Lebensretter an der Schule

Zahlreiche Ehrenamtliche der freiwilligen Feuerwehr, des Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdiensts haben für die Sechstklässler am Königsbacher Gymnasium ein Programm zum Mitmachen vorbereitet. (rol)

Wie man sich im Notfall richtig verhält und anderen helfen kann, haben 120 Schüler des Königsbacher Gymnasiums aus erster Hand erfahren: von Experten der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Doch bei der Theorie blieb es nicht: Die Jugendlichen mussten selbst anpacken.

Konzentriert greifen die Schüler nach dem Tennisball: nicht direkt mit ihren Händen, sondern mit einem Gerät, das mehrere Kilogramm auf die Waage bringt und zur Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr in Königsbach-Stein gehört. Dort kommt der sogenannte Spreizer unter anderem zum Einsatz, um Menschen nach einem Verkehrsunfall aus einem Auto zu befreien. Mittlerweile braucht man ihn laut Thorsten Krause dank verbesserter passiver Sicherheitsmaßnahmen zwar Gott sei Dank deutlich seltener als früher. Aber dabei hat man ihn sicherheitshalber trotzdem. Der Gerätewart der Königsbach-Steiner Wehr ist beeindruckt, wie gut und wie schnell es den Kindern gelingt, mit dem schweren Gerät einen Tennisball von der Spitze eines Verkehrshütchens auf die eines anderen zu transportieren. Auch sonst zieht er ein durchweg positives Fazit zu dem Katastrophenschutztag, der den rund 120 Sechstklässlern des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums in mehreren praktischen Einheiten gezeigt hat, was im Ernstfall zu tun wäre und wie man sich darauf vorbereitet. „Es ist toll, wie begeistert und wissbegierig die Schüler sind“, sagt Lehrer Martin Neckel, der den Tag mit drei Kollegen vorbereitet hat und fest davon überzeugt ist, dass er den Kindern etwas bringt. weiterlesen Lebensretter an der Schule

Exkursion des Chemie-Leistungskurses zur BASF – Chemie hautnah erleben

Dass der Name „Badische Anilin- und Sodafabrik“ – kurz BASF – eigentlich ein wenig in die Irre führt, erfuhren die Teilnehmenden des Chemie-Leistungskurses gleich zu Beginn ihrer Exkursion. Denn obwohl das Unternehmen 1865 vom Mannheimer Unternehmer Friedrich Engelhorn gegründet wurde, steht das heute größte zusammenhängende Chemieareal der Welt nicht in Baden, sondern auf der anderen Rheinseite – in Ludwigshafen.
Was damals mit einem verweigerten Grundstückskauf begann, ist heute ein beeindruckendes Zentrum der Großchemie: Auf einer Fläche von über 10 Quadratkilometern – das entspricht rund 1.400 Fußballfeldern – arbeiten etwa 33.000 Menschen in unterschiedlichsten Berufen. Neben Chemikerinnen und Chemikern sind hier auch Ingenieure, Physiker, Logistiker oder Betriebswirte tätig. Ein spannender Ort also, an dem es viel zu entdecken gibt – und damit das perfekte Ziel für unseren Chemie-Leistungskurs.
Im Besucherzentrum der BASF wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Sasturain empfangen, die sie mit viel Fachwissen und Begeisterung durch die interaktive Ausstellung führte. Dabei wurde deutlich: Zwar stellt die BASF meist keine fertigen Konsumgüter her, doch produziert sie rund 40.000 verschiedene chemische Zwischenprodukte, die von anderen Unternehmen weiterverarbeitet werden. Ob Zahnpasta, Parfüm oder Sportschuhe – in zahllosen Alltagsprodukten steckt letztlich ein Stück BASF. weiterlesen Exkursion des Chemie-Leistungskurses zur BASF – Chemie hautnah erleben

Let´s explore the tropical rainforest!

Am 13. Mai 2025 unternahmen alle „Bili“-SchülerInnen der 7. Klassen einen spannenden Ausflug in die Wilhelma nach Stuttgart, um die Gelegenheit zu bekommen, das, was sie über den tropischen Regenwald im bilingualen Geographieunterricht gelernt haben, auch „live“ erleben zu können.
Um 8:00 Uhr morgens startete die Fahrt mit der Bahn begleitet von viel Vorfreude und guter Laune.
In der Wilhelma angekommen, wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen für eine englischsprachige Führung durch das Amazonienhaus eingeteilt. Diese Führung dauerte jeweils etwa eine Stunde. Danach blieb genug Zeit, um den Zoo in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu erkunden.
Die Führung begann mit einer kurzen Einführung zum Thema Regenwald. Die Schüler erfuhren welche verschiedenen Schichten der Regenwald hat und welche Bedingungen Pflanzen zum Wachsen brauchen. Danach ging es direkt ins Amazonienhaus, das mit über 2.000 verschiedenen tropischen Pflanzenarten sehr beeindruckte. Darunter waren zum Beispiel Bananenstauden und die Kanonenkugel-Bäume.
Besonders spannend war der Teil über Tiere des Regenwalds: Die Schüler lernten, warum Faultiere so viel schlafen und konnten sogar ein Stück ihres Fells anfassen, welches ganz weich und ein bisschen zottelig ist. Auch Frösche waren ein Thema. Viele von ihnen verstecken sich geschickt zwischen Blättern und Pflanzen, manche sind schwer zu erkennen, doch andere durch ihre bunten Farben ganz leicht.
Zum Abschluss der Führung durften die Schüler verschiedene Schokoladensorten mit hohem Kakaogehalt probieren und bekamen sogar eine echte Kakaobohne in die Hand. Die Bedeutung des Schutzes für den Regenwald wurde dabei ebenfalls angesprochen – ein Thema, das zum Nachdenken anregte.
Nach dem offiziellen Programm gönnten sich viele noch ein Eis, genossen die Sonne oder beobachteten Tiere wie Elefanten, Affen oder Pinguine. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Hause.
Allen hat der Ausflug großen Spaß gemacht!
Lina Leicht, 7a

