Oft reicht das Zuhören

Immer ansprechbar: Die Schulsozialarbeiterinnen Lea Pfrommer (links) und Cynthia Chenevoy sind auch im Lockdown für die Schüler des Königsbacher Bildungszentrums da: digital, telefonisch und bei Bedarf auch persönlich. (rol)

Den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen zu halten, ist momentan alles andere als einfach für Lea Pfrommer und Cynthia Chenevoy: Die Schulen sind zu, die Schüler zu Hause und der Unterricht zu großen Teilen in den digitalen Raum verlegt worden. Trotzdem geben Pfrommer und Chenevoy nicht auf. Als Schulsozialarbeiterinnen kümmern sich die beiden am Königsbacher Bildungszentrum auch in der Krise um die mehr als 1.000 Kinder und Jugendlichen, die die Willy-Brandt-Realschule und das Lise-Meitner-Gymnasium besuchen. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Kids wissen: Es gibt eine Anlaufstelle“, sagt Chenevoy, die erst seit Anfang Oktober in Königsbach ist und dort als Schulsozialarbeiterin die Nachfolge von Verena Gläser angetreten hat. Ihre Kollegin Lea Pfrommer kam zwei Monate später dazu. Sich bei Schülern, Eltern und Lehrern vorzustellen, war für beide eine große Herausforderung: Besuche in den Klassen sind nur eingeschränkt möglich, Lehrerkonferenzen finden online statt. Willkommen fühlen sie sich trotzdem: „Man wird von allen mit einem Lächeln begrüßt“, sagt Pfrommer und lobt den großen Stellenwert, den die Schulsozialarbeit am Königsbacher Bildungszentrum einnimmt. „Hier habe ich bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.“

Von Anfang an seien Schüler, Eltern und auch einige Lehrer zu ihr und ihrer Kollegin gekommen. Die Inhalte der mit ihnen geführten Gespräche behandeln sie vertraulich. „Wir unterliegen der Schweigepflicht und wollen den Schülern einen geschützten Raum bieten“, erklärt Chenevoy: „Wir reden die Probleme nicht klein, sondern bestärken die Schüler und unterstützen sie.“ Jeder Jugendliche wird ernstgenommen, ganz individuell. „Oft reicht es den Kindern, wenn da jemand Neutrales ist, der ihnen einfach zuhört.“ Auf das Wort „neutral“ legen die beiden großen Wert: „Wir bewerten nicht, machen keine Noten, verhängen keine Strafen“, erklärt Chenevoy: „Ich möchte den Kindern helfen, eine eigene Lösung zu finden.“ Aber dazu muss das Kind erst einmal den Weg zu den Schulsozialarbeiterinnen finden. „Es gibt welche, die spazieren ganz locker hier rein“, erzählt Pfrommer: „Aber es gibt auch einige, die sich nicht her trauen.“ Oft stellen dann Eltern oder Lehrer den Kontakt her. Und oft hilft dann auch Loki, der Hund von Chenevoy. Der Border Collie Mischling ist zwei Jahre alt und wird derzeit zum pädagogischen Begleithund ausgebildet. „Gerade bei schüchternen Kindern kann man über den Hund einen Zugang finden“, erklärt Chenevoy: „Es gibt Kinder, die gehen empathisch ganz anders auf Tiere ein als auf andere Menschen.“

