Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
auch in diesem Jahr ist das LMG wieder beim Stadtradeln dabei und wir gehen nun in die 3. Woche. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder viele Fahrradkilometer sammeln und unseren Spitzenplatz im Enzkreis behalten können. Also im Zweifelsfall noch schnell registrieren unter https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=23197 (unter „Registrieren“ ist dann alles vorausgefüllt) und die Kilometer der letzten zwei Wochen ehrlich nachtragen! Hier unser aktueller Stand:
Jugend trainiert für Olympia – Leichtathletikmannschaften mit Medaillen

Beim diesjährigen Kreisfinale in Mühlacker traten wir Mitte Juni bei optimalen äußeren Bedingungen mit vier Mannschaften an. Erstmalig wurde eine U14 Mädchenmannschaft gemeldet, welche von unseren Leichtathletik-Sportmentorinnen Anna Wendel und Mia Jukic betreut wurde und gleich bei ihrem ersten Wettkampf ohne vorheriges Training auf einem guten dritten Platz landete.
Zum zweiten Mal am Start war die U16mixed, bestehend aus fünf Jungen und vier Mädchen, von denen pro Disziplin je eine Wertung pro Geschlecht sowie eine gemischte 4x75m-Staffel in die Wertung kam. Auch bei diesem Team fand kein vorheriges Training statt und alle Mädchen kamen aus anderen Sportarten, sodass der dritte Platz mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf den Zweiten sowie 18 auf den Sieger eine Zentimeterentscheidung war. „Hier dürfte in den kommenden Jahren sogar noch mehr möglich sein“, so Herr Kustos, da viele Kinder dem jüngsten Jahrgang angehörten und teilweise erstmalig hoch bzw. weit sprangen oder eine Kugel gestoßen haben.
Die U18-Mädchenmannschaft musste aufgrund des England-Austausches auf mehrere bewährte Kräfte verzichten, zeigte insgesamt aber trotz der minimalen Personaldecke unter Leitung von Frau Bruzzo durchweg gute Leistungen, was am Ende auch zu einem dritten Platz reichte. Auch mit dieser Mannschaft wird die Entwicklung im kommenden Schuljahr interessant werden. weiterlesen Jugend trainiert für Olympia – Leichtathletikmannschaften mit Medaillen
Sportmentoren am LMG

Foto Kustos ©
Wie im vergangenen Schuljahr wurden erneut drei Schüler zu den sportartspezifischen Ausbildungen an den Sportschulen angemeldet. Mia Jukic absolvierte mit Erfolg den zweigeteilten Lehrgang der Leichtathletik auf der Sportschule Schöneck und mit Nils Lutzweiler sowie Fabian Bossert wurden sogar zwei Tischtennisspieler zugelassen.
Alle drei lernten neben den jeweiligen Grundlagen in ihren Sportarten vor allem didaktische und methodische Schritte, um die ersten Grundlagen des Trainerseins zu verinnerlichen. Dieses Wissen werden sie nun in den kommenden Jahren nutzen, um an der Schule weitere Kinder an ihre Sportarten heranzuführen. Zudem unterstützen sie die Schulmannschaften im Rahmen des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia, um weiterhin auf den verschiedenen Ebenen vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen, wovon nicht nur die jeweiligen Kinder in den Sportarten, sondern auch in ihrer personellen Entwicklung profitieren. Darüber hinaus unterstützen jahrgangsübergreifenden Teams die Stärkung der Schulgemeinschaft und das Auftreten nach außen.
Th. Kustos
Jugend trainiert für Olympia – Tennismannschaften knapp gescheitert

