht, zu unterstreichen. Zum Abschluss gab es ein Foto auf der Treppe im Schulhaus, um auch andere für demokratische Werte und ein demokratisches Miteinander zu sensibilisieren.
Corinna Hummel

Eine ganze Schule macht Musik

Der Lehrerchor hat unter der Leitung von Lena Kunzmann beim „Special Concert“ unter anderem an die Beatles und an Supertramp erinnert.

Die voll besetzte Halle, den tosenden Beifall und die lautstark geforderten Zugaben könnte man erwähnen, ebenso die gute Stimmung und die große musikalische Bandbreite, die von der gefühlvollen Ballade bis zum Rock’n’Roll-Klassiker, von Roger Cicero bis zu Journey reicht. Und dennoch würde man damit nur einen vagen Eindruck von dem vermitteln, was am Donnerstag beim „Special Concert“ des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums tatsächlich geboten war. Es ist ein Abend voller Abwechslung und Vielfalt gewesen, ein regelrechter Parforceritt durch die Genres und Stilrichtungen, der die Zuhörer in der Remchinger Kulturhalle begeistert hat. Insgesamt stehen und sitzen in fünf Formationen mehr als 100 Mitwirkende auf der Bühne: nicht nur Schüler von der fünften Klasse bis zur Oberstufe, sondern auch zahlreiche musikalische Lehrer. Das Weben zarter Klangteppiche beherrschen sie ebenso wie die zupackende Präsentation mitreißender Melodien. Fast ein Jahr haben die Musiker und Sänger geprobt, immer mit dem Ziel vor Augen, ihrem Publikum eine Freude zu bereiten. Ein Ziel, das laut Hartmut Westje-Bachmann allerdings nur dann erreicht werden kann, wenn alle zusammenarbeiten. Der Direktor sieht darin einen wichtigen Grundsatz, der in der Gesellschaft insgesamt gelten sollte. Er freut sich über die „großartige Leistung“ der Schüler – und über die vielen Zuhörer, die beim „Special Concert“ mehr als zwei Stunden lang viel Spaß haben. Etwa beim Auftritt der Unter- und Mittelstufen-Bigband, die mit ihren neuen Saxofonisten Titel wie „Viva La Vida“ von Coldplay, „Hello“ von Adele und aus dem „Dschungelbuch“ präsentiert. weiterlesen Eine ganze Schule macht Musik

Vom Mietvertrag bis zur Krankenversicherung

Zahlreiche Referenten haben ihr Wissen am Königsbacher Gymnasium weitergegeben – sehr zur Freude von Raphael Jost (Mitte, graues Oberteil), der den Zukunftstag dort geleitet hat. (rol)

Am Königsbacher Gymnasium haben Abiturienten gelernt, auf was es beim Start ins Berufsleben in der Praxis ankommt.

Auf was muss man beim Abschließen eines Mietvertrags achten? Wann fängt man mit der Altersvorsorge an? Wie wählt man die passende Krankenkasse aus? Wer muss welche Steuern bezahlen? Es gibt viele Fragen, auf die die Schüler eine Antwort suchen. Entsprechend konzentriert hören sie zu, entsprechend eifrig machen sie sich Notizen, als ihnen externe Referenten erklären, auf was es beim Übergang von der Schule in den Beruf oder ins Studium ankommt. Beim Zukunftstag vermitteln sie den Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums in mehreren Workshops jede Menge Grundwissen in den Bereichen Finanzen und Wohnen, aber auch Wissenswertes zur Alters- und Gesundheitsvorsorge. Ausgerichtet von der gemeinnützigen Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung und von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert, richtet sich das Format schulartenübergreifend in erster Linie an Abschlussklassen. „Man merkt, dass das Interesse groß ist“, sagt Raphael Jost, der den Zukunftstag am Königsbacher Gymnasium ehrenamtlich leitet und begeistert ist von der Mitarbeit der insgesamt mehr als 70 teilnehmenden Schüler. weiterlesen Vom Mietvertrag bis zur Krankenversicherung