Momentan kommen vor allem Fünft- und Sechstklässler zu den Schulsozialarbeiterinnen – was auch daran liegen könnte, dass ihr Büro von deren Klassenzimmern umgeben ist und die Kontaktaufnahme zu den übrigen Klassenstufen wegen Corona bislang schwierig war. Wie sich die aktuelle Situation auf die Kinder und Jugendlichen auswirkt, können Pfrommer und Chenevoy nicht sagen – und schon gar nicht prophezeien. Sie glauben aber, dass der Bedarf in Zukunft zunehmen könnte, auch wegen fehlender sozialer Kontakte zu Gleichaltrigen und einem stark eingeschränkten Freizeitangebot. Um den Kontakt zu den Jugendlichen zu halten, haben die beiden Schulsozialarbeiterinnen vor kurzem einen eigenen Auftritt beim sozialen Netzwerk „Instagram“ eingerichtet, über den sie Informationen streuen. Gespräche führen sie über das Telefon oder per Videochat. Weil beide vom Verein „miteinanderleben“ kommen, haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen Sozialarbeitern aus der Region auszutauschen und abzustimmen. Beide sind überzeugt: „Es ist unglaublich wichtig, dass die Kids nach wie vor einen Ansprechpartner haben.“ Deswegen bieten sie trotz Lockdown auch persönliche Gespräche an. Denn über manche Dinge lässt sich von Angesicht zu Angesicht eben leichter reden. – Nico Roller

Engagement über Lehrplan hinaus

Wichtige Auszeichnung: Lehrer Roland Wittye (links) und Direktor Hartmut Westje-Bachmann halten Urkunde und Siegel in den Händen. Im Hintergrund: Schüler des neuen Fachs IMP.

Vier Sterne prangen auf der Urkunde und zeigen an: Das Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium ist bereits zum vierten Mal in Folge als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet worden – und zwar wegen seines herausragenden Engagements in den Naturwissenschaften, in Mathematik, Informatik und Technik. Ein Engagement, das deutlich über den Bildungsplan hinausgeht. Fragt man den MINT-Beauftragten Roland Wittye, was sich hinter diesem Engagement konkret verbirgt, dann kann er eine ganze Liste von Aktivitäten, Projekten und Wettbewerben aufzählen: Unter anderem nimmt das Lise-Meitner-Gymnasium an der Schüleringenieurakademie Pforzheim teil, es ist Stützpunktschule für Molekularbiologie und bietet einige Arbeitsgemeinschaften mit naturwissenschaftlich-technischem Bezug an, etwa die Technik-AG oder Text- und Grafiklayout-AG.

Seit vorigem Schuljahr gibt es am Königsbacher Gymnasium das Fach Informatik-Mathematik-Physik, kurz IMP. Zusammen mit dem bereits an der Schule existierenden Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) soll es zur Stärkung des naturwissenschaftlichen Profils dienen. Die IMP-Gruppen nehmen geschlossen am Jugendwettbewerb des Bundeswettbewerbs Informatik teil. Und auch sonst ist die Schule bei unzähligen Wettbewerben aktiv. Etwa bei „Chemie im Alltag“, bei „Mathe ohne Grenzen“, bei „Jugend forscht“, beim „Problem des Monats“, beim Landes- und Bundeswettbewerb Mathematik. Beim Informatik-Biber räumten Königsbacher Schüler in den vergangenen Jahren zahlreiche erste, zweite und dritte Preise ab. Erst kürzlich hat eine Königsbacher Schülerin im Finale des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz den Publikumspreis gewonnen. Um die Schüler fürs Berufsleben fit zu machen, bietet das Königsbacher Gymnasium zahlreiche Informationsveranstaltungen an. Vor der Corona-Krise gab es zudem regelmäßig Exkursionen, etwa zum Mathe-Labor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) oder zum Factory Space der Hochschule Pforzheim. Insgesamt wurden in Baden-Württemberg 86 Schulen als MINT-freundlich ausgezeichnet.
– Text und Foto: Nico Roller

Ohne Druck in die Prüfung

In seiner Freizeit spielt Adrian Scheuer gerne Schach. Auch wenn er sich selbst als Hobbyspieler bezeichnet, hat er schon an einigen Turnieren teilgenommen. (rol)

