Auf das Schwitzen folgt das Spenden

Spendenübergabe: Die ehemaligen Schülersprecher Lara Bauch und Marius Golderer, Lehrerin Catrin Eppinger, DRK-Präsident Wolfgang Kramer, Direktor Hartmut Westje-Bachmann und die beiden Schüler Sarah und Jonas (von links). (rol)

Runde um Runde haben sie auf dem Sportgelände „Plötzer“ zurückgelegt, um etwas für den guten Zweck zu tun: Obwohl die Temperaturen Ende Juli weit über der 30-Grad-Marke lagen, haben sich die Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums ihre Sportklamotten angezogen und beim Spendenlauf mit viel Motivation von Anfang bis Ende alles gegeben. Von der fünften Klasse bis zur Oberstufe war die gesamte Schule auf den Beinen, um Geld zu sammeln. Schon damals hatte sich abgezeichnet, dass eine hohe Summe zusammenkommen wird. Inzwischen steht fest, dass es sich um den stolzen Betrag von 26.722 Euro handelt. Geld, das die Schüler nun an zwei Organisationen gespendet haben, die damit vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen helfen. Die eine Hälfte geht an die „Ärzte ohne Grenzen“, die damit sowohl die Menschen vor Ort in der Ukraine unterstützen als auch die Geflüchteten hier in der Region. Die andere Hälfte bekommt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das sich bei einer vom internationalen Roten Kreuz organisierten Hilfsleistung um die notleidende Zivilbevölkerung vor Ort in der Ukraine kümmert.

„Wir freuen uns sehr über dieses Engagement“, sagt Professor Wolfgang Kramer, der als Präsident des Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis die Spende stellvertretend für die DRK-Bundespräsidentin Gerda Hasselfeldt entgegengenommen hat. Die Leistung der Schüler findet er „ganz bemerkenswert“ und betont, die Kinder und Jugendlichen hätten in vorbildlicher Weise verstanden, dass es ohne ehrenamtliches Engagement schlecht aussähe in der Gesellschaft. „Das verdient große Anerkennung.“ In der Ukraine kümmert sich das Rote Kreuz unter anderem um das Herrichten von Unterkünften, von Verpflegungs- und Vermisstenstationen. Zudem unterstützt es das ukrainische Rote Kreuz vor Ort bei der medizinischen Versorgung, auch mit Material und Equipment. Kramer betont, man leiste humanitäre Hilfe, mische sich nicht in das Kriegsgeschehen ein und unterstütze überparteilich alle notleidenden Menschen ohne Ansehen der Nationalität. Auch mit Blick auf den nahenden Winter können die Helfer die Spende der Königsbacher Schüler gut gebrauchen.

750 von ihnen haben sich im Juli am Spendenlauf des Gymnasiums beteiligt – und damit alle mit Ausnahme der damals bereits verabschiedeten Abiturienten. Auf dem Sportgelände trat damals ein Jahrgang nach dem anderen an, jeder eine halbe Stunde lang. Im Vorfeld hatten sich die Schüler auf die Suche nach Sponsoren gemacht, die später eine von ihnen festgelegte Summe spendeten. Die Idee für den Spendenlauf entstand auf einer Tagung der Schülermitverantwortung (SMV), die damit etwas zur Stärkung der Schulgemeinschaft organisieren und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen wollte. Bei der Schulleitung stieß die Idee auf offene Ohren – und bei einigen Lehrern auf so viel Begeisterung, dass sie kurzerhand selbst die Laufschnüre schnürten und sich beteiligten.
– Nico Roller

Endlich wieder Theater der Mittel- und Oberstufe am LMG!

Nach langer Spielpause kehrt nun die Theater-AG auf die Bühne des Lise-Meitner-Gymnasiums zurück und fährt mit allem auf, was sie zu bieten hat: Schauspiel, Tanz und Musik!

