Am Ende des Abends stehen alle Abiturienten nebeneinander, um gemeinsam ein Lied zu singen. (rol)
Mit einer festlichen Gala haben die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums ihren Schulabschluss gefeiert.
Schulter an Schulter stehen am Ende alle gemeinsam auf der Bühne, um ein Lied zu singen. Auch, wenn er nur wenige Minuten dauert, wird dieser Moment in Erinnerung bleiben. Denn er markiert für alle Beteiligten nicht weniger als das Ende eines Lebensabschnitts und den Beginn eines neuen. Mit einem mitreißenden Tanz, mit handgemachter Musik der Band, mit humorvollen Videos und unterhaltsamen Spielen haben die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums ihren Abschluss gefeiert. Es ist ein Abend voller Erinnerungen, voller Lob, Abschied und Optimismus. 60 Schüler haben die allgemeine Hochschulreife erreicht, etliche von ihnen mit einem Notendurchschnitt, der unter 1,6 liegt. Bei einem beachtlichen Gesamtdurchschnitt von 2,0 haben zwei Schüler sogar eine glatte Eins im Zeugnis stehen. weiterlesen Bewegender Abschluss der Schulzeit→
Am Ende des Theaterstücks kann sich der kleine rote Teppich doch noch zum Fliegen überwinden. Damit rettet er seine Freunde aus einer misslichen Lage. (rol)
Einen humorvollen Blick auf die Märchen aus dem Orient bietet ein Theaterstück des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums. Die Schüler haben das Stück komplett selbst entwickelt.
Schön sieht er ja aus, der kleine rote Teppich. Nur fliegen will er nicht. Auch nicht, als Aladdin sich auf ihm niederlässt und Kommandos gibt. Stattdessen fängt der kleine Teppich an zu weinen, denn: „Es ist alles so traurig.“ Mit piepsiger Stimme klagt er wortreich sein Leid, vor allem über die Flugangst, die bisher immer verhindert hat, dass er abhebt. Es ist nicht der einzige Moment, der das Publikum zum Lachen bringt. Auf der Bühne des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums geht es in der Welt von Tausendundeiner Nacht etwas anders zu als in den meisten Märchen und Kinofilmen. In monatelanger Arbeit hat die Theater-Arbeitsgemeinschaft ein Stück entwickelt, das gezielt die einschlägigen Bilder und Themen aufgreift, um eine neue, humorvolle Geschichte zu erzählen. Was das Publikum mit viel Applaus würdigt, ist eine Weltpremiere, die es so wohl nicht nochmal zu sehen gibt. „Wir wollten bewusst etwas Neues machen“, sagt Lehrerin Andrea Bodmann, die die Arbeitsgemeinschaf leitet und mit den Schülern seit Oktober geprobt hat: zunächst anderthalb Stunden pro Woche, kurz vor der Aufführung etwas öfter. 15 Kinder und Jugendliche von der fünften bis zur achten Klasse gehören aktuell zu der AG, die viel Raum für Kreativität bietet. Als beim Improvisieren zu Beginn des Schuljahrs einer der Schüler den Aladdin gespielt hat, entstand die Idee, ein orientalisches Märchen auf die Bühne zu bringen. weiterlesen Mit dem weinenden Teppich ins Abenteuer→
Der Kursstufe eins zeigt eine Modenschau mit experimentell gestalteten Kleidern, die die Charakteristika von Künstlerpersönlichkeiten widerspiegeln. (rol)
Die Kultur steht am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium hoch im Kurs. Bei einem eigens dafür entwickelten Format zeigt die Schule die ganze Vielfalt ihrer Angebote.