831 von 900 möglichen Punkten hat Adrian Scheuer erreicht – und damit das beste Abitur am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium. Seine Note: eine glatte Eins. Eine große Sache will der 18-Jährige aber nicht daraus machen und schon gar nicht damit angeben. Dafür ist er viel zu bescheiden. Adrian überlegt genau, bevor er etwas sagt. Ob er viel Zeit in die Abiturvorbereitungen investiert hat? „Eher so durchschnittlich, was den Lernaufwand angeht“, meint Adrian und ergänzt später: Das habe auch daran gelegen, dass er im Unterricht immer mitgearbeitet habe. Den meisten Lernaufwand habe er für Physik betrieben, erklärt der 18-Jährige und fügt diplomatisch hinzu, dass das natürlich nicht bedeute, dass die anderen Fächer zu kurz gekommen wären. Die Corona-Krise hat Adrian bei seinen Vorbereitungen nicht geschadet, weil er sowieso am liebsten für sich lernt. Für das Engagement seiner Lehrer ist er dankbar: Von ihnen habe er Arbeitsaufträge und Zusammenfassungen bekommen, hin und wieder auch kurze, selbstgedrehte Filme und die Möglichkeit zum Videochat.

Adrian hat viel geübt, viele Aufgaben aus den vergangenen Jahren bearbeitet, sich gelegentlich mit seinen Mitschülern ausgetauscht und wenig auswendig gelernt. Auch wenn er zwischenzeitlich an die immer näher kommenden Abiturprüfungen gedacht hat: An den Prüfungstagen selbst war er nicht aufgeregt. Adrian sagt: Druck habe er sich bewusst keinen gemacht – was natürlich nicht ausschließe, einen gewissen Anspruch an die eigene Leistungsfähigkeit zu haben. Was er nach dem Abitur machen will, weiß Adrian schon genau: Mathematik will er studieren und zwar in Karlsruhe am KIT. Ein Fach, für das er sich schon seit seiner Kindheit interessiert. „Ich finde es faszinierend, dass jeder einen Bezug zu Mathematik finden kann, weil sie überall im Leben präsent ist.“ Mathematik könne verblüffend sein, einen zum Staunen und zum immer neuen Nachdenken bringen. Wie es nach dem Studium weitergehen soll, was er dann beruflich machen will, kann Adrian jetzt noch nicht sagen. Zwar hält er eine akademische Laufbahn durchaus für denkbar, aber die endgültige Entscheidung dazu soll nach Abschluss des Studiums fallen, das er im Herbst antreten wird.

Bis es allerdings so weit ist, will der 18-Jährige die ihm bis dahin noch bleibende Freizeit genießen – auch, indem er sich wieder stärker seinen Hobbys widmet. Adrian spielt seit sieben Jahren Bratsche. Ein Instrument, zu dem er durch die am Königsbacher Gymnasium angebotene Streicherklasse gekommen ist und mit dem er hin und wieder als Teil des Sinfonieorchesters der Musikschule westlicher Enzkreis auf der Bühne steht. Aber Adrian kann nicht nur Bratsche spielen, sondern auch Schach. Im Alter von fünf Jahren trat er dem Ersinger Schach-Club bei. „Es lohnt sich, das Spiel auszuprobieren, denn jeder kann es lernen.“ Auf Taktik komme es dabei an, auf vorausschauendes Denken und darauf, den nächsten Zug des Gegners zu erahnen. Auch wenn sich Adrian selbst nur als Hobbyspieler bezeichnet, hat er schon an einigen regionalen Turnieren teilgenommen, etwa an der Nordbadischen Schulschachmeisterschaft oder am Niefern Opening. Im ersten Schulhalbjahr hat er in der Schach-Arbeitsgemeinschaft des Königsbacher Gymnasiums als Betreuer mit jüngeren Schülern trainiert. Adrian sagt: Schach werde für ihn immer ein Hobby bleiben. Auch nach dem Ende seiner Schulzeit will er es spielen: mit Freunden aus dem Schach-Club und über das Internet. – Nico Roller