Zum Inhalt:
„Hallo?! Ist das jetzt etwa euer Ernst? … Wollt ihr wirklich das Comeback der Mittelstufen-Theater-AG DAMIT schaffen? Mit einer millionsten Wiederholung von Romeo und Julia. Das ist doch stinklangweilig!“ So lautet die zwar fiktive, aber dennoch harte Kritik des Herrn K Punkt (eine liebevolle Reminiszenz an Bertolt Brecht) zu Beginn des Singspieles „Nicht noch ein Romeo und Julia-Stück!“. Und der Titel ist Programm, denn die Figuren entwickeln peu à peu ein Stück im Stück, indem sie – didaktisch wertvoll – verschiedene Interpretationen des Romeo und Julia-Stoffes nachspielen und dabei einmal quer durch die Literatur- und Dramen-geschichte marschieren.

Doch was haben Brecht, Keller und die deutsche Romantik mit uns zu tun? „Es ist doch UNSER Stück!“ – wie eine Figur an entscheidender Stelle feststellt. Es ist also final die Frage nach dem eigenen Erwachsenwerden und der ersten authentischen Liebe, die zu einer ganz spezifischen Reise wird: der Reise zum eigenen Ich!

Begleiten Sie uns auf dieser Reise:
Ort: In der Aula des Bildungszentrums Königsbach-Stein
Termin: 25.11.2022, 18-20.30 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!
Dr. Jessika Bogs und die Theater-AG

Schauspiel: Marla Reith, Franz Kramlich, Isabelle Nikolas, Luisa Schorr, Helen Bräutigam, Alina Jäger, Elisa Jeske
Mitwirkende: Sara Kloiber (Grafik und Maske), Romy Kloiber (Maske), Christoph Kluge, Jannis Harter (Technik-AG), Nikolai Skirke (Filmeditor), Elias Drude (Saxophon), Ruben Löffler (Gitarre), Florian Zimmermann (Gitarre), Carolin Carl (Gesang), Froilan Kleboth (Piano), Fr. Kunzmann und das Schulorchester, Leonie Netzeband (Violine), Ayumi Maldener (Violine), Amin El Sayed (Viola)