Bunt ist das Wort, das die Sache wohl am ehesten trifft. Bunt und abwechslungsreich. Der Gang durch das Schulhaus beschert vielfältige Eindrücke: klassische Musik, bildende Kunst und experimentelles Improvisationstheater. Alles fügt sich harmonisch zusammen, zu einem großen Ganzen, das zeigen soll, wie breit das Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium im kulturellen Bereich aufgestellt ist, welchen Stellenwert die Kunst im Schulalltag einnimmt. Hunderte Besucher kommen zum Kulturcafé, das wie eine Art Schaufenster kurzweilig und niederschwellig einen Einblick in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften gewährt. „Die Veranstaltung ist immer weitergewachsen“, erklärt Lehrerin Stefanie Koesling, die sich mit ihren Kolleginnen Ilka Lampl, Jessika Bogs und Lena Kunzmann federführend um die Organisation gekümmert hat. Für sie steht fest: „Wir wollen verschiedene Aspekte der Kunst zusammenbringen.“ weiterlesen Ein Fest für die Kultur→
Lebendig und authentisch erzählt Stefanie Wally von Freundschaft und Hoffnung, an eben jener Stelle, an der sie früher als Lehrerin mit der Theater-AG zahlreiche Stücke inszeniert hat. (rol)
Mit ihrer persönlichen Geschichte über die deutsche Teilung ist Stefanie Wally bundesweit unterwegs. Früher hat sie am Königsbacher Gymnasium unterrichtet. Vor kurzem ist sie an ihre ehemalige Schule zurückgekehrt – mit einer wichtigen Botschaft.
Mit einer Hand hält Stefanie Wally den gelben, mit Gas gefüllten Ballon in der Hand. Genauso wie damals, im März 1977, als sie sechs Jahre alt war und beim Sommertagsumzug in ihrer Stadt dem Verkäufer selbstbewusst mitteilte, welche Farbe sie haben will. Wallly weiß noch genau, wie „ehrfurchtsvoll und glücklich“ sie war, als der Ballon anschließend immer höher in den Himmel stieg. In diesem Moment ahnte sie noch nicht, dass er mit der angehängten Grußkarte in drei Tagen mehr als 500 Kilometer zurücklegen und hinter dem Eisernen Vorhang landen würde: in der sogenannten DDR, in der ihn ein älterer Herr fand und seiner ebenfalls sechs Jahre alten Enkelin brachte. Bis zum Mauerfall haben sich die beiden Mädchen anschließend geschrieben, drei- bis viermal pro Jahr, immer zu wichtigen Anlässen wie Weihnachten, Geburtstagen und Urlauben. Gespannt hören die Zehntklässler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums zu, als Wally ihnen davon erzählt. In der Aula der Schule auf der Bühne zu stehen und aus ihrem Buch zu lesen, ist für sie „ein ganz besonderer Moment“. Denn sie war selbst 15 Jahre Lehrerin am Königsbacher Gymnasium, unter anderem für Deutsch, Geschichte und Wirtschaft. Als Leiterin der Theater-Arbeitsgemeinschaft inszenierte sie mit den Schülern zahlreiche Stücke – genau an der Stelle, an der sie auch bei ihrer Lesung steht. weiterlesen Der gelbe Luftballon kehrt zurück→
Laurin Nikolaizik (rechts) leitet den Zukunftstag am Königsbacher Gymnasium, in enger Abstimmung mit Direktor Hartmut Westje-Bachmann (Dritter von links) und den Referenten. (rol)
Gedichte interpretieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Reaktionsschemen zeichnen: Kein Problem für die Abiturienten des Königsbacher Gymnasiums. Doch wie sieht es mit der Steuererklärung oder der Wohnungssuche aus? Darauf hat sie ein Kurs vorbereitet.