„Die Welt liegt uns zu Füßen“

Auch wenn dieses Jahr alles etwas anders gelaufen ist als sonst, auch wenn die Schulen wochenlang geschlossen waren und die Abiturprüfungen zeitlich deutlich nach hinten verschoben werden mussten: Über ihren Schulabschluss freuen sich die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums riesig, machen das Beste aus der Situation und nehmen sie mit Humor: „Immerhin können wir unseren Kindern sagen, dass wir bei einem potenziellen dritten Weltkrieg und einem sich immer weiter ausbreitenden tödlichen Virus zur Schule gegangen sind“, sagt Enzo Termini, als am Donnerstagabend in feierlichem Rahmen die Zeugnisse und Preise überreicht werden. Obwohl eine richtige Abigala mit Band, Sketchen, Tänzen und Lehrerspielen dieses Jahr nicht erlaubt ist, kommt die Corona-Krise nur am Rande vor, als Enzo Termini und Johann Lamprecht die Rede für die Abiturienten halten. Stattdessen blicken sie zurück auf die gemeinsam verbrachte Schulzeit, auf Landschulheime, auf einen Auftritt im Tigerentenclub, auf Liebesbriefe und Freundschaften. „Wir waren insgesamt länger als die Hälfte unseres Lebens in der Schule“, sagt Termini: „Sie sich jetzt wegzudenken, schmerzt beim einen oder anderen vielleicht.“

Nun seien sie keine Kinder mehr. „In der Schule bekamen wir die Möglichkeit, unsere Persönlichkeiten zu entfalten, uns geistig weiterzuentwickeln, den Reifeprozess abzuschließen.“ Lamprecht dankt Lehrern, Eltern, Verwandten und Freunden. Er schaut in die Zukunft, blickt auf das, was kommt: Ausbildung, Studium, Arbeiten oder erst einmal Entspannen. „Die Welt liegt uns zu Füßen, wir können tun, was wir wollen – wenn man Aspekte wie gesellschaftliche Verpflichtungen, den Numerus clausus und Schamgefühl einmal beiseitelässt.“ Seine Mitschüler bittet er um einen Gefallen: „Wenn wir uns auf unserem ersten Abi-Treffen wiedersehen, dann habt ein paar spannende, peinliche und lustige Geschichten zu erzählen.“ Auch Hartmut Westje-Bachmann wünscht den Abiturienten alles Gute: „Wir lassen Euch jetzt gehen, wir werden Euch nicht mehr mit Klausuren, Hausaufgaben, Ermahnungen oder anderem ärgern. Jetzt seid Ihr dran, selbst für Euch zu sorgen, eigene Entscheidungen zu treffen, Schwerpunkte dort zu legen, wo Ihr es wollt.“

Der Direktor gibt ihnen ein paar Gedanken mit auf den Weg und erklärt ihnen Antoine de Saint-Exupérys „Kunst der kleinen Schritte“: In einer Krise stünden die Macher im Vordergrund. „Aber auf lange Sicht sehe ich nur in kleinen Schritten einen Weg zum Ziel und bin kein Freund von den oft beschworenen einfachen Lösungen.“ Es sei einfach, den Klimawandel als Unsinn abzutun, aber notwendig, ihn weiter zu bekämpfen. „Wir alle müssen jetzt kleine Schritte in diese Richtung machen, weil sonst die notwendigen Schritte in der Zukunft immer größer werden“, sagt Westje-Bachmann und macht den Abiturienten Mut, sich für Demokratie einzusetzen: „Habt keine Angst um die Demokratie, sondern verbreitet das Positive der Demokratie, werbt für die Kunst der kleinen Schritte in einer Demokratie und bleibt selber auch demokratisch in dem Sinne, dass Ihr auf die Wahrheiten hört, die Ihr gesagt bekommt.“ – Nico Roller

Abitur am Lise-Meitner-Gymnasium 2020

Unter Vorsitz von Herrn Oberstudiendirektor Hartmut Westje-Bachmann wurde am 20.7.2020 und 21.7.2020 die mündliche Abiturprüfung am Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach durchgeführt. Die Durchschnittsnote aller Abiturienten ist 2,4.