Während unmittelbar vor den Pfingstferien die U14 Jungenmannschaft mit Tom, Mattis, Samuel und Frederik in der zweiten Runde auf den letztjährigen Gegner, das Schiller-Gymnasium Pforzheim, traf, spielten die Mädchen im Wettkampf 1 Mitte Juni ihr Heimspiel gegen das Bach-Gymnasium Mannheim.
Hierbei kam es in Königsbach zu einer besonderen Kuriosität, wodurch am Ende eine Nuance, in diesem Fall die Ausschreibung, den Unterschied machte. Während die LMG-Damen die vorderen beiden Partien eindeutig gewannen, bot sich bei den hinteren beiden Einzeln ein umgekehrtes Bild, die Mannheimerinnen dominierten dort ihre Partien gegen Lena und Annabell, welche ihrerseits die ersten offiziellen Wettbewerbsspiele bestritten, was zu Besonderheiten des Schulwettbewerbs im Generellen gehört, sportliche Erfahrungen zu sammeln. So waren nach den Einzeln die Matchpunkte, die Sätze sowie die Spiele gleich. Trotz mehrerer taktischen Optionen entschieden wir uns dazu, das erste Doppel stark zu machen, um möglichst deutlich zu gewinnen. Die Mannheimerinnen wählten eine andere Variante und gewannen ihrerseits ebenso eindeutig das zweite Doppel, sodass es am Ende 3:3 stand, jede Schule sechs Sätze sowie 41 Spiele hatte und gemäß der Ausschreibung für den Schulwettbewerb der Gewinner des zweiten Doppels, das Bach-Gymnasium Mannheim, weiterkam. Auf Verbandsebene wären wir nun im RB-Finale, die Nuance eines erfolgreichen Ballwechsels hätte gereicht. weiterlesen Jugend trainiert für Olympia – Tennismannschaften knapp gescheitert
Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt: Das LMG wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

„Wo kommst du eigentlich her?“ – „Hast du heute wieder Reis dabei?“ – „Ihr seid doch alle so gute Sportler!“
Solche oder ähnliche Aussagen begegnen vielen Menschen im Alltag – auf dem Schulhof, im Freundeskreis oder in der Öffentlichkeit. Oft sind sie nicht böse gemeint, können aber dennoch verletzend sein. Doch was ist noch tolerabel und wo beginnt Alltagsrassismus?
Mit genau diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in den Wochen vor den Pfingstferien intensiv auseinander. In zahlreichen Gesprächen und Diskussionen tauschten sie unterschiedliche Perspektiven aus: Während die Neuntklässlerin Mira die eingangs genannten Aussagen klar als rassistisch einordnet, betont ihr Mitschüler Tim, dass auch der jeweilige Kontext eine Rolle spiele. Schnell wurde deutlich, dass es auf diese Fragen keine einfachen Antworten gibt – umso wichtiger ist der offene Austausch darüber.
Anlass der Aktion war das Ziel der SMV, das Lise-Meitner-Gymnasium in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR) aufzunehmen. Federführend engagierten sich dabei die Schülersprecherinnen und Schülersprecher Aielle Güler, Cedric Walch und Anamarija Bilic (alle K1). Ihr Anliegen ist es, das Bewusstsein für Alltagsrassismus und Diskriminierung zu schärfen. Dabei geht es nicht nur um Benachteiligungen aufgrund von Hautfarbe, Aussehen oder Herkunft, sondern ebenso um Ausgrenzung aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der religiösen Zugehörigkeit.
Den Dreien ist bewusst, dass es eine Schule ohne Rassismus im wörtlichen Sinne nicht geben kann. Vielmehr steht der Beitritt zum Netzwerk für eine gemeinsame Haltung: Alle am Schulleben Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, das Sekretariat, das Hausmeisterteam, die Reinigungskräfte und weitere Mitarbeitende – verpflichten sich, respektvoll und tolerant miteinander umzugehen und Diskriminierung couragiert entgegenzutreten. weiterlesen Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt: Das LMG wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Schulsanitätsdienste des Bildungszentrums Königsbach ausgezeichnet