Das Bild ist in allen vier Klassenzimmern ähnlich. Ein Experte steht vor der Tafel, erklärt und beantwortet Fragen, während die Schüler in mehreren Reihen hintereinander sitzen und zuhören. Ganz normaler Unterricht, könnte man meinen. Nur: Bei den Vortragenden handelt es sich nicht um Lehrer, sondern um externe Referenten: von einer Bank, aus der Immobilienbranche, aus der Steuerberatung und aus der Personalabteilung eines großen Unternehmens. Bei einem Format namens „Zukunftstag“ geben sie ihr Wissen weiter: verständlich, anschaulich und praxisorientiert. Vor ihnen sitzen die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, die in ein paar Wochen die Schule verlassen und in die Selbstständigkeit starten. Die schriftlichen Prüfungen haben sie bereits hinter sich, die mündlichen folgen noch. Das von der gemeinnützigen Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung ausgerichtete und von der Baden-Württemberg Stiftung geförderte Format will gezielt Themen vermitteln, die im Unterricht nicht vorkommen. Etwa das Erstellen einer Steuererklärung, das Abschließen eines Mietvertrags und die private Altersvorsorge. „Das ist der ideale Zeitpunkt“, sagt Hartmut Westje-Bachmann. Der Direktor weiß, dass es einen Riesenunterschied macht, ob Lehrer über die Themen sprechen oder Experten von außerhalb, die in der beruflichen Praxis täglich damit zu tun haben. In Königsbach gibt es das Format bereits zum dritten Mal. „Wir haben bisher nur positives Feedback erhalten“, sagt Westje-Bachmann, der allein schon deshalb von einem „wunderbaren Angebot“ spricht, weil es für die Schule mit größtem Aufwand verbunden wäre, die Referenten selbst zu akquirieren. weiterlesen Mit Praxiswissen ins Berufsleben→
Am Rand des Pausenhofs zeigt die Rettungshundestaffel der Johanniter Württemberg um Andre Lindner (Dritter von rechts) auch das Training auf einem Schwingbrett. Die Lehrer und Konrektor Marc Rudolf (Vierter von rechts) schauen interessiert zu. (rol)
Wie man sich im Notfall richtig verhält, haben 120 Schüler des Königsbacher Gymnasiums aus erster Hand erfahren: von Experten der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Doch bei der Theorie bleibt es nicht: Die Jugendlichen müssen selbst anpacken.
Zum Zielen müssen die Schüler das Strahlrohr gut festhalten. Denn das Wasser schießt mit großer Wucht aus der Öffnung, genauer gesagt mit einem Druck von fünf Bar, den die Feuerwehr oft bei Einsätzen nutzt. Treffen wollen die Schüler mit dem Wasserstrahl einen Tennisball, der etwa 20 Meter entfernt auf einem Hütchen liegt. Fällt er herunter, darf der nächste in der Reihe sein Glück versuchen, immer unter fachkundiger Anleitung eines erfahrenen Feuerwehrkameraden. „Die Kinder sind im wahrsten Sinn des Wortes Feuer und Flamme“, sagt Thorsten Krause. Der Gerätewart der Königsbach-Steiner Wehr lobt ihre Neugierde und ihr Interesse, ihre Motivation und Tatkraft. Auch sonst zieht er ein durchweg positives Fazit zu dem Katastrophenschutztag, der den rund 120 Sechstklässlern des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums in mehreren praktischen Einheiten zeigt, was im Ernstfall zu tun wäre und wie man sich darauf vorbereitet. weiterlesen Lebensretter an der Schule→
Etwa ein Viertel des gesamten Kollegiums steht auf der Bühne der Remchinger Kulturhalle, als der Lehrerchor unter der Leitung von Lena Kunzmann auftritt. (rol)
Besonders ist beim Special Concert des Königsbacher Gymnasiums schon allein der Umstand, dass Schüler und Lehrer gemeinsam auftreten. Auf das Publikum warten einige Überraschungen, darunter eine Weltpremiere.