LMG-Spendenlauf 2022: „Wir übernehmen Verantwortung für andere!“

Die schrecklichen Geschehnisse in Osteuropa, die seit Monaten unsere Nachrichten beherrschen, beschäftigen auch die Schülerinnen und Schüler des LMG. Immer wieder war in der Schule der Wunsch zu hören, unseren Mitmenschen zu helfen und damit Verantwortung für andere zu übernehmen.
Daher entschied sich die Schulgemeinschaft des Lise-Meitner-Gymnasiums im vergangenen Schuljahr, angestoßen durch die Ideen der SMV, einen Spendenlauf durchzuführen.
Ein solcher Spendenlauf verlangt von allen Beteiligten vor und während des Laufes großes Engagement: Die Schüler müssen Unterstützung von Sponsoren suchen, die sich mit persönlichen Sponsorenverträgen dazu verpflichten, die Läuferinnen und Läufer mit einem Geldbetrag für jede gelaufene Runde zu unterstützen. Da die einzelnen Beträge mit der Anzahl der gelaufenen Runden multipliziert werden, kann auch ein kleiner Geldbetrag pro Runde enorm helfen, wenn die Laufleistung hoch ist.
Am Donnerstag, den 21. Juli 2022, trafen sich dann die Schülerinnen und Schüler des LMG bei gutem und sonnigem Wetter zum Spendenlauf auf der 400m-Bahn im Plötzer. Nacheinander traten die jeweiligen Klassenstufen an, um jeweils 30 Minuten zu laufen. Zur Steigerung der Motivation baute die Technik-AG ihr Equipment am Stadion auf und kurbelte den Lauf mit Musik an.
Um 8 Uhr begann der erste Lauf mit der Klassenstufe 5. Über den Vormittag folgten die anderen Klassenstufen, und obwohl der Tag Mitte Juli immer wärmer wurde, gaben alle sichtlich ihr Bestes, egal ob Unter-, Mittel- oder Oberstufe. Auch viele Lehrerinnen und Lehrer beteiligten sich am Lauf. Zur Abrundung des Tages fanden für die einzelnen Klassenstufen nach ihrem Lauf noch weitere motivierende Sportturniere statt.
Die insgesamt erlaufene Spendensumme übertraf auch die kühnsten Erwartungen. Es kamen insgesamt 26.772,91 Euro zusammen. Dieser von der Schulgemeinschaft erlaufene Betrag wurde zu 50% an das Deutsche Rote Kreuz und zu 50% an die Ärzte ohne Grenzen gespendet. Die Spendenziele sind die humanitäre Nothilfe des DRK in der Ukraine sowie die medizinische Versorgung in der Ukraine-Krise der Ärzte ohne Grenzen.
Vielen Dank an alle, die dieses Ereignis so erfolgreich gemacht haben!
Da sind zunächst die zentralen Akteure zu nennen: die Schülerinnen und Schüler für ihre tolle Leistung und ihren Einsatz beim Lauf, viele sind für den guten Zweck erkennbar an ihre Grenzen gegangen. Und dann gilt natürlich ein ganz großer Dank allen Sponsoren für ihre Großzügigkeit und Spendenbereitschaft sowie den Eltern, die im Vorfeld ihre Kinder bei der Sponsorensuche beraten und unterstützt haben.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei den vielen helfenden Händen und Köpfen im Hintergrund: den Mitgliedern der SMV und allen Lehrkräften, ohne deren Engagement bei der Organisation und Durchführung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Ein besonderer Dank geht an die Verbindungslehrerinnen Frau Eppinger und Frau Radbruch sowie Herrn Neckel, welche viel Zeit und Energie investiert haben, genau wie das Organisationsteam der SMV, die Schülersprecher des Schuljahres 2021/22 Lara Bauch, Paula Bauer und Marius Golderer, die Technik-AG und an den Sport-Leistungskurs. Die Lehrer der Sportfachschaft haben die Turniere in der Sporthalle organisiert, der Förderverein hat einen Großteil der Spenden in Empfang genommen und reichlich Spendenbescheinigungen ausgestellt. Und die Schulleitung und das Hausmeister-Team haben den Rahmen für den Lauf zur Verfügung gestellt und immer tatkräftig unterstützt, wenn Not am Mann war. Ihnen allen nochmals ganz herzlichen Dank!
Zoe Klittich & Catrin Eppinger

Workshop Selbstliebe

Am Freitag, den 23.09.2022, fand im Rahmen der Kindergesundheitswochen ein Selbstliebe Workshop am Bildungszentrum Königsbach-Stein statt.
Eine gemischte Gruppe aus Schüler*innen der Klassenstufen 7-9 des Lise-Meitner- Gymnasiums und der Willy-Brandt Realschule sowie deren Schulsozialarbeiterin Lea Pfrommer genossen zusammen einen entspannten Nachmittag. Tatkräftig unterstützt wurde Lea Pfrommer durch ihre Kolleginnen Vanessa Luickhardt, Kristina Henne und Praktikantin Jacqueline Welles. Nach einer kurzen Kennenlernrunde und einer Atemübung konnten sich die Schüler*innen bei einer geführten Meditation entspannen. Danach wurde gemeinsam über die Themen Selbstliebe und Schönheitsideale gesprochen. Die Schüler*innen gaben sich gegenseitig gute Tipps, wie sie Selbstliebe in ihren Alltag integrieren können. Diese Tipps sowie weitere Übungen zum Thema Selbstliebe konnten sie gemeinsam mit den Schulsozialarbeiterinnen in ihrem Workbook festhalten. Zum Schluss gab es noch einen kreativen Teil, bei dem die Schüler*innen ihr eigenes Badesalz sowie ein „Selbstliebe Kästchen“ gestalten durften. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgten Kerzen, Tee und kleine Snacks. Die positiven Rückmeldungen aller Teilnehmer*innen bereiteten uns eine große Freude.
Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mit euch zu arbeiten. Eine Wiederholung des Workshops ist in jedem Fall geplant!
Lea Pfrommer