Eine Abiturnote zwischen 1,0 und 1,5 haben 9 SchülerInnen erreicht:

  • 1,0Adrian Scheuer
  • 1,2Ronja Halbrock
  • 1,3Mona Rück
  • 1,5Jule Neumann
  • 1,5Amenai Rodrigues Bühne
  • 1,5Laura Nörthemann
  • 1,5Lina Haible
  • 1,5Michelle Gürke
  • 1,5Soren Hanson

Das Abitur bestanden haben:

Hüseyin Akalin, Marleen Bauch, Johanna Bauer, Julia Bauer, Jule Bayer, Moritz Bohner, Samuel Brade, Jan Niklas Burchert, Vivien Lena Christel, Manuel Döttling, Saim-Bedir Dursun, Madlena Eppelt, Madeleine Epple, Ruben Färber, Nikolai Fischer, Jonathan Fuchs, Valeria Maria Galla, Sophie Gengenbach, Kalina Georgieva, Jens Grosse, Michelle Gürke, Alexander Haag, Lina Alisa Haible, Ronja Felicitas Halbrock, Soren Hanson, Jenny Heugel, Emily Höpfinger, Xander Horzela, Cheyenne Hutzel, Sven Jonas Kaiser, Sofia Kalpakidou, Zoe Kellenberger, Lisa Kiana Keller, Samuel Kerbel, Saskia Klingel, Noah Kopp, Lennart Krauch, Maximilian Kurfiß, Niklas Laih, Johann Lamprecht, Niklas Lang, Kai Lenhardt, Lukas Mairbichler, Maxim Maurer, Jens Messer, Linda Müller, Jule Neumann, Laura Gina Nörthemann, Justin Obri, George-Eduard Preda, Giorgia Quadri, Vivian Rapp, Julius Reiling, Lukas Reiling, Luis Riaza-Carballo, Adeline Ring, Amenai Rodrigues Bühne, Paula Rübenacker, Dunja Rück, Mona Rück, Shirin Ruf, Mathis Dominik Ruth, Benjamin Sack, Luna Samouelian, Robin Marc Schaletzki, Adrian Scheuer, Nicolas Schmidt, Michael Schneider, Katharina Sophie Schnell, Shalina Schuster, Amelie Seitz, Sophie Steudle, Vincenzo Termini, Alicia Yamira Teuscher, Daniela Wacker, Niko Wackernagel, Victoria Wagner, Vanessa Wahl, Kathryn Weinbrecht, Elisha Yigit, Silas Zettelmayer

Preise beim Abitur 2020

Scheffelpreis (Deutsch): Laura Nörthemann; Franz-Schnabel-Medaille von der Ober-rheinischen Stiftung für Geschichte und Kultur: Alicia Teuscher; Dt. Mathematiker-Vereinigung Mathematikpreis: Adrian Scheuer; Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie (Wirtschaft): Lukas Mairbichler; Ferry-Porsche-Preis (Mathematik und Physik/Technik): Adrian Scheuer; Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft + Mitgliedschaft: Ronja Halbrock, Niko Wackernagel; als Mitglied in die Deutsche Physikalischen Gesellschaft wurden aufgenommen: Hüseyin Akalin , Soren Hanson, Julius Reiling, Adrian Scheuer; Spektrum der Wissenschaft: Hüseyin Akalin, Ronja Halbrock, Soren Hanson, Julius Reiling, Adrian Scheuer, Niko Wackernagel; Preis Gesellschaft Deutscher Chemiker: Mona Rück; Otto Dix Preis (Bildende Kunst): Laura Nörthemann

Fachpreise

  • Französisch: Alicia Teuscher; Englisch: Amenai Rodrigues Bühne, Soren Hanson
  • Für langjährige Mitarbeit im Chor, im Orchester und in der Bigband erhalten eine Anerkennung:

    Samuel Brade, Madeleine Epple, Valeria Galla, Kalina Georgieva, Michelle Gürke, Soren Hanson, Emily Höpfinger, Kai Lenhardt, Vivian Rapp, Lukas Reiling, Benjamin Sack

