Jugend trainiert für Olympia – LMG-Turner mit Großaufgebot im Kreisfinale

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In Summe fast 30 Kinder nahmen in der vergangenen Woche beim Kreisfinale Geräteturnen in Neubulach teil, somit war das Lise-Meitner-Gymnasium mit sechs Mannschaften eine der teilnahmestärksten Schulen im Kreis Pforzheim-Calw-Enz.
Die drei betreuenden Lehrkräfte Frau Bruzzo, Herr Kustos und Frau Radbruch hatten zusammen mit der Sportmentorin aus der Kursstufe, Mattea Franz, an drei Übungsterminen im Vorfeld vor allem die zahlreichen Turnerinnen an unserer Schule gesichtet, an den P-Stufen-Übungen gefeilt und die Mannschaften eingeteilt.
Während die beiden U18w-Mannschaften bereits um 7:00 nach Neubulach losfuhren, traten sowohl die U18m als auch die drei U14w-Mannschaften erst im zweiten Durchgang am Mittag an. Für einige Kinder waren es die ersten Wettkämpfe mit P-Stufen, sodass selbstverständlich ein gutes Maß an Nervosität gegeben war. Diese wich jedoch nach und nach mit jedem geturnten Gerät, zumal die gezeigten Leistungen nochmals besser waren als am letzten Übungstermin.
Im U18w-Wettkampf erturnte die zweite Mannschaft einen sechsten Platz und die erste Mannschaft sicherte sich mit einem großen Vorsprung den Kreisfinalsieg. Verletzungs-bedingt nur mit vier Startern angetreten, lieferten sich die U18-Jungen einen engen Wettkampf mit den Altensteigern. Jede Schule gewann zwei Geräte und am Ende konnte das Lise-Meitner-Gymnasium mit 1,6 Punkten Vorsprung Erster werden. Im größten Teilnehmerfeld, dem U14w-Wettkampf mit elf startenden Mannschaften, überzeugten unsere Mädchen ebenso. Die dritte Mannschaft wurde Siebter und sowohl die zweite als auch erste Mannschaft kamen auf das Treppchen. Mit dem dritten sowie ebenfalls ersten Platz war das Lise-Meitner-Gymnasium an diesem Tag somit die erfolgreichste Schule und darf nun mit drei Teams den Kreis beim Finale auf Regierungsbezirksebene Anfang Februar in Bühl vertreten. Vielleicht kann das Kunststück aus dem vergangenen Jahr wiederholt werden, in dem man sich mit zwei Mannschaften für das Landesfinale qualifizierte.
An dieser Stelle der Dank an die Eltern, welche bei der Fahrt und vor Ort unterstützten, sowie an unsere Kampfrichterin Jana Georgieva aus der K2.
Th. Kustos

Jugend trainiert für Olympia – Handballer im Doppelpack

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Ein Kreisfinale, ein Termin, zwei Mannschaften, zwei Spiele, zwei Siege!
Zum ersten Mal seit vielen Jahren wurden in diesem Schuljahr Handballschulmannschaften gemeldet. Während bei den Mädchen eine U16-Mannschaft alterstechnisch zustande kam, entschied man sich, die Jungen ebenfalls im älteren Wettbewerb U16 zu melden, sodass mehr Kinder teilnehmen können. Durch die in diesem Jahr zur Verfügung gestellte AG-Stunde konnte Herr Kustos im Vorfeld einzelne Übungstermine durchführen, zu denen jedoch nie immer alle Kinder gleichzeitig vor Ort sein konnten, sodass erst im Kreisfinale „komplett“ gespielt wurde.
Die Jungen traten hierbei in der Pforzheimer Ludwig-Erhard-Halle gegen das Kepler-Gymnasium Pforzheim an und es entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem die Führung mehrmals hin und her wechselte. Gerade die körperlichen Unterschiede zu den mehrheitlich älteren Gegnern bereiteten bei Würfen aus dem Rückraum Schwierigkeiten, dafür konnte das trainierte, schnelle Umschalten in den Angriff häufig erfolgreich umgesetzt werden. Gegen Spielende hielt die Führung, man gewann mit 18:17 und darf somit nun im Finale auf Regierungsbezirksebene Anfang Februar antreten.
Ebenfalls erfolgreich war unsere Mädchenmannschaft, welche ihren Gegner der Ludwig-Uhland-Schule Birkenfeld überrollte. Mit schnellem Spiel und einer überzeugenden Verteidigung wuchs die Führung kontinuierlich, sodass ein klarer 26:7 Kreisfinalsieg erspielt wurde. Auch die jungen Damen stehen somit im Finale auf RB-Ebene und dürfen Mitte Februar mit anderen Schulen um den Einzug ins Landesfinale spielen.
An dieser Stelle auch einen großer Dank an die zahlreichen Eltern, welche nicht nur bei Hin- und Rückfahrt unterstützten, sondern auch auf der Tribüne anfeuerten!
Th. Kustos

EAT – SLEEP – SKI – REPEAT

Auch in diesen Weihnachtsferien hieß es wieder: ab auf die Piste!
An eine lange Tradition anknüpfend, wurde erneut eine Skifreizeit für die Schülerinnen und Schüler des LMG angeboten. Unter dem Motto EAT – SLEEP –SKI – REPEAT machten sich vom 02. bis 06. Januar 2026 insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 gemeinsam mit 8 Betreuerinnen und Betreuern auf den Weg in das schneesichere Skigebiet Axamer Lizum bei Innsbruck.
Voraussetzung für die Teilnahme war – wie jedes Jahr – bereits vorhandenes skifahrerisches Können.

Die Schülerinnen Anna und Chantal erzählen von der Skifreizeit:
Innerhalb von ein paar Minuten vom Hotelzimmer direkt mit seinen Freunden auf die Piste: So sah jeder Morgen bei der SMV- Skifreizeit für uns aus. In Gruppen konnten wir uns auf der Piste ganz frei bewegen und im Hotel wurden wir mit Essen versorgt. Die Abende konnten wir gemeinsam in unserem Aufenthaltsraum ausklingen lassen.
Vielen Dank an die Lehrer und Lehrerinnen, die einen Teil ihrer Ferien freiwillig mit uns verbracht haben, und uns somit eine tolle Zeit ermöglicht haben.

(R. Meier/M. Zürn/A. Degel/Ch. Richert)

Einladung zur Informationsveranstaltung

Sonderartikel

Liebe Eltern,

wir laden Sie und Ihre Kinder herzlich ein, das Lise-Meitner-Gymnasium genauer kennenzulernen.
Am Dienstag, den 10.02.2026, veranstalten wir ab 17.00 Uhr einen abwechslungsreichen Informationsabend. Dort können Sie von 17.00 – 18.00 Uhr zusammen mit Ihren Kindern das Schulgebäude und die Räumlichkeiten des LMG erkunden. Die Kursstufe 2 freut sich, Sie in dieser Zeit mit Fingerfood und Getränken zu bewirten.
Anschließend erwartet Sie und Ihre Kinder um ca. 18.00 Uhr in der Aula eine Vorführung der Streicherklasse. Ab 18.15 Uhr informiert die Schulleitung dann über verschiedene schulische Angebote.

Im Einzelnen erhalten Sie Informationen über

  • das neue G9 am Lise-Meitner-Gymnasium,
  • die zur Wahl stehenden Profile,
  • den bilingualen Zug mit internationalem Abitur,
  • die Streicherklasse und
  • weitere Angebote wie die offene Ganztagesschule oder die Arbeitsgemeinschaften.

Im Anschluss daran stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne für weitere Fragen zur Verfügung.
Während des Vortrags durch die Schulleitung erhalten die kommenden Fünftklässlerinnen und Fünftklässler durch Schülerpraktika spannende Einblicke beispielsweise in das naturwissen-schaftliche Arbeiten oder in (neue) Sprachen. Sowohl Elterninformation als auch Schülerpraktika enden gegen 19.45 Uhr.

Der Ablauf in aller Kürze:

  • 17 – 18 Uhr: Freie Besichtigung des LMG
  • 18 Uhr: Vorführung der Streicherklasse (Aula)
  • ca. 18.15 – 19.45 Uhr: Elterninformation (Aula) und gleichzeitig Schülerpraktika

Wir freuen uns, Sie und Ihre Kinder zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Viele Informationen und alle Unterlagen zur Anmeldung finden Sie bereits jetzt unter Anmeldung am LMG.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

Drogenprävention für die 8. Klassen

Die suchtpräventive Arbeit am Lise-Meitner-Gymnasium ist Teil des sehr umfassenden schulinternen Präventionsprogramms. In diesem Zusammenhang besuchte Polizeikommissar Peter Schulze aus Pforzheim am 2. Oktober die 8. Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums.
Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung klärte Herr Schulze zunächst den Wortlaut Prävention und damit den Sinn seines Besuches. Anstatt eines Vortrags am Rednerpult nahm Herr Schulze auf Augenhöhe der Schülerinnen und Schüler Platz und begann ein Gespräch mit ihnen, indem er sie immer wieder direkt aktivierte und mit einbezog. Dabei wurden die Begriffe legale und illegale Drogen voneinander abgegrenzt. Als legale Drogen gelten Stoffe wie etwa Nikotin, Alkohol oder bestimmte Medikamente, die frei verkäuflich sind, aber suchtgefährdende Stoffe enthalten. Illegal sind Drogen, die vom Betäubungsmittelgesetz erfasst sind, darunter z.B. Crack, LSD, Magic Mushrooms, Heroin, Amphetamine und Legal Highs. Diese illegalen Drogen enthalten psychoaktive Substanzen, die beim Konsumenten Bewusstseinsveränderungen hervorrufen und eine Sucht erzeugen können. Im Zusammenhang mit den weit verbreiteten legalen Drogen wie dem Nikotin, ging Herr Schulze auch auf die verbotenen Nikotinbeutelchen oder Snus ein. weiterlesen Drogenprävention für die 8. Klassen

Keine Angst vor der Zukunft

Über die vielen kompetenten Referenten freut sich am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium nicht nur Michelle Gürke (rechts), die den Zukunftstag dort leitet. (rol)

Gedichte interpretieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Reaktionsschemen zeichnen: Kein Problem für die Abiturienten des Königsbacher Gymnasiums. Doch wie sieht es mit der Steuererklärung oder der Wohnungssuche aus? Darauf hat sie ein Kurs vorbereitet.

Eigentlich ist das Ende des Veranstaltungszeitraums bereits erreicht. Doch in zwei Klassenzimmern wird noch angeregt gesprochen. Die Schüler haben an die Referenten noch einige Fragen, die sie unbedingt loswerden wollen, bevor sie gehen. Denn sie wissen, dass sich eine derart niederschwellige und unkomplizierte Gelegenheit dazu vermutlich so schnell nicht mehr ergeben wird. Beim Zukunftstag geht es darum, die Schüler auf ihr späteres Leben vorzubereiten: auf Studium und Beruf, aber auch auf die Suche nach einer Wohnung und den Umgang mit Geld. Mehr als 80 angehende Abiturienten haben am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium an dem Format teilgenommen, das von der gemeinnützigen Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung ausgerichtet und von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert wird. Ziel ist es, den Schülern einen Impuls zu geben, Kontakte zu vermitteln und Informationsquellen aufzuzeigen. Dabei können die Schule im Vorfeld angeben, welche Themen sie für relevant halten. In Königsbach hat man sich für Finanzen, Steuern, Berufsstart und Wohnen entschieden. Auf Basis dieser Wunschliste haben die Organisatoren versucht, Referenten aus der Region zu finden, die aufgrund der räumlichen Nähe auch nach der Veranstaltung noch als Ansprechpartner zur Verfügung stehen können. weiterlesen Keine Angst vor der Zukunft

Auszeichnung für die Nachwuchsretter

Über die Auszeichnung freuen sich neben den Schulsanitätern auch Lehrerin Sarah Kurtz (links), vom DRK Kreisverbands-Vizepräsidentin Iris Herrmann und die Projektverantwortliche Sandra Scheible sowie Direktor Hartmut Westje-Bachmann (von rechts). (rol)

Sie verbinden Wunden, versorgen Prellungen und leisten seelischen Beistand: 22 junge Leute engagieren sich am Königsbacher Gymnasium als Schulsanitäter.

Groß oder auffällig ist die Plakette nicht, die Direktor Hartmut Westje-Bachmann auf das silbern glänzende Schild am Eingangsbereich klebt. Aber sie ist wichtig, denn sie attestiert dem Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium, dass sein Schulsanitätsdienst ausgezeichnet ist. Die Ehrung kommt vom Landesverband des Roten Kreuzes, der damit das Engagement sowohl der Schüler als auch der Lehrer würdigen will. Iris Herrmann bezeichnet sie als „leuchtende Vorbilder für andere“ und lobt die wertvolle Hilfe, die sie tagtäglich leisten. Die stellvertretende Präsidentin des Kreisverbands weiß, dass dadurch auch „sehr wertvolle soziale Kompetenzen gefördert werden und die jungen Menschen erfahren, wie befriedigend es sein kann, sich für andere einzusetzen und ihnen zu helfen.“ Herrmann hofft, dass viele der Schulsanitäter später dem Roten Kreuz oder anderen Rettungsorganisationen treu bleiben und weiterhin Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen. Aktuell engagieren sich in Königsbach 22 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von der fünften Klasse bis zur Oberstufe im Schulsanitätsdienst, alle ehrenamtlich und ohne Bezahlung.

Fünf von ihnen sind jeden Tag im Einsatz, um im Ernstfall ihre Mitschüler zu versorgen. Dazu gibt es Schicht- und Dienstpläne, aber auch Piepser und Funkgeräte, die die jungen Sanitäter immer bei sich tragen. Am Königsbacher Gymnasium wissen alle Lehrer: Wenn sich die Piepser melden, dann verlassen die Schulsanitäter wortlos den Unterricht, um sich so schnell wie möglich auf den Weg zur Einsatzstelle zu machen. Wie oft sie pro Jahr alarmiert werden, können sie nicht sagen. Aber wenn man von durchschnittlich drei Alarmierungen am Tag ausgeht, dann kämen bei rund 35 Schulwochen mehr als 400 Einsätze zusammen. Wobei es Tage gibt, an denen gar nichts passiert. Und andere, an denen ein Einsatz auf den anderen folgt. Oft geht es um das Versorgen von Aufschürfungen und Prellungen, aber auch um das Begleiten der emotional aufgewühlten Mitschüler. Wenn die Verletzung größer ist und nicht vor Ort behandelt werden kann, dann verständigen die Schulsanitäter den Rettungsdienst, überbrücken die Zeit bis zu dessen Eintreffen, nehmen ihn in Empfang und zeigen ihm, wo Hilfe benötigt wird. Zudem übernehmen sie bei schulischen Veranstaltungen wie der Unterstufen-Party und den Sporttagen den Sanitätsdienst. weiterlesen Auszeichnung für die Nachwuchsretter

Eine ganze Schule macht Musik

Beim Special Concert des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums treten nicht nur die Schüler auf, sondern auch die Lehrer. Musik und Gesang sorgen in der ausverkauften Halle für Beifallstürme.

Bevor die Unter- und Mittelstufen-Bigband ihre Zugabe spielt, treten zwei Schüler in die Mitte der Bühne, direkt neben Lehrer Johannes Weiß, dem sie als Dankeschön für seine unermüdliche Arbeit eine „Handtasche“ mit flüssigem Inhalt überreichen. Verbunden mit der ausdrücklich als Lob gemeinten Bemerkung: „Ohne Sie wären wir keine Band, sondern nur eine Truppe mit viel Blech.“ Momente wie diesen gibt es am Mittwochabend in der Remchinger Kulturhalle oft. Sie sind deshalb typisch für das Special Concert des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, weil sie eindrucksvoll deutlich machen, dass es beim gemeinsamen Musizieren um mehr geht als um das Einstudieren von Noten, Takt- und Akkordfolgen. In fünf Chören und Bands stehen und sitzen insgesamt rund 100 Schüler und Lehrer auf der Bühne, um ihrem Publikum eine große musikalische Bandbreite zu kredenzen: von Elvis bis Heinz Rudolf Kunze, von gefühlvoll bis mitreißend, von der Popballade bis zur Hip-Hop-Nummer. „Es ist immer beeindruckend, wie viel Mühe sich die Schüler geben und was sie unter der fachkundigen Anleitung ihrer Lehrer alles auf die Beine stellen“, sagt Hartmut Westje-Bachmann. weiterlesen Eine ganze Schule macht Musik

Lebensretter an der Schule

Zahlreiche Ehrenamtliche der freiwilligen Feuerwehr, des Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdiensts haben für die Sechstklässler am Königsbacher Gymnasium ein Programm zum Mitmachen vorbereitet. (rol)

Wie man sich im Notfall richtig verhält und anderen helfen kann, haben 120 Schüler des Königsbacher Gymnasiums aus erster Hand erfahren: von Experten der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Doch bei der Theorie blieb es nicht: Die Jugendlichen mussten selbst anpacken.

Konzentriert greifen die Schüler nach dem Tennisball: nicht direkt mit ihren Händen, sondern mit einem Gerät, das mehrere Kilogramm auf die Waage bringt und zur Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr in Königsbach-Stein gehört. Dort kommt der sogenannte Spreizer unter anderem zum Einsatz, um Menschen nach einem Verkehrsunfall aus einem Auto zu befreien. Mittlerweile braucht man ihn laut Thorsten Krause dank verbesserter passiver Sicherheitsmaßnahmen zwar Gott sei Dank deutlich seltener als früher. Aber dabei hat man ihn sicherheitshalber trotzdem. Der Gerätewart der Königsbach-Steiner Wehr ist beeindruckt, wie gut und wie schnell es den Kindern gelingt, mit dem schweren Gerät einen Tennisball von der Spitze eines Verkehrshütchens auf die eines anderen zu transportieren. Auch sonst zieht er ein durchweg positives Fazit zu dem Katastrophenschutztag, der den rund 120 Sechstklässlern des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums in mehreren praktischen Einheiten gezeigt hat, was im Ernstfall zu tun wäre und wie man sich darauf vorbereitet. „Es ist toll, wie begeistert und wissbegierig die Schüler sind“, sagt Lehrer Martin Neckel, der den Tag mit drei Kollegen vorbereitet hat und fest davon überzeugt ist, dass er den Kindern etwas bringt. weiterlesen Lebensretter an der Schule

Exkursion des Chemie-Leistungskurses zur BASF – Chemie hautnah erleben

Dass der Name „Badische Anilin- und Sodafabrik“ – kurz BASF – eigentlich ein wenig in die Irre führt, erfuhren die Teilnehmenden des Chemie-Leistungskurses gleich zu Beginn ihrer Exkursion. Denn obwohl das Unternehmen 1865 vom Mannheimer Unternehmer Friedrich Engelhorn gegründet wurde, steht das heute größte zusammenhängende Chemieareal der Welt nicht in Baden, sondern auf der anderen Rheinseite – in Ludwigshafen.
Was damals mit einem verweigerten Grundstückskauf begann, ist heute ein beeindruckendes Zentrum der Großchemie: Auf einer Fläche von über 10 Quadratkilometern – das entspricht rund 1.400 Fußballfeldern – arbeiten etwa 33.000 Menschen in unterschiedlichsten Berufen. Neben Chemikerinnen und Chemikern sind hier auch Ingenieure, Physiker, Logistiker oder Betriebswirte tätig. Ein spannender Ort also, an dem es viel zu entdecken gibt – und damit das perfekte Ziel für unseren Chemie-Leistungskurs.
Im Besucherzentrum der BASF wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Sasturain empfangen, die sie mit viel Fachwissen und Begeisterung durch die interaktive Ausstellung führte. Dabei wurde deutlich: Zwar stellt die BASF meist keine fertigen Konsumgüter her, doch produziert sie rund 40.000 verschiedene chemische Zwischenprodukte, die von anderen Unternehmen weiterverarbeitet werden. Ob Zahnpasta, Parfüm oder Sportschuhe – in zahllosen Alltagsprodukten steckt letztlich ein Stück BASF. weiterlesen Exkursion des Chemie-Leistungskurses zur BASF – Chemie hautnah erleben