Das vorletzte Lied ist eine Weltpremiere. Gunter Noee hat es selbst geschrieben, extra für diesen Abend. In den Weihnachtsferien, als es draußen kalt und ungemütlich war, goss der Lehrer den Schulalltag in gereimte Verse. Entstanden ist eine liebevolle Hymne auf das Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium: über Schüler und Lehrer, über die Erlebnisse in den Pausen, die Gespräche an der Bäckertheke, die Stimmung im Lehrerzimmer, über den Unterricht, über das Schulhaus und über all das, was in den Klassenzimmern zurückbleibt, wenn die Schüler gegangen sind. Oft hat die Lehrerband das Stück zwar nicht geprobt. „Es klingt auch immer anders, wenn wir es spielen.“ Doch dem Publikum gefällt, was es zu hören bekommt. Sogar so gut, dass spontan mitgeklatscht wird und der Applaus kein Ende nimmt. Es gibt am Mittwoch in der Remchinger Kulturhalle viele Momente, die deutlich machen, warum das Special Concert des Königsbacher Gymnasiums seinen Namen zurecht trägt, warum es an diesem Abend um mehr geht als um das Präsentieren zuvor eingeübter Stücke. Sie bleiben ebenso in Erinnerung wie die Freude in den Gesichtern der Schüler, die humorvollen Anekdoten aus den Proben und die unzähligen in die Luft gehaltenen Handys, die den Saal mit ihren LED-Lämpchen in ein großes Lichtermeer verwandeln.
In fünf Chören und Bands stehen und sitzen insgesamt rund 100 Schüler und Lehrer auf der Bühne, um ihrem Publikum eine große musikalische Bandbreite zu kredenzen: vom Creedance Clearwater Revival bis zu Justin Timberlake, von der gefühlvollen Ballade bis zum wilden Jazz-Klassiker. „Jeder zeigt etwas, jeder gibt etwas von sich preis“, sagt Direktor Hartmut Westje-Bachmann, der immer wieder beeindruckt ist, was die Schüler alles leisten können. Denn es gehört viel Mut dazu, vor mehr als 600 Zuhörern aufzutreten, erst recht als Solist. Für Westje-Bachmann sind an diesem Abend alle gleich, im positiven Sinn: Alle singen und spielen, weil es ihnen Spaß macht, weil sie anderen eine Freude bereiten wollen. „Keiner ist hier Profi.“ Trotzdem läuft alles reibungslos, auch bei der Unter- und Mittelstufen-Bigband, die das Konzert eröffnet und ebenso eine Zugabe spielen muss wie alle anderen Gruppen. Kein Wunder nach einem farbenreich inszenierten Ausflug zu den Village People, einem gefühlvoll entfalteten James-Bond-Titelsong, mitreißend interpretierter Popmusik und einer Nummer, die unter dem Titel „Turn it up“ in zahlreichen Tempo- und Taktwechseln dem Funk huldigt. weiterlesen Musik stärkt die Schulgemeinschaft→
„Ich stecke mir einen Knopf ins Ohr und mein Telefon übersetzt“ oder „Und dann kann er noch nicht mal ein Eis auf Französisch bestellen, wenn er in den Urlaub geht“ – mit diesen zugespitzten Bemerkungen wurde in der Vergangenheit wiederholt die Zukunft des Fremdsprachenlernens infrage gestellt. Wenn Technik Verständigung scheinbar mühelos ermöglicht, so die dahinterstehende These, verliere das aufwendige Erlernen einer zweiten Fremdsprache an Bedeutung.
Vor dem Hintergrund solcher Überlegungen gewinnt die Erfahrung eines Schüleraustauschs eine besondere Relevanz. Denn was geschieht, wenn Jugendliche nicht nur „verstehen“, was gesagt wird, sondern sich in einem anderen Land bewegen, in einer fremden Familie leben, ihren Alltag teilen und Beziehungen aufbauen?
Genau diese Erfahrung machten 20 Schüler*innen der 11. Klassen beim Austausch mit dem Lycée Hélène Boucher in Paris – zunächst Anfang Februar als Gastgeberinnen und Gastgeber hier bei uns in Königsbach, einige Wochen später, Ende März, als Gäste in der französischen Metropole.
Die gemeinsame Zeit war intensiv und vielfältig. Dazu zählten unter anderem die im Vorfeld sorgfältig geplanten Unternehmungen wie ein Spaziergang auf dem Baumwipfelpfad in Bad Wildbad, die Besichtigung des Porsche-Museums und der Staatsgalerie in Stuttgart sowie ein Besuch im ZKM in Karlsruhe.