  • Für langjährigen Einsatz im Bereich Schulsanitätsdienst erhält eine Anerkennung:

    Nikolai Fischer

  • Für langjährige Mitarbeit in der Schülermitverantwortung erhalten eine Anerkennung:

    Marleen Bauch, Madeleine Epple, Lina Haible, Ronja Halbrock, Jenny Heugel, Cheyenne Hutzel, Johann Lamprecht, Maxim Maurer, Linda Müller, Luna Samouelian, Shalina Schuster, Amelie Seitz

  • Für langjährigen Einsatz als StreitschlichterIn erhalten eine Anerkennung:

    Samuel Brade, Vivien Christel, Michelle Gürke, Lina Haible, Ronja Halbrock, Jule Neumann, Maxim Maurer, Vivian Rapp, Luna Samouelian, Alicia Teuscher

  • Für den langjährigen Einsatz als SchülermentorIn “Molekularbiologie” erhalten eine Anerkennung:
    Lina Haible, Ronja Halbrock

  • Preis des Fördervereins für soziales Engagement

    Vincenzo Termini

Für die Studienstiftung des Deutschen Volkes werden Lina Haible, Ronja Halbrock und Adrian Scheuer vorgeschlagen.

Einsatz der Lernplattform „Moodle“ ermöglicht digitale Kooperation am LMG

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler

wir freuen uns sehr darüber, dass wir nach der Schulschließung am 17. März 2020 nun in den Wochen nach den Pfingstferien alle Schülerinnen und Schüler wiedersehen.

Die Abstands- und Hygieneregeln aufgrund der Corona-Pandemie, sowie die begrenzte Raumsituation, bringen es allerdings mit sich, dass nur geteilte Klassen an der Schule unterrichtet werden können. Daher findet in einem rotierenden System ein Wechsel zwischen Präsenz- und Fernlernunterricht statt, so dass bis zu den Sommerferien alle Schülerinnen und Schüler noch zwei Wochen an der Schule unterrichtet werden können und vier Wochen weiterhin zu Hause arbeiten müssen.
Einen großen Beitrag zum sogenannten „Homeschooling“ leistet seit Beginn des „Lockdowns“ die Lehr- und Lernplattform „Moodle“, die mit großem Engagement von Frau Florin, Frau Holzgräbe und Herrn Wittye eingerichtet und unterhalten wurde und wird. Sie ermöglicht es den Klassen- und den Fachlehrern mit ihren Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bleiben, ohne am selben Ort zu sein.
Für jede Klasse wurde hier ein eigenes virtuelles Klassenzimmer eingerichtet (s. Bild), in das jeder Fachlehrer und jede Fachlehrerin vielfältiges und abwechslungsreiches Lernmaterial strukturiert zur Verfügung stellt. Alle Lernenden können ortsunabhängig auf Material und Lernaktivitäten zugreifen.
In „Moodle“ gibt es Audiodateien, etwa in den Fremdsprachen, oder Lernfilme (z. B. Erklärvideos, die komplexere Sachverhalte veranschaulichen). Sie erleichtern das Lernen zu Hause. Andere Videos werden zur selbständigen Erarbeitung von Inhalten verlinkt. Zudem gibt es Foren mit Chat-Funktion für einen direkten Austausch zwischen Lehrern und Schülern. Hausaufgaben können über die Plattform in verschiedenen Dateiformaten hochgeladen und so eingesammelt, vom Lehrer korrigiert und dann dem Schüler bzw. der Schülerin über eine Feedbackfunktion rückgemeldet werden. Ein gewinnbringender inhaltlicher Austausch kann so auf virtuellem Weg stattfinden.
Um noch direkter den Kontakt, auch zwischen den Schülern halten zu können, finden Videokonferenzen über „BigBlueButton“, einem Web-Konferenz-Tool statt. Schülerinnen und Schüler können so sowohl mit der Lehrkraft, als auch untereinander Kontakt halten.
Insgesamt sind unsere Erfahrungen mit der Lernplattform „Moodle“ weit überwiegend positiv. Zudem ist sie zurzeit eine der wenigen Plattformen, die vom Datenschutzbeauftragten empfohlen werden. Es ergeben sich große Chancen für individuelles Arbeiten sowohl für Schülerinnen und Schüler, als auch für die Lehrekräfte. Viele Aspekte von „Moodle“ werden auch dann noch hilfreich sein, wenn Regelunterricht am Lise-Meitner-Gymnasium wieder möglich ist.