Erneut haben sich beide Schulen des Bildungszentrums Königsbach-Stein beim Deutschen Roten Kreuz für den „ausgezeichneten Schulsanitätsdienst“ qualifiziert!
Gemeinsam stellen wir täglich bis zu fünf ausgebildete „Sanis“, die per Funk vom Sekretariat informiert werden, wenn Erste Hilfe geleistet werden muss. Dabei reichen die Einsätze vom Tränen trocknen und Beruhigen bis hin zum Versorgen größerer Verletzungen. Die insgesamt 19 aktiven Sanitäter*innen bilden sich regelmäßig in den Schulsanitäts-AGs beider Schulen fort und leisten einen sehr wertvollen Beitrag für die Schulgemeinschaft.
Neben der wöchentlichen Vertiefung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, sind auch die Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit anderen Sanitätsgruppen wichtig für das Erhalten der Auszeichnung.
Außer den Sanis, gibt es in der Willy-Brandt-Realschule noch zwölf weitere in Erste Hilfe ausgebildete Schüler*innen, die in den nächsten Jahren in den aktiven Schichtdienst hineinwachsen werden. Auf Seiten des Lise-Meitner-Gymnasiums sind es im Moment sieben Kinder und Jugendliche, die zukünftig die Großen unterstützen werden. Die Grundlage für die Aufnahme in die Schulsanitäts-AG ist ein gültiger Erste-Hilfe-Schein, der an beiden Schulen bei den dafür ausgebildeten Lehrkräften (Frau Bonfert -WBRS, Frau Kurtz, Frau Schröder, Frau Astor – LMG) erworben werden kann.
Die Schulsanitäter*innen am Bildungszentrum Königsbach sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch schon junge Menschen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Ein großes Dankeschön geht deshalb an alle unsere Schulsanis, die mit ihrer Arbeit eine wichtige Stütze im Schulalltag sind und aufzeigen, wie soziales Engagement funktioniert.
Ein Fest für die Kultur

Die Kultur steht am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium hoch im Kurs. Bei einem eigens dafür entwickelten Format zeigt die Schule die ganze Vielfalt ihrer Angebote.
Bunt ist das Wort, das die Sache wohl am ehesten trifft. Bunt und abwechslungsreich. Der Gang durch das Schulhaus beschert vielfältige Eindrücke: klassische Musik, bildende Kunst und experimentelles Improvisationstheater. Alles fügt sich harmonisch zusammen, zu einem großen Ganzen, das zeigen soll, wie breit das Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium im kulturellen Bereich aufgestellt ist, welchen Stellenwert die Kunst im Schulalltag einnimmt. Hunderte Besucher kommen zum Kulturcafé, das wie eine Art Schaufenster kurzweilig und niederschwellig einen Einblick in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften gewährt. „Die Veranstaltung ist immer weitergewachsen“, erklärt Lehrerin Stefanie Koesling, die sich mit ihren Kolleginnen Ilka Lampl, Jessika Bogs und Lena Kunzmann federführend um die Organisation gekümmert hat. Für sie steht fest: „Wir wollen verschiedene Aspekte der Kunst zusammenbringen.“ weiterlesen Ein Fest für die Kultur
Der gelbe Luftballon kehrt zurück

Mit ihrer persönlichen Geschichte über die deutsche Teilung ist Stefanie Wally bundesweit unterwegs. Früher hat sie am Königsbacher Gymnasium unterrichtet. Vor kurzem ist sie an ihre ehemalige Schule zurückgekehrt – mit einer wichtigen Botschaft.
Mit einer Hand hält Stefanie Wally den gelben, mit Gas gefüllten Ballon in der Hand. Genauso wie damals, im März 1977, als sie sechs Jahre alt war und beim Sommertagsumzug in ihrer Stadt dem Verkäufer selbstbewusst mitteilte, welche Farbe sie haben will. Wallly weiß noch genau, wie „ehrfurchtsvoll und glücklich“ sie war, als der Ballon anschließend immer höher in den Himmel stieg. In diesem Moment ahnte sie noch nicht, dass er mit der angehängten Grußkarte in drei Tagen mehr als 500 Kilometer zurücklegen und hinter dem Eisernen Vorhang landen würde: in der sogenannten DDR, in der ihn ein älterer Herr fand und seiner ebenfalls sechs Jahre alten Enkelin brachte. Bis zum Mauerfall haben sich die beiden Mädchen anschließend geschrieben, drei- bis viermal pro Jahr, immer zu wichtigen Anlässen wie Weihnachten, Geburtstagen und Urlauben. Gespannt hören die Zehntklässler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums zu, als Wally ihnen davon erzählt. In der Aula der Schule auf der Bühne zu stehen und aus ihrem Buch zu lesen, ist für sie „ein ganz besonderer Moment“. Denn sie war selbst 15 Jahre Lehrerin am Königsbacher Gymnasium, unter anderem für Deutsch, Geschichte und Wirtschaft. Als Leiterin der Theater-Arbeitsgemeinschaft inszenierte sie mit den Schülern zahlreiche Stücke – genau an der Stelle, an der sie auch bei ihrer Lesung steht. weiterlesen Der gelbe Luftballon kehrt zurück
Mit Praxiswissen ins Berufsleben

Gedichte interpretieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Reaktionsschemen zeichnen: Kein Problem für die Abiturienten des Königsbacher Gymnasiums. Doch wie sieht es mit der Steuererklärung oder der Wohnungssuche aus? Darauf hat sie ein Kurs vorbereitet.
Das Bild ist in allen vier Klassenzimmern ähnlich. Ein Experte steht vor der Tafel, erklärt und beantwortet Fragen, während die Schüler in mehreren Reihen hintereinander sitzen und zuhören. Ganz normaler Unterricht, könnte man meinen. Nur: Bei den Vortragenden handelt es sich nicht um Lehrer, sondern um externe Referenten: von einer Bank, aus der Immobilienbranche, aus der Steuerberatung und aus der Personalabteilung eines großen Unternehmens. Bei einem Format namens „Zukunftstag“ geben sie ihr Wissen weiter: verständlich, anschaulich und praxisorientiert. Vor ihnen sitzen die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, die in ein paar Wochen die Schule verlassen und in die Selbstständigkeit starten. Die schriftlichen Prüfungen haben sie bereits hinter sich, die mündlichen folgen noch. Das von der gemeinnützigen Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung ausgerichtete und von der Baden-Württemberg Stiftung geförderte Format will gezielt Themen vermitteln, die im Unterricht nicht vorkommen. Etwa das Erstellen einer Steuererklärung, das Abschließen eines Mietvertrags und die private Altersvorsorge. „Das ist der ideale Zeitpunkt“, sagt Hartmut Westje-Bachmann. Der Direktor weiß, dass es einen Riesenunterschied macht, ob Lehrer über die Themen sprechen oder Experten von außerhalb, die in der beruflichen Praxis täglich damit zu tun haben. In Königsbach gibt es das Format bereits zum dritten Mal. „Wir haben bisher nur positives Feedback erhalten“, sagt Westje-Bachmann, der allein schon deshalb von einem „wunderbaren Angebot“ spricht, weil es für die Schule mit größtem Aufwand verbunden wäre, die Referenten selbst zu akquirieren. weiterlesen Mit Praxiswissen ins Berufsleben
Lebensretter an der Schule

Wie man sich im Notfall richtig verhält, haben 120 Schüler des Königsbacher Gymnasiums aus erster Hand erfahren: von Experten der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Johanniter. Doch bei der Theorie bleibt es nicht: Die Jugendlichen müssen selbst anpacken.
Zum Zielen müssen die Schüler das Strahlrohr gut festhalten. Denn das Wasser schießt mit großer Wucht aus der Öffnung, genauer gesagt mit einem Druck von fünf Bar, den die Feuerwehr oft bei Einsätzen nutzt. Treffen wollen die Schüler mit dem Wasserstrahl einen Tennisball, der etwa 20 Meter entfernt auf einem Hütchen liegt. Fällt er herunter, darf der nächste in der Reihe sein Glück versuchen, immer unter fachkundiger Anleitung eines erfahrenen Feuerwehrkameraden. „Die Kinder sind im wahrsten Sinn des Wortes Feuer und Flamme“, sagt Thorsten Krause. Der Gerätewart der Königsbach-Steiner Wehr lobt ihre Neugierde und ihr Interesse, ihre Motivation und Tatkraft. Auch sonst zieht er ein durchweg positives Fazit zu dem Katastrophenschutztag, der den rund 120 Sechstklässlern des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums in mehreren praktischen Einheiten zeigt, was im Ernstfall zu tun wäre und wie man sich darauf vorbereitet. weiterlesen Lebensretter an der Schule