Klasse 9d: Unser Wandertag

An einem strahlenden, sonnigen 2. Mai waren wir im „Waldseilpark“ Karlsruhe. Dazu mussten wir zunächst ein paar Hürden nehmen: Nachdem wir mit der Bahn bis zum Turmberg gefahren waren, hieß es erst einmal, hunderte Stufen zu erklimmen! Glückerweise befand sich das „Hexenstäffele“, die legendäre Treppe zum Berggipfel, im kühlen Schatten der Bäume. Im Kletterpark angekommen, erhielten wir unsere Ausrüstung und nach einer kurzen Einweisung konnten wir schon loslegen. In kleinen Gruppen machten wir den Park gemeinsam unsicher. So gab es hin und wieder kleine Adrenalinkicks, z.B. wenn jemand eine Stufe verfehlte oder die Schaukel benutzt wurde. Alles in allem war es ein aufregender und gleichermaßen anstrengender Tag! Aber die Klassen, die Unterricht hatten, beneideten wir wegen der brütenden Hitze nicht. Und auf dem Rückweg war die Bahn sogar (fast) pünktlich!
Amelie Schäfer/ Lelke

Wie finden Immunzellen ihr Ziel? – Ein spannender Einblick in die Biomechanik unseres Körpers

Schülermentorinnen und -mentoren für Molekularbiologie des LMG 2025

Bei jeder Infektion wird unser Immunsystem aufs Neue herausgefordert: Fremde Stoffe oder Zellen dringen in unseren Körper ein und lösen eine gezielte Abwehrreaktion aus. Sofort macht sich ein ganzes Heer an Immunzellen – darunter auch die beeindruckend effizienten, wenn auch etwas sperrig klingenden neutrophilen Granulozyten – auf den Weg zum Entzündungsherd, um die Eindringlinge zu bekämpfen. Doch wie wissen diese Zellen eigentlich, wohin sie müssen? Und wie schaffen sie es, sich durch das dichte Zellgewirr unseres Gewebes zu bewegen, ohne mit anderen zu kollidieren?
Diese und viele weitere spannende Fragen standen im Mittelpunkt des mitreißenden Vortrags von Alba Diz-Muñoz, der am 3. April 2025 im Rahmen der diesjährigen Spark@COS-Lecture an der Universität Heidelberg stattfand. Frau Diz-Muñoz, die am renommierten European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg eine eigene Forschungsgruppe leitet, begeisterte ihr Publikum mit einem englischsprachigen Vortrag über die Rolle der Biomechanik in lebenden Organismen.
Die Spark@COS-Lecture richtet sich gezielt an biologieinteressierte Schülerinnen und Schüler – insbesondere an die engagierten Schülermentorinnen und -mentoren der Stützpunktschulen für Molekularbiologie. Mit großer Neugier reisten daher 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis K2 gemeinsam mit Herrn Kreutel, dem Laborleiter der Stützpunktschule am LMG, nach Heidelberg.
Nach dem Vortrag wurde es noch interaktiver: In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden angeregt weiter über die faszinierende Welt der Biomechanik und konnten ihre Fragen direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Centre for Organismal Studies (COS) besprechen. Ein inspirierender Tag, der nicht nur neue Erkenntnisse brachte, sondern auch die Begeisterung für moderne Forschung vertiefte.
Fabian Kreutel

Flohmarkt-Fans aufgepasst – Der 3. Decken-Flohmarkt steht an!

Am Samstag, den 24. Mai 2025 ist es wieder so weit: Von 10 bis 13 Uhr verwandelt sich das Bildungszentrum Königsbach-Stein in ein buntes Flohmarktparadies – organisiert vom Team der Schulsozialarbeit!
Ob Spielsachen, Bücher, Klamotten oder Selbstgemachtes: Hier können Kinder und Jugendliche auf Decken ihre Schätze verkaufen oder auf Schnäppchenjagd gehen.
Und das ist noch längst nicht alles:

  • Coole Capoeira-Show zum Start
  • Essen & Trinken vor Ort
  • Eiswagen von miteinanderleben
  • Glitzer-Tattoos & Mitmachaktionen
  • Verlosung für alle Verkäufer*innen

Du willst mitmachen und selbst etwas verkaufen? Dann melde dich bis zum 16.05.2025 an unter:
schulsozialarbeit-koenigsbach-stein@miteinanderleben.de
Also: Decke schnappen, Sachen einpacken und dabei sein!
Wir freuen uns auf euch!