Auch in Paris folgte ein Highlight dem nächsten:
„Während unseres fünftägigen Aufenthalts in Paris haben wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Notre-Dame, den Eiffelturm, den Louvre, das Musée d’Orsay sowie den Triumphbogen besichtigt. Uns hat vor allem der Louvre fasziniert, da selbst nach zwei Stunden noch unglaublich viel unentdeckt geblieben ist.“
Doch der Kern eines solchen Austauschs liegt vielleicht noch etwas tiefer – in den Erfahrungen, die Jugendliche machen, wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen und sich auf ein anderes Leben einlassen. weiterlesen Wenn Begegnung bildet – Gedanken zum diesjährigen Paris-Austausch 2026→
Auch in diesem Schuljahr hieß es im März wieder „Auf ins Ahrntal!“ und so fuhren alle siebten Klassen zusammen mit dem Sport-Leistungsfach ins Ski-Schullandheim nach Südtirol.
Über 130 Kinder und die begleitenden Lehrkräfte konnten vielfältige Eindrücke für ihre Klassen sowie klassenübergreifend für die Schule sammeln, welche auf Jahre in Erinnerung bleiben werden. Mehr als 70 Anfänger lernten in den fünf Skitagen eine für sie neue Sportart und waren nicht erst am letzten Skitag enorm stolz über ihre Fortschritte. Könner und Fortgeschrittene verbesserten ihre Fahrkünste, mussten in Partner- und Kleingruppen verschiedene Technikaufgaben bewältigen und ihre Mitschüler unterstützen. Die Zeiten in der Unterkunft waren geprägt von gemeinsamen Sportturnieren in der großzügigen Garage der Unterkunft, vielfältigen Gesprächen der Kinder untereinander sowie Film- und Spieleabende in den Klassen.
Die eine Woche verging sehr zügig und die zuhause gebliebenen Handys wurden überhaupt nicht vermisst. Ohne große Verletzungen konnten alle Kinder nach einer Woche den sehnsüchtig wartenden Eltern übergeben werden und die Erzählungen dauerten teilweise bis in die Nacht hinein, so wurde erzählt.
Am 5. März 2026 sind wir als Schülermentoren für Molekularbiologie zur alljährlichen Spark@COS-Lecture nach Heidelberg gefahren. Dort hielt der Paläontologe Per Erik Ahlberg einen Vortrag über vierbeinige Fische (Tetrapoden), mit denen er sich im Rahmen seiner Forschung beschäftigt. In seinem Vortrag berichtete er vor allem von Expeditionen in die Berge Grönlands, bei denen er gemeinsam mit seinem Team nach Fossilien dieser frühen Wirbeltiere gesucht hat.
Die Expeditionen waren sehr aufwendig und mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Die Arbeit in dieser abgelegenen und rauen Umgebung stellt eine große Herausforderung dar und erfordert eine aufwendige Planung und Vorbereitung. Trotz dieser Bedingungen gelang es dem Team jedoch, einige Fossilien zu finden. Diese liefern wichtige Hinweise darauf, wie der Übergang der frühen Wirbeltiere vom Wasser zum Land stattgefunden haben könnte und wie diese Tiere damals gelebt haben.
Besonders interessant waren die Funde von fossilen Exkrementen. Solche Überreste können wichtige Informationen über die Ernährung der Tiere liefern. Anhand dieser Überreste lässt sich vermuten, dass die damaligen Tetrapoden unter anderem Arthropoden sowie andere Tetrapoden gefressen haben. Auffällig ist jedoch, dass sich keine Hinweise darauf finden ließen, dass sie Fische gefressen haben. Dies könnte daran liegen, dass es in den damaligen Seen offenbar keine Fische gab. Diese Beobachtung lässt wiederum vermuten, dass sich die vierbeinigen Fische nicht ausschließlich über das Wasser verbreitet haben, sondern sich zumindest teilweise auch über Land ausgebreitet haben könnten. weiterlesen Von Grönland nach Heidelberg: Spannender Vortrag über die ersten Schritte der Wirbeltiere an Land→