„Eine Stadt in der Stadt“ – Exkursion zur BASF

Am Freitag, den 17. Mai 2024, fuhr der Chemie-LK des LMG zur Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) nach Ludwigshafen.
Nach einer pünktlichen Ankunft trotz langen Fahrtweges und erschwerten Wetterbedingungen wurden wir gegen 10 Uhr freundlich von Herrn Dr. Lucien Thiel begrüßt, der uns die folgenden drei Stunden begleitete. Los ging es mit einer Führung durch das Besucherzentrum, in welcher wir zunächst anhand unserer verschiedenen Sinnesorgane erklärt bekommen haben, wo wir in unserem Alltag überall Chemie erleben. Obwohl wir als Chemie-LK, der gerade die schriftliche Abiturprüfung hinter sich hat, mit viel Vorwissen antraten, konnte uns Herr Dr. Thiel einiges Neues mitgeben und teilweise perfekt an die im Unterricht gelernte Theorie anknüpfen. Zu sehen, wie unser Unterrichtsstoff im größten zusammenhängenden Chemieunternehmen der Welt Anwendung findet, hat uns sehr beeindruckt und die Chemie noch greifbarer gemacht. So wurden uns unter anderem Produkte gezeigt, welche aus Ausgangsstoffen der BASF hergestellt wurden. Diese reichen von Schädlingsbekämpfungsmitteln bis hin zu Sportschuhen.
Anschließend stiegen wir mit Kittel und Helm ausgerüstet in den extra für uns bereitgestellten Reisebus zur Werksrundfahrt. Auf diese freuten wir uns besonders. Völlig überwältigt vom Anblick unglaublich vieler Rohre, riesiger Tanks und der immensen Ausdehnung des Firmengeländes fuhren wir durch die nach Chemikalien benannten Straßen. Herr Dr. Thiel machte dabei auf sehr interessante Aspekte der Chemikalienproduktion aufmerksam. Bei der Ammoniak-Anlage, welche eine Jahresleistung von 875.000 Tonnen Ammoniak besitzt, machten wir einen Halt und schauten uns diese zunächst anhand eines Modells an. Hieran wiederholte Dr. Thiel die Theorie des Haber-Bosch-Verfahrens, sodass uns die tatsächliche Anlage mit den einzelnen Reaktionsschritten später viel eindrücklicher war.
Nach der Werksrundfahrt ging es auch schon wieder zurück zum Besucherzentrum. Anschließend haben wir die Exkursion mit einem Restaurantbesuch am Rhein bei leckerer Pizza ausklingen lassen. Wir hatten somit an diesem Tag sehr viel Spaß, konnten Neues dazulernen und danken sowohl der BASF für die interessanten Einblicke als auch Herrn Kreutel für die Organisation!
Till Bischoff

Jugend trainiert für Olympia – Spannung pur!

Foto Kustos © – Beim Auswärtsspiel in Baden-Baden (Anna, Jana, Marleen und Leonie)

Am vergangenen Dienstag reisten wir zum altehrwürdigen TC RW Baden-Baden – 1881 als erster Tennisclub in Deutschland gegründet. Dort empfing uns das Markgraf-Ludwig-Gymnasium, um bei schönstem Wetter den Finalteilnehmer auf Regierungspräsidiums-ebene zu ermitteln.
Während die vorderen beiden Einzel von Jana und Leonie klar in zwei Sätzen gewonnen wurden, haderte Marleen etwas mit ihrem Spiel und verlor ihre Partie. Anna musste nach einem Durchhänger im zweiten Satz in den Match-Tiebreak und hatte hier äußerst knapp mit 10:12 das Nachsehen. Somit stand es vor den entscheidenden Doppeln 2:2 und durch das Satzverhältnis war klar, dass ein Doppelsieg genügen würde.
Beide Partien verliefen gerade umgekehrt, während Jana/Leonie den ersten Satz klar verloren und das Spiel durch einen deutlichen Satzgewinn in den entscheidenden Match-Tiebreak brachten, verlief es für Marleen/Anna genau umgekehrt. So blieben beide Doppel bis zum letzten Punkt auf Messers Schneide, leider mit dem schlechteren Ende für uns. Das Zweierdoppel verlor knapp mit 10:12 und anschließend hatten Jana und Leonie nach Abwehr eines Matchballes sogar zweimal die Chance zum Sieg, das gegnerische Team wehrte diese jedoch gut ab und konnte selbst ihren zweiten Matchball nutzen. Somit unterlagen wir am Ende äußerst knapp mit 2:4 und werden im kommenden Jahr einen erneuten Anlauf nehmen!
Th. Kustos

Chemie-LK knackt Code beim Chemie-Escape-Room ChemEscape!