Verena Schiegl

Unterstützungsangebote

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

eine Zeit wie diese haben wir noch nicht erlebt und sie stellt manche von uns vor Herausforderungen, bei denen wir Unterstützung brauchen. Alle Unterstützungsangebote des LMG sind für Sie und für Euch weiterhin erreichbar, wenn auch nur per Mail oder Telefon: Die Schulsozialarbeit ist weiter unten bereits genannt worden, aber auch unseren Beratungslehrer, Herrn Ruf, können Sie per Schul-eMail-Adresse (Nachname@lmg-bzk.de) kontaktieren und ggf. um einen Rückruf bitten. Darüber hinaus haben auch die Religionslehrkräfte beider Konfessionen signalisiert, für Schüler*innen und Eltern ansprechbar zu sein und sich der kleinen und großen Nöte, die in solchen besonderen Zeiten entstehen können, anzunehmen. Setzt Euch, setzen Sie sich ganz einfach über die jeweilige Schul-eMail-Adresse (Nachname@lmg-bzk.de) mit ihnen in Verbindung. Auch hier werden Sie auf offene Ohren stoßen.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

Erreichbarkeit der Schulsozialarbeit

Hallo liebe Schülerin, lieber Schüler, liebe Eltern,

ich möchte Euch wissen lassen, dass ich trotz der momentanen, außergewöhnlichen Situation täglich für Euch erreichbar bin. Auch wenn wir uns nicht in der Schule sehen können, bin ich gerne per Email oder auch über das Handy für Anliegen oder einfach „nur“ zum Austausch für Euch da. Ich arbeite von Zuhause aus und nehme mir in diesen, für uns alle sehr besonderen Tagen und Wochen, gerne Zeit. Ihr erreicht mich entweder mit einer Nachricht an die Email-Adresse verena.glaeser@miteinanderleben.de oder unter 07231-13331593.
Passt aufeinander auf, bleibt Zuhause und gesund!
Herzliche Grüße und alles Liebe

Verena Gläser
Schulsozialarbeit

Erweitertes Risikogebiet: Region Grand Est in Frankreich (Elsass, Lothringen, Ardennen, Strasbourg, Nancy) / Schulanmeldung für Personen in Isolation

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in seinem Schreiben vom 11.3.2020 weist das Ministerium darauf hin, dass jetzt die gesamte Region Grand Est (Elsass, Lothringen, Ardennen, Strasbourg, Nancy) als Risikogebiet eingestuft ist.

Das heißt, dass ab jetzt zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in der Region Grand Est waren, auch für einen Tagesausflug, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus.

Außerdem wird in diesem Schreiben denjenigen Eltern, die von einem Schulverbot auf Grund der Rückkehr aus einem Risikogebiet betroffen sind, ausdrücklich empfohlen zu Hause zu bleiben. Die Betroffenen (und nur diese) können die Anmeldung ausnahmsweise zunächst per E-Mail durchführen und die persönliche Anmeldung kommende Woche nachholen (bzw. mit uns Kontakt aufnehmen, falls dieses nicht möglich ist).

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

Aktuelle Informationen des Ministeriums zum Corona-Virus: Italien und Haut-Rhin

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in einem weiteren Schreiben weist das Ministerium darauf hin, dass jetzt ganz Italien (und der ganze Iran) als Risikogebiet eingestuft ist und auch das Departement Haut Rhin in Frankreich entsprechend behandelt werden soll. Das heißt, dass ab jetzt zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in Italien, dem Departement Haut Rhin oder dem Iran waren, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter