Jugend trainiert für Olympia – Turnerinnen erneut im Landesfinale

Foto Kustos ©

Wie im vergangenen Jahr konnten sich im Geräteturnen durch den Gewinn auf Kreisebene drei Schulmannschaften für das Finale auf Regierungsbezirksebene Karlsruhe qualifizieren. Dieses fand in der Turnerhochburg Bühl statt und so fuhren Frau Bruzzo, Herr Kustos und Frau Radbruch mit 14 Kindern am 3.Februar in die Zwetschgenstadt.
Im ersten Wettkampfdurchgang waren die U18 Jungen sowie die U18 Mädchen am Start. Beide Teams starteten im Rhein-Main-Donau-Cup und mussten sich gegen drei, bei den Jungen, und fünf andere Schulen durchsetzen. Die Jungenriege der Ersinger Turner fing leider am Boden in der Turnerhalle schlecht an und konnte sich davon nicht mehr erholen, zudem war man mit zwei deutlich jüngeren Turnern am Start, sodass der vierte Platz das reale Leistungsvermögen widerspiegelte. Hier sind noch einige Jahre Zeit, um an sich und mit den Übungen zu wachsen.
Besser starteten die Mädchen am Stufenbarren in den Wettkampf. An diesem sowie den folgenden Geräten konnten viele gute Übungen gezeigt werden, die Konkurrenz in der eigenen Riege wurde ersichtlich beherrscht, jedoch war nicht klar, wie gut die drei anderen Schulen in der Parallelriege waren. Mit Spannung kam es dann zur Ergebnisverkündung und die Freude bei Milla, Lea, Lina, Dajana und Nora war groß, als feststand, dass man wie im vergangenen Jahr erneut den RB-Sieg errang und sich somit für das Landesfinale im März in Albstadt qualifizieren konnte.
Gleiches wollten die U14-Mädchen im anschließenden, zweiten Durchgang erreichen. Da die vorgegeben Übungen lediglich bis P5 gingen, war klar, dass an allen Geräten saubere Ausführungen notwendig waren und es am Ende eine enge Entscheidung geben würde. Merklich war eine gewisse Aufregung, welche sich dann doch vereinzelt in kleinen Wacklern niederschlug. Insgesamt wurde aber ein guter Wettkampf geturnt, wenn auch die Punktsumme aus dem Kreisfinale nicht erreicht werden konnte, sodass am Ende ein fünfter Platz heraussprang, der Abstand zum Siegerteam jedoch nur etwas mehr als drei Punkte betrug. Mit dieser gemachten Erfahrung wird es im kommenden Jahr sicherlich einfacher, das Beste herauszuholen; die Vorfreude darauf war allen anzumerken.
Th. Kustos