Ein abgelegenes Haus mit einem chaotischen Labor, ein bewusstloser Wissenschaftler und ein Timer, welcher unaufhaltsam herunterläuft. Diesem Szenario waren die Schüler des Chemieleistungskurses der K2 am 08. Mai 2024 ausgesetzt. Um die Forschungsarbeiten des bewusstlosen Wissenschaftlers zu retten, hatten die Schüler nur 70 Minuten Zeit. Danach wäre seine lebenslange Forschungsarbeit zunichte gewesen.
Um dem Wissenschaftler zu helfen, mussten die Schüler selbst Hand angelegen und sechs Experimente durchführen. Dabei erspielten sie sich Teile eines Codes, welcher zum Schluss des Chemie-Escape-Rooms ChemEscape! ein Sicherheitsschloss öffnen sollte.
Um die Ziffern hierfür zu erhalten, mussten unter anderem Spannungswerte einer Zitronenbatterie bei verschiedenen Schaltungen ermittelt, fluoreszierende Hinweise mit einer selbstgebauten UV-Lampe sichtbar gemacht, Verdünnungsreihen erstellt und Fällungsreaktionen durchgeführt werden. Beim letzten Experiment wurde sogar der Geruchssinn der Jungchemiker auf die Probe gestellt: verschiedene Duftstoffe mussten identifiziert und anhand ihrer Molekülstrukturen analysiert werden. Neben dem Wissen aus der Elektro- und Säure-Base-Chemie, waren also auch gute Kenntnisse der Naturstoffchemie erforderlich, um den Code am Ende knacken zu können.
Zwei der drei Teams gelang dies in 70 Minuten, sodass die Forschungsarbeiten des Wissenschaftlers gerettet werden konnten.
Herzlichen Dank an das Jungchemikerforum der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), welche das Experimentiermaterial und die Versuchsvorschriften für diesen spannenden und motivierenden Chemie-Escape-Room zur Verfügung gestellt haben.
Fabian Kreutel

Jugend trainiert für Olympia – Tennisspielerinnen eine Runde weiter!

Foto Kustos © –
Erfolgreiche junge Damen (Leonie, Marleen, Anna und Jana)

Nur einen Tag nach den „Kleinen“ durften unsere jungen Damen in der offenen Altersklasse WK 1 antreten und am Dienstag, dem 30.4. auf dem Gelände des SSC Karlsruhe gegen die Europäische Schule Karlsruhe spielen.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verliefen die vier Einzel sehr unterschiedlich. Anna machte „kurzen Prozess“ und gewann ihre Partei sehr schnell mit 6:0 und 6:1, wohingegen Marleen häufiger in lange Ballwechsel verwickelt war, aber ebenfalls deutlich gewann. Leonie hatte mit Höhen und Tiefen zu kämpfen, bezwang ihre technisch gute Gegnerin trotzdem in zwei Sätzen. Einen harten Kampf lieferte sich Jana gegen ihre nach LK-Klassen deutlich bessere Kontrahentin. Nach dem gewonnenen ersten Satz musste Sie den zweiten im Tiebreak abgeben und der finale Matchtiebreak – wer zuerst zehn Punkte mit zwei Abstand hat, gewinnt den Satz – ging ebenso an die spiel- und aufschlagstarke Schülerin der Europäischen Schule.
Dennoch brachte Janas Satzgewinn uns bereits vor den abschließenden Doppeln mathematisch in die nächste Runde. Durch taktisches Zusammensetzen der Spielpaarungen sowie einer überlegenden Leistung besorgten Leonie und Marleen zügig den entscheidenden Matchpunkt zum späteren 4:2, während sich Jana und Anna im „Einserdoppel“ erfolglos gegen die gegnerische Nummer 1 und 2 wehrten.
Somit war die Tennispremiere sportlich sehr erfolgreich und zudem lehrreich. In den nächsten Wochen bis zu den Pfingstferien steht das Regierungs-Bezirks-Halbfinale gegen eine Schule aus Baden-Baden oder Freudenstadt an. Wir freuen uns auf die nächste Runde!
Leonie Rapp/Th. Kustos

Jugend trainiert für Olympia – Wir können auch Tennis!

