Das LMG ist wieder beim Stadtradeln/Schulradeln dabei!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
auch in diesem Jahr ist das LMG wieder beim Stadtradeln dabei und wir gehen nun in die 3. Woche. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder viele Fahrradkilometer sammeln und unseren Spitzenplatz im Enzkreis behalten können. Also im Zweifelsfall noch schnell registrieren unter https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=23197 (unter „Registrieren“ ist dann alles vorausgefüllt) und die Kilometer der letzten zwei Wochen ehrlich nachtragen! Hier unser aktueller Stand:

Viele Grüße und bis bald auf dem Rad!
Hartmut Westje-Bachmann und Dietmar Aufmkolk als Team-Captain

Sportmentoren am LMG

Herr Westje beim Überreichen der Zertifikate an Nils Lutzweiler, Mia Jukic und Fabian Bossert (von links)
Foto Kustos ©

Wie im vergangenen Schuljahr wurden erneut drei Schüler zu den sportartspezifischen Ausbildungen an den Sportschulen angemeldet. Mia Jukic absolvierte mit Erfolg den zweigeteilten Lehrgang der Leichtathletik auf der Sportschule Schöneck und mit Nils Lutzweiler sowie Fabian Bossert wurden sogar zwei Tischtennisspieler zugelassen.
Alle drei lernten neben den jeweiligen Grundlagen in ihren Sportarten vor allem didaktische und methodische Schritte, um die ersten Grundlagen des Trainerseins zu verinnerlichen. Dieses Wissen werden sie nun in den kommenden Jahren nutzen, um an der Schule weitere Kinder an ihre Sportarten heranzuführen. Zudem unterstützen sie die Schulmannschaften im Rahmen des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia, um weiterhin auf den verschiedenen Ebenen vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen, wovon nicht nur die jeweiligen Kinder in den Sportarten, sondern auch in ihrer personellen Entwicklung profitieren. Darüber hinaus unterstützen jahrgangsübergreifenden Teams die Stärkung der Schulgemeinschaft und das Auftreten nach außen.
Th. Kustos

Die Theater-AG präsentiert: das Geheimnis der Flasche

Das Leben geht seinen gewohnten Gang in der Wüstenstadt Tandahira. Händler bieten ihre Waren an, Kinder spielen am Brunnen, Düfte feiner Gewürze liegen in der Luft. Hier entdecken drei Freunde zufällig eine seltsame Botschaft, die sie auf die Spur einer mysteriösen Flasche bringt. Werden sie es schaffen, das Geheimnis der Flasche zu lüften und die Stadt vor großem Unheil zu bewahren?

Herzliche Einladung zur Aufführung der Theater-AG am Dienstag, 7.7.2026 um 18.30 Uhr in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt: Das LMG wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

„Wo kommst du eigentlich her?“ – „Hast du heute wieder Reis dabei?“ – „Ihr seid doch alle so gute Sportler!“
Solche oder ähnliche Aussagen begegnen vielen Menschen im Alltag – auf dem Schulhof, im Freundeskreis oder in der Öffentlichkeit. Oft sind sie nicht böse gemeint, können aber dennoch verletzend sein. Doch was ist noch tolerabel und wo beginnt Alltagsrassismus?
Mit genau diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in den Wochen vor den Pfingstferien intensiv auseinander. In zahlreichen Gesprächen und Diskussionen tauschten sie unterschiedliche Perspektiven aus: Während die Neuntklässlerin Mira die eingangs genannten Aussagen klar als rassistisch einordnet, betont ihr Mitschüler Tim, dass auch der jeweilige Kontext eine Rolle spiele. Schnell wurde deutlich, dass es auf diese Fragen keine einfachen Antworten gibt – umso wichtiger ist der offene Austausch darüber.
Anlass der Aktion war das Ziel der SMV, das Lise-Meitner-Gymnasium in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR) aufzunehmen. Federführend engagierten sich dabei die Schülersprecherinnen und Schülersprecher Aielle Güler, Cedric Walch und Anamarija Bilic (alle K1). Ihr Anliegen ist es, das Bewusstsein für Alltagsrassismus und Diskriminierung zu schärfen. Dabei geht es nicht nur um Benachteiligungen aufgrund von Hautfarbe, Aussehen oder Herkunft, sondern ebenso um Ausgrenzung aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der religiösen Zugehörigkeit.
Den Dreien ist bewusst, dass es eine Schule ohne Rassismus im wörtlichen Sinne nicht geben kann. Vielmehr steht der Beitritt zum Netzwerk für eine gemeinsame Haltung: Alle am Schulleben Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, das Sekretariat, das Hausmeisterteam, die Reinigungskräfte und weitere Mitarbeitende – verpflichten sich, respektvoll und tolerant miteinander umzugehen und Diskriminierung couragiert entgegenzutreten. weiterlesen Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Respekt: Das LMG wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Schulsanitätsdienste des Bildungszentrums Königsbach ausgezeichnet

Erneut haben sich beide Schulen des Bildungszentrums Königsbach-Stein beim Deutschen Roten Kreuz für den „ausgezeichneten Schulsanitätsdienst“ qualifiziert!
Gemeinsam stellen wir täglich bis zu fünf ausgebildete „Sanis“, die per Funk vom Sekretariat informiert werden, wenn Erste Hilfe geleistet werden muss. Dabei reichen die Einsätze vom Tränen trocknen und Beruhigen bis hin zum Versorgen größerer Verletzungen. Die insgesamt 19 aktiven Sanitäter*innen bilden sich regelmäßig in den Schulsanitäts-AGs beider Schulen fort und leisten einen sehr wertvollen Beitrag für die Schulgemeinschaft.
Neben der wöchentlichen Vertiefung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, sind auch die Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit anderen Sanitätsgruppen wichtig für das Erhalten der Auszeichnung.
Außer den Sanis, gibt es in der Willy-Brandt-Realschule noch zwölf weitere in Erste Hilfe ausgebildete Schüler*innen, die in den nächsten Jahren in den aktiven Schichtdienst hineinwachsen werden. Auf Seiten des Lise-Meitner-Gymnasiums sind es im Moment sieben Kinder und Jugendliche, die zukünftig die Großen unterstützen werden. Die Grundlage für die Aufnahme in die Schulsanitäts-AG ist ein gültiger Erste-Hilfe-Schein, der an beiden Schulen bei den dafür ausgebildeten Lehrkräften (Frau Bonfert -WBRS, Frau Kurtz, Frau Schröder, Frau Astor – LMG) erworben werden kann.
Die Schulsanitäter*innen am Bildungszentrum Königsbach sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch schon junge Menschen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Ein großes Dankeschön geht deshalb an alle unsere Schulsanis, die mit ihrer Arbeit eine wichtige Stütze im Schulalltag sind und aufzeigen, wie soziales Engagement funktioniert.

Schüler forschen wie an der Universität

Unter der Anleitung von Lehrer Fabian Kreutel bewegen die Schüler die Pipette vorsichtig in das durchsichtige Gel, das einen Fluoreszenz-Farbstoff enthält. (rol)

Schon mal etwas von Fluoreszenz-Farbstoff, Polymerase-Kettenreaktion oder Short Tandem Repeats gehört? Die Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums schon. Zumindest die, die sich als Schülermentoren für Molekularbiologie engagieren.

Vorsichtig bewegen die Schüler die Pipette in das durchsichtige Gel, das zwar aussieht wie Wasser, aber etwas dickflüssiger ist und einen Fluoreszenz-Farbstoff enthält. Letzterer ist notwendig, denn später wollen die Schüler unter ultraviolettem Licht einen genetischen Fingerabdruck bestimmen. Damit sie das können, müssen sie eine blaue Flüssigkeit exakt in die winzig kleinen Taschen füllen, die sich im Gel in einer Kunststoff-Konstruktion befinden. Für das menschliche Auge unsichtbar, enthält die Flüssigkeit vervielfältigt einen Teil des Erbguts, der bei jedem Menschen vorhanden ist und sich individuell stark unterscheidet. Zwölf Schüler haben sich im Biologie-Raum des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums mit Fachlehrer Fabian Kreutel getroffen, alle freiwillig, aus eigenem Antrieb und in ihrer Freizeit. Die Aktion findet außerhalb des Unterrichts statt, an einem Mittwochnachmittag kurz vor Weihnachten. Als Mentoren geben die Gymnasiasten ihr Wissen an zahlreiche andere Schüler aus der ganzen Region weiter: unentgeltlich und ehrenamtlich. Denn das Königsbacher Gymnasium ist Stützpunktschule für Molekularbiologie: die einzige in Pforzheim und dem gesamten Enzkreis und eine von nur sieben im Bezirk des Regierungspräsidiums Karlsruhe. weiterlesen Schüler forschen wie an der Universität

Erneut Schülermentoren im Sport ausgebildet

Mit Mattea Franz (Geräteturnen), Max Koch (Tennis) und Ruben Löffler (Volleyball) wurden in diesem Schuljahr drei Schüler zu Sportmentoren ausgebildet. In einem jeweils fünftägigen Lehrgang erhielten alle drei durch die Fachverbände eine Qualifizierung inhaltlicher, aber auch pädagogischer, gesundheitlicher und sozialer Art und Weise. Dieses Wissen können sie unter anderem beim Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia, in Arbeitsgemeinschaften, bei Schulturnieren oder im Verein anwenden und an jüngere ehrenamtlich weitergeben.
Th. Kustos

Aktionstag #IchStehAuf – Schulen für Demokratie und Vielfalt

Am 6. Juni 2024 beteiligte sich eine Gruppe von SchülerInnen aus den Klassen 11a und 11b mit einer kleinen Aktion an dem bundesweiten Aktionstag #IchStehAuf, eine Initiative der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung in Kooperation mit der ZEIT und der ARD.
Getreu dem Motto #IchStehAuf waren Schulen in ganz Deutschland dazu aufgerufen „aufzustehen“, um ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt zu setzen. Unsere Gemeinschaftskundestunden nutzten wir an dem Tag als Projektstunden. Die SchülerInnen nahmen die Grundrechte unseres Grundgesetzes genauer in den Blick und überlegten im Anschluss, was ihnen an unserer Demokratie besonders wichtig ist. Für bzw. gegen was möchten wir „aufstehen“? Für Menschenwürde, für Meinungsfreiheit, für Gleichberechtigung, für Glaubensfreiheit, für Vielfalt, für Toleranz! Gegen Gewalt, gegen Hass, gegen Unterdrückung, gegen Diskriminierung! Die Ergebnisse wurden auf bunten Plakaten festgehalten, um die Vielfalt, die unsere Demokratie ausmacht, zu unterstreichen. Zum Abschluss gab es ein Foto auf der Treppe im Schulhaus, um auch andere für demokratische Werte und ein demokratisches Miteinander zu sensibilisieren.
Corinna Hummel

Neues Leben für alte Flaschen

Hochmotiviert sind die 14 Schülerinnen, die am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium ihre eigene Juniorfirma gegründet haben. (rol)

Sie tragen Namen wie „White Glow“, „Garden Flame“ oder „Ecobowl“, bestehen aus Glas und sind vielseitig einsetzbar: Mit nachhaltig hergestellten Produkten will die Juniorfirma des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums das Recycling in den Mittelpunkt rücken, etwas Praktisches und zugleich Dekoratives bieten: etwas, das schön anzusehen und gleichzeitig nützlich ist. „Wir sind sehr motiviert“, sagt Elin Gillinger, die von ihren Mitschülerinnen zur Vorstandsvorsitzenden der Juniorfirma gewählt wurde. Alle besuchen die Kursstufe des Königsbacher Gymnasiums, alle absolvieren einen einjährigen Seminarkurs, der ein gesellschaftswissenschaftliches Fach ersetzt. Mit ihrer Juniorfirma nehmen die insgesamt 14 beteiligten Schülerinnen an einem Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft teil, bei dem sie wirtschaftliche Zusammenhänge aus erster Hand kennenlernen. Von Anfang an war für sie klar, dass sie das Thema Recycling in den Mittelpunkt rücken wollen. Deswegen verwenden sie für ihre Produkte als Ausgangsmaterial alte Glasflaschen, die ohnehin im Müll landen würden. Aus ihnen lassen sie in aufwendiger Arbeit etwas Neues entstehen.

So wird etwa ein mit Wachs gefüllter Flaschenboden zur dekorativen Kerze, eine seitlich aufgeschnittene Flasche können die Kunden entweder selbst befüllen oder bereits mit Erde und einer Pflanze kaufen. In einem leeren Flaschenboden können unter anderem Teelichter, Blumen oder Knabbereien stilvoll drapiert werden. Ein abgetrennter Flaschenhals bietet nicht nur Platz für Teelichter, sondern kann auf einem Holzstab mit einer Kerze auch zur Gartenfackel werden. Produziert wird bereits seit dem vergangenen Herbst. Das Schneiden von Glas haben sich die Schülerinnen selbst beigebracht, nachdem sie sich Rat bei einem Experten geholt hatten. Dabei nutzen sie nicht nur ein Werkzeug namens „Dremel“ in Verbindung mit einem Diamantaufsatz und eine in Feuerzeug-Benzin getränkte, brennende Naturschnur, sondern auch die Eigenschaften von heißem und kaltem Wasser. „Wir finden immer wieder neue Wege“, sagt Gillinger, die inzwischen genau weiß, auf was man beim Schneiden von Glas achten muss: Vorsicht sei wichtig, aber auch Schnelligkeit, damit sich die auseinandergeschnittenen Stellen nicht wieder miteinander verbinden. weiterlesen Neues Leben für alte Flaschen

Schüler spenden für Schüler

Spendenübergabe mit Ruben, Matteo, Direktor Hartmut Westje-Bachmann, Tim, Bernhard Huber, Yannik Brenner, Fabian Kreutel und Florian (von links). (rol)

Viel Mühe und Zeit, viel Arbeit und Kreativität haben Schüler, Lehrer und Eltern in die Vorbereitung investiert – und damit dafür gesorgt, dass der Weihnachtsbasar des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums gleich in doppelter Hinsicht ein großer Erfolg war: zum einen, weil er den zahlreichen Besuchern ein paar schöne Stunden in stimmungsvoller Atmosphäre beschert hat. Zum anderen, weil er den guten Zweck in den Mittelpunkt gerückt hat: 40 Prozent des Erlöses werden an die Stiftung von Dr. Bernhard Huber gespendet. Was ziemlich genau einer Summe von 3.500 Euro entspricht. Als er sie entgegennimmt, bedankt Huber sich bei den Schülern, Eltern und Lehrern für ihr großes Engagement und verspricht ihnen, dass jeder Cent dort ankommt, wo er gebraucht wird. Seine Stiftung engagiert sich im afrikanischen Swaziland, wo sie unter anderem für Bildung sorgt.

Die Spenden der Königsbacher Gymnasiasten nutzt sie, um Jugendlichen einen Schulbesuch zu ermöglichen. Denn in dem von einem Monarchen regierten Land sind nur die ersten sieben Schuljahre kostenfrei, für die restlichen fünf fallen Gebühren an, die sich gerade ärmere Familien in ländlichen Gegenden nicht leisten können. Dabei sind gerade sie wichtig für die berufliche Zukunft der jungen Menschen. Huber sieht in dem Schulgeld daher einen wichtigen Beitrag, um die jungen Leute aus der Armut in Lohn und Brot zu bringen. Aktuell unterstützt die Stiftung mehr als 100 Kinder, zudem rund 30 Studenten und Auszubildende. Huber freut sich sehr über die Spende des Königsbacher Gymnasiums. „Es ist toll, was die Schüler auf die Beine gestellt und wie sich Eltern und Lehrerkollegen eingebracht haben“, betont auch Direktor Hartmut Westje-Bachmann. Federführend organisiert von der Schülermitverantwortung (SMV) in Kooperation mit den Verbindungslehrern Yannik Brenner und Fabian Kreutel, haben sich alle rund 900 Schüler von der fünften Klasse bis zur Oberstufe am Weihnachtsbasar beteiligt. Anfang Dezember hat er auf dem Schulgelände und in den Gebäuden eine große Auswahl geboten: von Adventskränzen bis zu Seifen, von Armbändern bis zu Glücksmännchen, von Tacos bis zur Kartoffelsuppe, von Makramee bis zum Torwandschießen. – Nico Roller