Arbeitsgemeinschaften 2022/2023

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

die folgende Tabelle zeigt, welche Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 22/23 am LMG angeboten werden können und für welche Klassenstufen die jeweilige Arbeitsgemeinschaft geeignet ist. Ab Mittwoch, dem 21.9.22 werden die AG-Zettel mit weiteren Informationen an den Pinnwänden im Flur neben Raum 204 eine Woche lang zum Eintragen ausgehängt. Die Arbeitsgemeinschaften starten in der Regel in der 4. Schulwoche (ab dem 4.10.22). Bei weitergehenden Fragen bitte das Klassenlehrerteam oder die verantwortlichen Lehrkräfte kontaktieren.

Der neue Jahresbericht ist da!

Das vergangene Schuljahr in vielen Bildern, interessanten Berichten, Zahlen und Eindrücken – das bietet „Augenblicke – Jahresbericht des LMG“.
Hier finden Schüler*innen und Eltern, Ehemalige und alle Interessierten die Fotos und Berichte zu den Exkursionen, Drei- und Fünftagesfahrten, zu besonderen Unterrichtsprojekten und vielem mehr aus dem Schuljahr 2021/22.

Wir konnten trotz gestiegener Kosten und einem hochwertigen Vollfarbdruck den Preis bei 6 Euro belassen.
Bei Interesse geben Sie Ihrem Kind den Betrag (bitte möglichst passend) mit in die Schule. Über die Klassenlehrer erhalten Sie dann sogleich Ihr Exemplar.

Vielen Dank für Ihr Interesse am Schulleben des Lise-Meitner-Gymnasiums und den „Augenblicken 2021/22“!

M. Kunzmann für das Jahresberichtsteam

Ausflug zur BASF

Am 03.06.2022 war es endlich soweit – der erste Ausflug des Chemie Leistungskurses CH1 konnte stattfinden. Nach der langen Ausflugspause aufgrund von verschiedensten Coronaregelungen waren alle zwölf Chemieabiturienten voller Begeisterung als wir den weltgrößten Chemiekonzern, die BASF in Ludwigshafen am Rhein, besuchten.
Dort angekommen wurden wir zunächst von Frau Dr. Busch begrüßt und durch das Visitor Center geführt, in welchem von der BASF hergestellte Produkte und interessante Unternehmensdaten präsentiert werden.
Teilweise konnten wir auf unser erlerntes Wissen aus den vier Kurstufenhalbjahren zurückgreifen und so manche Erklärungen von Dr. Busch besser verstehen. Beispielsweise illustrierte sie, wie viel Chemie eigentlich in Windeln steckt. Die sogenannten Superabsorber dienen als Basis für deren Funktion, welche von der BASF stets verbessert und perfektioniert werden. Beeindruckend ist dabei, dass ein Gramm des kristallinen Superabsorbers bereits einhundert Gramm Wasser binden kann.
Anschließend folgte der aufregendste Teil der Exkursion: Die Werksbesichtigung. Mit einem Bus wurden wir über das Werksgelände gefahren, welches einer Kleinstadt gleicht. Es verfügt über ein eigenes Straßensystem mit vielen Bahnübergängen und Ampeln, einer eigenen Werksfeuerwehr und einem Krankenhaus sowie einer riesigen Hafenanlage. So wurden die Ausmaße dieses gigantischen Chemiekonzerns unmittelbar erfahrbar.
An der Ammoniakfabrik legten wir einen Stopp ein und besichtigten diesen von der Nähe. Obwohl wir die Theorie hinter dem Haber-Bosch-Verfahren schon kennengelernt hatten, war die Realität doch sehr beeindruckend. In den Primärreformer, der erste Schritt der Ammoniaksynthese, durften wir sogar einen Blick werfen. Hinter der Reaktorwand herrscht allerdings eine Temperatur von 900 °C, wodurch die Hitze so drückend war, dass viele von uns sogar die Ärmel ihrer Schutzwesten als Wärmedämmung für den Handlauf des Geländers einsetzten. Uns wurde auf eindrucksvolle Weise klar, dass so manches theoretische Konzept in der Chemie doch eine ganz andere Dimension in der Praxis erreicht. Die Verfahrenstechnik und Ingenieurskunst spielen bei der Realisierung chemischer Synthesen folglich eine eminente Rolle.
Die Exkursion endete mit vielen neuen chemisch praxisorientierten Erfahrungen in einem nicht unweit entfernten Pizzahaus am Rhein. So ließ der Chemie LK am letzten offiziellen Schultag der ganzen Schulkarriere die Exkursion gemeinsam ausklingen.
Der Chemie LK bedankt sich bei Herrn Kreutel für die Organisation der Exkursion und die zwei wunderbaren Jahre in der Kursstufe.
Nils Müller

Digitalisierung schreitet voran

Foto: N. Roller

Staunend laufen sie durch die großen Hallen, schauen sich die Abläufe an und steigen Treppenstufen hinauf, um die Anlagen aus der Nähe zu betrachten: Rund ein Dutzend Schülerinnen des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums haben am Donnerstag die ortsansässige Firma IMO Oberflächentechnik besucht und dabei eine Menge gelernt. Das Ganze war Teil des „Girls‘ Digital Camp“: ein von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und dem CyberForum auf die Beine gestelltes und vom Landeswirtschaftsministerium gefördertes Projekt, das Mädchen Einblicke in digitale Anwendungen und Berufsfelder ermöglichen soll. Dazu gehören auch Firmenbesuche wie der bei IMO, wo Ausbildungsleiter Hubert Maisenbacher und Philipp Kiseljak als Fachausbilder Galvanotechnik den neun Schülerinnen der Klassenstufen sechs bis acht und den zwei älteren Mentorinnen aus der neunten Klasse die Abläufe zeigten.

Bei IMO beginnt die Digitalisierung schon beim Wareneingang: Auf einer Laufkarte sind über einen QR-Code alle wichtigen Daten hinterlegt und können an jeder Anlage aufgerufen werden. Maisenbacher erklärt, so sei der Produktionsprozess lückenlos nachvollziehbar. Mit den Schülerinnen macht er auch Station an einem Einzelteil-Automaten und zeigt ihnen den Bearbeitungs-Computer, auf dem die Anlage visuell dargestellt ist. So können alle wesentlichen Daten über den gerade laufenden Prozess abgerufen werden. Maisenbacher führt die Mädchen zu einer automatischen Analysestation, die Flüssigkeit ansaugt und über einen Sensor erkennt, was sich in welcher Konzentration in der Lösung befindet. Fehlt etwas, wird es automatisch ergänzt. Maisenbacher sagt, die Digitalisierung nehme auch bei IMO immer mehr zu. Viele Kunden, gerade aus der Automobil-Branche, würden verständlicherweise eine gewisse Automatisierung erwarten, weil so die Nachverfolgbarkeit der Aufträge und die Gleichmäßigkeit der Bearbeitung besser gewährleistet seien.

„Die Arbeitswelt von Morgen erfordert ein immer größeres Verständnis von digitalen Prozessen und Abläufen“, erklärt der Ausbildungsleiter, der auch Mädchen dazu aufruft, sich für technische Ausbildungsgänge zu bewerben. Bei IMO habe man die Erfahrung gemacht, dass Mädchen die Ausbildungen gut bewältigen können. Sogar Landessiegerinnen hat die Firma schon hervorgebracht. IMO unterstützt das Girls‘ Digital Camp am Königsbacher Gymnasium als Hauptsponsor. Ende 2021 übernahm das Unternehmen die Anschaffungskosten von rund 3.800 Euro für die Fischertechnik-Baukästen. Mit ihnen bauen die Schülerinnen Modelle, die sie anschließend programmieren. Das Königsbacher Gymnasium ist eine von sieben Schulen in der Region, die am Girls‘ Digital Camp teilnehmen. – Nico Roller