Foto Kustos © –
Unsere jungen Tennisspielerinnen im WK 3w (Mirja, Emilia, Lea und Annsophie)

Zum ersten Mal seit Jahren wurden in diesem Schuljahr Tenniswettkampfmannschaften beim größten Schulsportwettbewerb der Welt gemeldet und so durften die Mädchen im Wettkampf 3 am vergangenen Montag auf der Anlage des TC Neulingen gegen das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt antreten und hierbei wertvolle Spielpraxis sammeln. Durch die große Altersspanne der erlaubten Jahrgänge (2009-2012) waren die jeweiligen Tennisvorerfahrungen unterschiedlich, einige spielen seit Jahren, andere seit einem Jahr, manche trainieren einmal pro Woche, wenige mehrmals. Doch gerade diese Mischung bietet im Sport auch wunderbare Optionen, um für sich, die Mannschaft und auch für die Schule gemeinsame (Praxis-)Erfahrungen zu sammeln. Neben den vier Einzeln, in denen jeweils die Gleichgesetzten – Position 1 gegen Position 1 usw. – gegeneinander spielten, standen zwei Doppelpartien an.
Die Gegnerinnen aus Rastatt waren am Ende für unser junges Team deutlich zu stark, lediglich Mirja konnte eine Partie in überzeugender Art und Weise gewinnen und den einen Matchpunkt zum 1:5 beitragen. Schön zu erleben war das gemeinsame Agieren der Mädchen in den Doppelpartien, zumal diese teilweise das erste Mal zusammen ein Doppel spielten und lernen mussten, aufeinander einzugehen und sich untereinander abzustimmen. Dies gelang mit Bravour!
Der Ehrgeiz wurde geweckt und im nächsten Schuljahr wollen alle erneut so viel Spaß beim Tennisspielen haben und sich bzw. die Schule verbessert präsentieren.
Th. Kustos

Jugend trainiert für Olympia – Basketballnachwuchs

Foto Kustos © –
Die Korbjäger im WK 4 (Can, Gabriel, Florian, Lana, Felix, Noah, Linus, Max, Gabriel und Tim)

Nachdem die Oberstufenschüler zu Jahresbeginn spielten, formierte sich auch aus der Unterstufe eine Mannschaft, die bei JtfO im Wettkampf 4 (Jahrgang 2011 und jünger) an den Start gehen wollte.
So wurde vor den Osterferien am Lise-Meitner-Gymnasium ein Regierungsbezirks-Vorrunden-Turnier mit den Mannschaften von Markgrafen-Gymnasium Durlach, dem Ludwig-Marum-Gymnasium Berghausen sowie dem Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal ausgetragen. Mit lediglich zwei Vereinsbasketballern und vielen weiteren, guten Sportlern war schon vor dem Turnier klar, dass es darum ging, erste Spiel- und Wettkampferfahrungen zu sammeln. Es bestand kein gemeinsames Training im Vorfeld, für manche Kinder waren es die ersten „richtigen“ Basketballspiele. Umso bemerkenswerter sind die großen Fortschritte, welche von Halbzeit zu Halbzeit vollzogen wurden.
Von einem Sieg waren wir noch sehr weit entfernt, doch gemäß dem Olympischen Gedanken, dass die Teilnahme wichtiger als der Sieg ist, konnten viele Erfahrungen mitgenommen werden. Einer der Gegner, das Markgrafen-Gymnasium, dürfte sogar ein potenzieller Landessieger werden.
Alle zehn Kinder fragten unmittelbar nach dem Turnier, ob sie im kommenden Schuljahr erneut mitmachen dürfen, was gerne bejaht wurde. Dann eventuell sogar mit gemeinsamem Üben im Vorfeld, oder im Rahmen einer möglichen Basketball-AG?
Th. Kustos