Jugend trainiert für Olympia – Enge Turnentscheidungen in Friesenheim

Fotos Kustos © – Zweimal Top 4 in Baden-Württemberg

Nachdem sich erstmalig zwei Schulmannschaften für das Landesfinale Baden-Württemberg qualifizieren konnten, fand dieses am 19. und 20. März in Friesenheim, südlich von Offenburg, statt.
Am ersten Tag waren unsere U18-Mädchen am Start und bereits vor dem Treffpunkt musste morgens aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Luna Kopp kurzfristig für Ersatz gesorgt werden. Lina Leicht wurde aus dem Unterricht geholt und sprang spontan ein. Nach Abholen ihrer Turnutensilien von Zuhause fuhren Herr Kustos und die fünf jungen Damen mit dem Leihbus gen Süden. Bereits beim Einturnen wurde ersichtlich, dass unsere junge Mannschaft eine sehr starke Konkurrenz vorfand, schließlich waren nur die vier besten Schulmannschaften des Landes vertreten. Zusammen mit dem Droste-Hülshoff-Gymnasium Rottweil wurde als Riege am Sprung begonnen, bevor anschließend am Reck, auf dem Balken und abschließend am Boden geturnt wurde. Insgesamt zeigten Miriam Duda, Dajana Löffler, Lea Kustos, Lina Leicht und Nora Skupin ordentliche Übungen, mehrere sogar mit höheren Ausgangs-wertungen als in den Vorrunden. Am Ende blieb man mit erturnten 182,55 Punkten unter dem Bestwert der letzten Runde und belegte den vierten Platz, lediglich 1,9 Punkte hinter dem Dritten aus Ludwigsburg und 2,85 Punkte hinter Rottweil auf Rang zwei. weiterlesen Jugend trainiert für Olympia – Enge Turnentscheidungen in Friesenheim

Schülervolleyball am LMG

Zum 29. Mal fand am vergangenen Samstag das Volleyballturnier für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe statt. Dabei traten am für Schülerinnen und Schüler viel zu frühen Samstagmorgen fünf Mannschaften aus den Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 sowie eine Mannschaft aus ehemaligen LMGlern an.
Die Teams bestanden aus jeweils mindestens sechs Spielerinnen und Spielern, wobei stets mindestens zwei Mädchen auf dem Feld spielen mussten. Die Mixed-Mannschaften spielten in zwei Vorrundengruppen jeweils gegeneinander. Anschließend wurden im Überkreuzvergleich der jeweiligen Gruppenersten und -zweiten die Finalisten ermittelt.
Bereits in den Vorrundenspielen zeigten die Schülerinnen und Schüler tolle Ballwechsel, manchmal waren sie selbst von ihren spektakulären Angriffs- und Abwehraktion überrascht. Das hohe Spielniveau begeisterte nicht nur Turnierorganisator Herrn Kolb, sondern auch die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne. Eltern und Freunde feuerten die aktiven Teilnehmer unermüdlich an. weiterlesen Schülervolleyball am LMG

„Pfeif drauf!“ – Rauchprävention in den 8. Klassen

Laut Bundesgesundheitsministerium ist das RAUCHEN das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Trotzdem liegt der Anteil der Raucher*innen hierzulande immer noch bei etwa 30 %. Auch der Konsum alternativer Nikotinabgabesysteme nimmt seit einiger Zeit deutlich zu. So erfreuen sich etwa verbotene Nikotinbeutelchen, sogenannte Pouches, Nikotinpods oder Snus, zunehmend bei jungen Menschen großer Beliebtheit. Sie enthalten keinen Tabak, sondern Nikotinsalze und Aromastoffe, die sie besonders für Einsteiger attraktiv machen. Diese Beutelchen werden zwischen Oberlippe und Zahnfleisch gesteckt und können so fast unbemerkt über die Mundschleimhaut konsumiert werden. Problematisch dabei ist, dass sie stark abhängig machen, da sie einen Nikotingehalt von drei bis sechs Zigaretten enthalten können.
Daher fand auch in diesem Jahr, am 6. Februar, wieder die Aktion „Pfeif drauf“ im Rahmen des schulinternen Präventionsprogramms am Lise-Meitner-Gymnasium statt. Frau Dr. Ute Hagemann, Oberärztin der Pneumologie des Siloah Klinikums Pforzheim, informierte und klärte die Schüler*innen der 8. Klassen dabei über die Risiken von Tabak- und E-Zigaretten, der Shisha-Pfeifen aber auch ganz generell über die Gefahren des Nervengifts Nikotin und den vielen anderen Substanzen auf, die beim Rauchen inhaliert werden.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. Ute Hagemann für ihren engagierten Einsatz an unserer Schule!
Verena Schiegl