Preise beim 69. Europäischen Wettbewerb 2022


Das Lise-Meitner-Gymnasium hat zum fünften Mal in Folge erfolgreich am Europäischen Wettbewerb teilgenommen.
Deutschlands ältester Wettbewerb stand dieses Jahr unter dem Motto „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“. Im Kunstunterricht beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 6c und 6d mit dem ökologischen Fußabdruck in Europa und fanden kreative Antworten: Was können Kinder an ihren Schulen konkret für den Umweltschutz tun? Was macht eine Landwirtschaft aus, in der es Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermaßen gut geht? Wie lassen sich Nahrungsmittel und andere Produkte so produzieren, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden? Was sollten wir in Zukunft in Europa anders machen?
Die gelungensten Arbeiten wurden beim Wettbewerb eingereicht und von einer Jury auf Orts-, Landes- und Bundesebene beurteilt. Nun wurden 9 Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet und mit Urkunden und Buchgutscheinen belohnt.

Klasse 6c: Celina Kaucher, Lennart Laukel, Lia Reith, Leonie Wenz
Klasse 6d: Hannah Kern, Jannika Loth, Mathilda Rexroth, Carla Schüssler, Sven Strickerodt

Herzlichen Glückwunsch an alle PreisträgerInnen!

(Patrizia Steinhoff)

Stadtradeln 2021 und 2022


Am LMG sind die Schüler:innen und Lehrer:innen nicht nur in der Sporthalle aktiv, sondern zunehmend auch auf den Straßen und Radwegen. Bereits im letzten Jahr hat das Lise-Meitner-Gymnasium an der Aktion STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima – mit der Gemeinde Königsbach-Stein im Enzkreis teilgenommen. Alle, die in der Gemeinde Königsbach-Stein wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, konnten beim STADTRADELN mitmachen.
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob Sie bereits jeden Tag fahren oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs sind. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn Sie ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätten.
Im Jahr 2021 hat das Team LMG mit mageren 11 Teilnehmer:innen (die Corona-Lage hat einiges dazu beigetragen), mit 130,40 Kilometern pro Kopf die Kategorie „radelaktivste Schule“ im Enzkreis gewonnen.
Die Preisverleihung fand am 27. August um 16 Uhr statt. Trotz der Ferien vertraten Rumen Derventski, Max Pörner und Frau Eppinger die Schule und nahmen die Preise für alle Teilnehmer:innen in Empfang. Neben einem wiederwendbaren Gemüse- und Obststoffbeutel bestand der Preis aus einer Tafel Schokolade und einem Gutschein für den Waldklettergarten in Pforzheim.
Seit der letzten Fahrradsaison kommen nun auch vermehrt die Lehrer:innen des LMGs und der Willy-Brandt-Realschule mit dem Fahrrad, insbesondere mit E-Bikes aus den Gemeinden und Städten aus der Umgebung auf zwei Rädern zur Schule.
Dies machte sich bei der diesjährigen STADTRADELN-Aktion deutlich.
Vom 13. Mai bis 03. Juni 2022 nahm die Gemeinde Königsbach-Stein und das zugehörige Team des LMG teil. Mit 10.749 Radkilometern landete die Schulgemeinschaft auf dem ersten Platz und pro Kopf wurden 182 km erfahren. So sparte das LMG-Team, bestehend aus 59 Radler:innen, 1.655 Tonnen CO2 ein.
Bundesweit haben über 2494 Kommunen teilgenommen und 489.346 Radelnde haben mit 87.711.001 Radkilometern 13.507 Tonnen CO2 eingespart.
Im gesamten Enzkreis haben wir den 7. Platz von 195 Teams erreicht und somit sind wir wieder die „radelaktivste Schule“ (Gesamtkilometer) . Wir freuen uns auf Preisverleihung und die Herausforderung unsere bisherigen Ergebnisse im nächsten Jahr zu überbieten.

Catrin Eppinger